Jack Nicholson und Normen Freeman in ihrer jeweiligen Paraderolle. Beide erfahren als relativ alte Männer im Zweibettzimmer, dass sie noch etwa 6 Monate zum Leben haben und der Milliardär (Nicholson), der u.a. dieses Krankenhaus besitzt, überredet den Philosophen (Freeman), der sein ganzes Leben lang Automechaniker war, sich die auf einer “Löffel-Liste” festgehaltenen Dinge auf Kosten des Milliardärs zu genehmigen, die sie beide das ganze Leben lang wollten, wovon sie geträumt haben, aber nie angepackt haben. Ein wunderbarer Film, der das Arschloch, das Nicholson mit immer wiederkehrender Begeisterung spielt, von seiner liebenswertesten Seite zeigt, Freeman brilliert in der Rolle des geduldigen stillen Lebensbewältigers. Dass der eine der Prototyp des Weissen Reichen und der andere der Prototyp einer aufstrebenden Mittelschicht der Schwarzen ist, kriegt man zwar mit, aber das Schwarz-Weiss-Spiel spielt überhaupt keinerlei Rolle in diesem Film, von dem man deswegen gerne hoffen möchte, dass dies ein Zeichen für die Entwicklung der amerikanischen Gesellschaft ist, wenigstens für einen Moment. Es geht nicht ganz fröhlich ab, macht aber Hoffnung auf die eigene Löffel-Liste. Und wer nicht weiss, was eine Löffel-Liste ist, mag den Film anschauen. Warnung: Wer bei diesem Film nicht heult, muss zum Psychiater. Dringend.
Wenn Sie mal schauen wollen (Quelle und link) :
http://www.allocine.de/video/player_gen_cmedia=18785229&cfilm=114522.html