Literatur

Buchempfehlungen sind nicht einfach…
Hier möchten wir Ihnen andere Literatur zum Thema empfehlen, die wir selbst gelesen haben. Bücher zu empfehlen, ist nicht leicht, weil es oft reine Geschmackssache ist, ob einem ein Buch gefällt oder nicht.Wir werden die Kommenatre, die so subjektiv wie unsere Meinung sind, immer wieder ergänzen. Wenn Sie Kommentare zu den Büchern haben, schreiben Sie die einfach in unseren Blog. Wir integrieren sie dann ggfs. in den Text bei den Buchempfehlungen.
BücherAristoteles, Die Nikomachische Ethik, Deutscher Taschenbuch Verlag, München o. J.
Bauer, Joachim, Warum ich fühle, was Du fühlst, Hoffmann und Campe, Hamburg, 4. Aufl. 2005. Ein ganz erstaunliches Buch, dass uns darüber aufklärt, welche Funktion zum Beispiel die Spiegelneuronen in unserem Hirn haben. Mit Hilfe der Spiegelneuronen können wir andere verstehen, auch wenn sie überhaupt nichts sagen! Wir sehen “voraus!”, dass jemand rechts abbiegen wird, ohne das er den Blinker bestätigt.Wie kommt Empathie zustande? Was ist Mitgefühl? Ein spannendes Buch für alle, die mehr über die Funktionalität unseres Hirns vor allem im Zusammenhang mit unseren sozialen Interaktionen wissen möchten und schwierige Fachliteratur mit Recht scheuen.


Beckenbach, Frank und Daniela Ott, Fit, aber richtig, Meyer + Meyer Fachverlag, Aachen 21997.

Bovenschen, Silvia, Älter werden, S. Fischer Verlag F.a.M., 2006.Gedankensplitter, Beobachtungen, Erinnerungen: aus der Warte der älter Gewordenen reflektiert Silvia Bovenschen die Unterschiede zwischen Jung und Älter und stellt sich in verschiedenen Zusammenhängen die Frage nach dem “wie weiter”. Dies ungeordnet Spontane macht die Lektüre sehr persönlich: Manches berührt einen, Anderes bleibt einem fremd. Eine lesenswerte Herausforderung.

Caracciolo, Annemarie, Smart Teams (things to know about …), Capstone Publishing Limited, Oxford 1999.

Csikszentmihalyi, Mihaly, Lebe gut, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2001.

Hüther, Gerald, Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2005.Wer immer schon einmal wissen wollte, wie unser Hirn funktioniert, bekommt hier eine anspruchsvolle, aber trotzdem verständlich geschriebene Einführung. Beinhaltet auch eine kritische Würdigung allzu optimistischer Hirn Jogging-Ansätze, hilft bei der richtigen Beschäftigung und “Fütterung” dieses seltsamen und faszinierenden Organs, ohne das wir nichts von dem wären, was uns von uns im Laufe unseres Lebens bekannt wird. Wir bringen unser Auto selbstverständlich für viel Geld zur Inspektion, aber was machen wir mit unserem Hirn?!

Epstein, Lewis C., Densport Physik Fragen und Antworten, dtv, in Deutschland 2006 schon 1979 in der ersten Fassung erschienen, ist dieses Buch so ungefähr das Buch der Sendung mit der Maus für Erwachsene von 12 – 90 Jahren. Man kann es einfach nur lesen, sich einen Spaß als Quiz draus machen oder sich für die nächste Familienfeier zum Start ganz ungewöhnlicher Gespräche ein paar Fakten merken. Ist es denn nun zum Beispiel ein Unterschied für die Frontpartie eines Autos, ob es mit 50 an eine Mauer kracht oder ob zwei Autos mit JEWEILS 50 km/h frontal zusammenstoßen? Na, was meinen Sie?! Sie finden die Antwort im Buch. Sehr empfehlenswert, sehr einfach, sehr verblüffend!

Gagel, Hanna, So viel Energie. Künstlerinnen in der dritten Lebensphase. AvivA Verlag, Berlin 2005.Ein interessantes Buch, das sich mit der künstlerischen Arbeit von 16 Frauen jenseits der 50 beschäftigt. Es ist müssig darüber zu streiten, ob man das nun eine “Alterswerkuntersuchung” nennen sollte. Kunst, weiblich und Alter bilden jedenfalls ein selten betrachtetes Dreigestirn.

Katz, Lawrence C., Manning, Rubin, Neurobics – Fit im Kopf, Mosaik, München 2001.Eine ganze Reihe wirksamer und leicht und unauffällig in unseren Alltag integrierbarer Trainingseinheiten für unser Steuerorgan im Kopf. Preiswert und einfach.

Marquardt, Odo, Philosophie des Stattdessen, Reclam, Stuttgart 2000.

Meier, Bernd und Schröder, Christoph: Altern in der modernen Gesellschaft- Leistungspotenziale und Sozialprofile der Generation 50-Plus, Köln 2007.

Nuland, Sherwin B.: Die Kunst zu altern. Weisheit und Würde der späten Jahre. DVA 2007.

Scheer, Heinz-Detlef, Raus aus der Diabetes-Falle! Erkennen. Handeln. Genießen. Books on Demand, 2005.Für alle, die sich in der Diabetes-Falle befinden und wieder hinaus möchten. Vor allem für Diabetiker “Typ II” , aber im Grunde auch für alle anderen! Wenn Sie so wollen, ein mit viel (teilweise sehr deutlichem oder ironischen) Humor geschrieben.Das Vorwort von Prof. Dr. Uwe Janka:Ich habe dieses Buch angeregt, ohne es wirklich zu beabsichtigen. Das sagt jedenfalls Detlef Scheer. Ich habe offenbar bei einer unserer ersten Besprechungen nach seinem Klinikaufenthalt im November 2000 gesagt, er müsste „mal ein Buch darüber schreiben“, wie er seinen Diabetes in den Griff bekommen hat. Als Detlef Scheer mein Patient wurde, fiel mir auf, dass er sehr genau wissen wollte, worum es bei ihm und seiner Krankheit ging. Er bat mich „Tacheles“ zu reden, was ich auch tat, auch wenn ich mich nicht mehr genau an Bemerkungen wie die mit den „Verabredungen“ und dem „Testament“ erinnern kann, die er in seinem Buch erwähnt.Was mir auffiel, war, dass er in kurzer Zeit, nachdem er durch etliche Insulinspritzen und Tabletten in unserer Klinik wieder „richtig“ eingestellt war, offenbar seinen Lebenswandel in wesentlichen Punkten erfolgreich umgestellt hatte. Er nahm insgesamt über 50 Kilo in weniger als einem halben Jahr ab, seine Blutwerte normalisierten sich rasch und er hält diese Werte mit leichten Schwankungen seit Ende 2000 stabil, obwohl er wieder zugenommen hat. Sein erhebliches Übergewicht kann kein Dauerzustand sein, das weiß er selbst, vor allem seiner latenten Neigung zu hohem Blutdruck leistet dies nur unnötig Vorschub, aber seine Blutwerte wie Zucker, Cholesterine usw. sprechen für sich. Und den Blutdruck hat er schließlich für den Augenblick auch in den Griff bekommen.Was den Diabetes angeht, ist Detlef Scheer praktisch seit Ende 2000 symptomfrei. Wenn Überwachung und Einhaltung seiner Werte auch als lebenslange Aufgabe beschrieben werden müssen, spricht momentan aus medizinischer Sicht nichts dagegen, dass er viele Jahre diesen Zustand wird aufrecht erhalten können. Wie er dies erreicht hat, und wie vermutlich viele der von Diabetes betroffenen oder bedrohten Menschen dieses Ziel erreichen können, beschreibt er in diesem Buch, das sicherlich dazu geeignet ist, einen Menschen bei dem Weg aus der Diabetes-Falle wesentlich zu unterstützen.Er beschreibt Wege, Regie zu übernehmen und sein eigener bester Therapeut zu werden, und zwar mit relativ leichten und schnell zu realisierenden Umstellungen in einem ganz „normalen“ Alltag. Diese Umstellungen machten ihm offenbar Spaß und es spricht nichts dagegen, dass das auch bei anderen Menschen funktionieren kann.Garantie kann nie gegeben werden, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass gerade bei Diabetes „Typ II“ wenige, im Prinzip leicht umzusetzende Maßnahmen zu dauerhaften Wirkungen führen können, wie die aktuellen Forschungsergebnisse in drastischer Deutlichkeit bestätigen. Viele der Folgeschäden von Diabetes könnten so für lange Zeit aufgeschoben, wenn nicht ganz verhindert werden.Die dringendste Frage ist, warum so wenige Menschen das Heft in die eigene Hand nehmen und die im Grunde einfachen Veränderungen tatsächlich wagen. Dieses Buch kann eine Antwort auf die Frage geben: „Ich weiß ja, was ich machen müsste, aber wie kriege ich das wirklich hin?!“Auf jeden Fall hat sich Detlef Scheer selbst zu einem Leben mit mehr Lebensqualität auf allen Gebieten verholfen und bewiesen, dass Diabetes keinerlei Leistungseinbußen nach sich ziehen muss. Man möchte sagen: Im Gegenteil: Er ist fit wie nie zuvor, und das trotz seines Übergewichtes.Die eigene Lebensqualität in Eigenregie zu erhöhen, das ist nicht nur für Menschen mit diagnostiziertem Diabetes sinnvoll, sondern für alle, die auf dem Weg sind, Diabetiker zu werden oder noch gar nicht wissen, dass sie bereits Diabetiker sind. Eigentlich für alle, die die Bemühungen von Ärzten konstruktiv und effektiv unterstützen und maximal „selbstgesteuert“ durch ein Leben voller Herausforderungen gehen wollen, anstatt zum lebenslangen Patienten zu werden und sich damit in ohnmächtiger Weise ihrem Schicksal auszuliefern.Ich wünsche allen Lesern viel Glück bei der Entdeckung der eigenen Möglichkeiten!Bremen im Sommer 2005Prof. Dr. med. Hans Uwe Janka (Klinikdirektor Klinikum Bremen Nord, Klinikum für Innere Medizin)Schirrmacher, Frank, Das Methusalem-Komplott, Heyne, München 2004.Eine Faktensammlung zum Thema Demographie, die einem wohl das Blut in den Adern gefrieren lassen soll. Aber selbst wenn man den etwas blutrünstigen Stil des Autors, der sogar schon bürgerkriegsänhliche Zustände der Verteilung des Einkommens zwischen Jung und Alt wegen in Deutschland prophezeit: Anlaß zum Nachdenken über eine unabwendbare Entwicklung gibt Schirrmacher genug. Und wem noch nicht klar war, dass er für sein eigenes Alter selbst vorsorgen muss, dem ist es nach der Lektüre klar.

Schmid, Wilhelm, Philosophie der Lebenskunst. Eine Grundlegung, Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 9. Aufl. 2005.

Suzuki, Shunryu, Baker, Richard, Zen-Geist, Anfänger-Geist, Theseus Verlag, Berlin 1997.Ein schönes nachdenkliches Buch, nach dessen Lektüre einem ein paar sehr wichtige und hilfreiche Dinge klar werden, die aus dem Zen stammen. Manchmal nicht ganz leicht zu lesen, regt es mehr zum Nachdenken an als man vermutet. Die zentrale Botschaft: Zen-Geist ist Anfänger – Geist könnte auch als leidenschaftliches Plädoyer fürlebenslanges Lernen und gegen die Borniertheit des “fertigen Experten” zu verstehen sein, der schließlich an seiner eigenen “Fertigkeit” zugrunde geht. Wer rastet, der rostet, auch und gerade im ZEN.

Tichy, Andrea und Roland, Die Pyramide steht Kopf, Piper Verlag, München 2003.

Zeitungs- und Zeitschriftenartikel

Haug von Kuenheim, DIE ZEIT Nr. 13 vom 23.03.2006Gehirn und Geist, Verlag Spectrum der Wissenschaft. Heft 3/06.Demografische Forschung. Aus Erster Hand. 2005, Jahrgang 2GEO. Februar 2006 SPIEGEL, Nr. 20/2006, S. 164ff.SPIEGEL special 8/2006: Jung im Kopf. Die Chancen der alternden GesellschaftWessinghage, Thomas, Es liegt in Ihrer Hand, In: Barmer Kundenzeitschrift 02/06.

 
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