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	<title>Altern für Anfänger</title>
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	<description>Babyboomers Reifeprüfung</description>
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		<title>Pflegenoten revisited</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 10:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einem Jahr ist in einem Feld, das immerhin für ein Prozent der Wertschöpfung im deutschen Bruttoinlandsprodukt steht, Licht am Ende der informativen Nacht erkennbar: der ambulanten und stationären Pflege!
Dieser Tage hatte ich Gelegenheit, im Kontext einer Konferenz den Stand der Diskussion aus Sicht des Gesamtverbandes der Krankenversicherungen einmal etwas näher beleuchtet zu bekommen. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einem Jahr ist in einem Feld, das immerhin für ein Prozent der Wertschöpfung im deutschen Bruttoinlandsprodukt steht, Licht am Ende der informativen Nacht erkennbar: der ambulanten und stationären Pflege!</p>
<p>Dieser Tage hatte ich Gelegenheit, im Kontext einer Konferenz den Stand der Diskussion aus Sicht des Gesamtverbandes der Krankenversicherungen einmal etwas näher beleuchtet zu bekommen. Es besteht offensichtlich Einigkeit, dass an der einen und anderen Stelle die Kriterien noch präziser fomuliert werden müssen, dass Sondersituationen entsprechend gewürdigt werden müssen, dass es aber keinen Weg zurück in die informationelle Unwissenheit des Verbrauchers geben darf. Bei jedem Spülmittel oder jeder Waschmaschiene liegen umfangreiche Test- und Kundenzufriedenheitsinformationen vor. Bis vor Kurzem aber mussten sich alte Menschen und ihre Angehörigen zum Thema Pflege auf ihre Intuition oder nachbarschaftlichen Rat verlassen. Vergleichende Informationen gab es nicht. Das hat sich nun dankenswerter Weise geändert. Näheres können Sie <a href="http://www.pflegenoten.de/Home.gkvnet">hier</a> nachlesen. Natürlich hat sich manch Anbieter, der in der Erstbeurteilung schlecht weggekommen ist, in guter deutscher Manier gleich mal an die Gerichtsbarkeit gewendet. Aber immerhin: die angerufenen Landessozialgerichte haben in sieben von neun Fällen die Beschwerden der Pflegeanbieter zurückgewiesen. Das stärkt den Wunsch nach Transparenz auch in diesem Gebiet. Angeblich wollen nun zwei Verbände aus dem Pflegebereich aus dem Projekt aussteigen. Ein Unding! Und das, obwohl die durchschnittlichen Ergebnisse im stationären wie im ambulanten Pflegebereich durchaus Mut machen. Möge die &#8220;wissenschaftliche Evaluation zur Beurteilung der Pflegetransparenzvereinbarungen&#8221; (es leben die Sprachmonster der Bürokratie!) schnell zu Potte kommen! Dann werden die Beurteilungsstandards noch ein bisschen treffender und gerechter. Und möge die interessierte Verbraucheröffentlichkeit nicht in ihrem Begehren nach Transparenz nachlassen! Auch die Pflege hat das Recht, im Informationszeitalter anzukommen.</p>
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		<title>Nachklapp zur Buchempfehlung</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 16:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn Bücher  &#8211; zumindest für mich &#8211; ab einem gewissen Komplexitätsgrad noch immer das Medium der Wahl sind, sollte man die schnellen Infohappen, die das Netz bereit hält, nicht einfach verschmähen. So gibt es zur Buchempfehlung im voran gegangenen Artikel auch einen mehr als nur passablen Internetableger. Der nähere Blick ist auch hier lohnenswert.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn Bücher  &#8211; zumindest für mich &#8211; ab einem gewissen Komplexitätsgrad noch immer das Medium der Wahl sind, sollte man die schnellen Infohappen, die das Netz bereit hält, nicht einfach verschmähen. So gibt es zur Buchempfehlung im voran gegangenen Artikel auch einen mehr als nur passablen Internetableger. Der nähere Blick ist auch <a href="http://www.altern-in-deutschland.de/index.html">hier</a> lohnenswert.</p>
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		<title>Buchempfehlung</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 11:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn sich jemand tatsächlich sehr gründlich über die allermeisten Facetten dessen informieren möchte, was ich hier einmal &#8220;Neues Altern&#8221; nennen möchte, dann kann man ihr oder ihm nur das neunbändige Werk Altern in Deutschland (Hg.: Jürgen Kocka und Ursula M. Staudinger) ganz nachhaltig ans Herz legen. Interdisziplinäre Forschergruppen haben alles Denkbare zum Thema zusammengetragen, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich jemand tatsächlich sehr gründlich über die allermeisten Facetten dessen informieren möchte, was ich hier einmal &#8220;Neues Altern&#8221; nennen möchte, dann kann man ihr oder ihm nur das neunbändige Werk <em>Altern in Deutschland</em> (Hg.: Jürgen Kocka und Ursula M. Staudinger) ganz nachhaltig ans Herz legen. Interdisziplinäre Forschergruppen haben alles Denkbare zum Thema zusammengetragen, um der Politik Handlungsempfehlungen geben zu können. Die Bände sind in der Hallensichen Reihe &#8220;Abhandlungen der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina&#8221; 2009 erschienen und von der Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft zu Stuttgart veröffentlicht worden. Die Beiträge sind mehrheitlich trotz des wissenschaftlichen Herangehens gut lesbar und sensibilisieren einen für die ganze Breite von Handlungsfeldern, die mit  dem Thema in Kontakt stehen. Der neunte und letzte Band bildet die Quintessenz: Gewonnene Jahre &#8211; Empfehlungen der Akademiengruppe Altern in Deutschland. Wie schön wäre es, wenn die, die da zuhören und ableiten sollten, es auch tatsächlich täten&#8230;</p>
<p>Aber wenn  die zum Thema wohl inormierte Öffentlichkeit größer würde, wäre dies ja auch schon ein Gewinn. Die Erkenntnisbasis ist mit dieser Veröffentlichung jedenfalls gegeben!</p>
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		<title>Einfach ausprobieren</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 14:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kleine motorische Änderungen bzw. Experimente, Brüche mit dem Gewohnten führen nachweislich zu neuen Verschaltungen in unserem Gehirn und bauen auf diese Weise der Demenz vor. Nicht immer, aber doch so oft, dass sich ein Nach- und vor allem Ausdenken in diesem Bereich durchaus lohnt. In unserem Büchlein hatten wir das Zähneputzen mit der anderen Hand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine motorische Änderungen bzw. Experimente, Brüche mit dem Gewohnten führen nachweislich zu neuen Verschaltungen in unserem Gehirn und bauen auf diese Weise der Demenz vor. Nicht immer, aber doch so oft, dass sich ein Nach- und vor allem Ausdenken in diesem Bereich durchaus lohnt. In unserem Büchlein hatten wir das Zähneputzen mit der anderen Hand vorgeschlagen. Wer dies mittlerweile aus dem FF beherrscht, wird sich vielleicht fragen, was er denn noch ändern könnte. Wo können wir gefahrlos die &#8220;Standardhand&#8221; gegen die &#8220;Kürhand&#8221; tauschen? Wie wäre es beim Flaschenöffnen? Egal ob, Drehverschluß, Kron- oder Weinkorken, alles ist uns geläufig und geht meist locker von der Hand &#8211; so lange wir die immergleiche benutzen. Testen Sie mal, was passiert, wenn Sie die andere Hand beauftragen! Und nicht gleich aufgeben. Ein paar Wiederholungen sollte man sich schon zumuten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-472" title="P1012268" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2010/06/P10122681.jpg" alt="P1012268" width="393" height="282" /> <em></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Irgendwann schafft´s auch diese! </em></p>
<p>Aber man sollte es mit den Experimentieren auch nicht zu weit treiben: sowohl bei Naßrasur als auch bei der Nagelpflege sollte man zunächst besser nur die sichere Gewohnheitshand ran lassen.</p>
<img src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/?ak_action=api_record_view&id=469&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Zitat des Tages</title>
		<link>http://www.altern-fuer-anfaenger.de/2010/05/28/zitat-des-tages-2.html</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 19:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Man wird ein Greis, wenn man sich zu nichts mehr verpflichtet fühlt.&#8221;
 Max Frisch: Entwürfe zu einem dritten Tagebuch
Konsequenterweise müsste nun hier ein Lob der Selbstverpflichtung folgen.
Aber letztlich ist jeder seines Glückes, also seiner Verpflichtungen Schmied.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Man wird ein Greis, wenn man sich zu nichts mehr verpflichtet fühlt.&#8221;</p>
<p><em> Max Frisch: Entwürfe zu einem dritten Tagebuch</em></p>
<p>Konsequenterweise müsste nun hier ein Lob der Selbstverpflichtung folgen.<br />
Aber letztlich ist jeder seines Glückes, also seiner Verpflichtungen Schmied.</p>
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		<title>Lieber selbst heilen?</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 10:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Natürlich möchte ich der deutschen Ärzteschaft und ihren besorgten Besuchern nichts ans Zeug flicken. Aber es fällt schon auf, dass der Durchschnittsdeutsche ca. dreimal mehr Besuche bei Tante oder Onkel Doktor absolviert als beispielsweise der Durchschnittsschwede. Liegt das an den weiteren Wegen oder an dem höheren schwedischen Selbstvertrauen, schon zu wissen, was für einen selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich möchte ich der deutschen Ärzteschaft und ihren besorgten Besuchern nichts ans Zeug flicken. Aber es fällt schon auf, dass der Durchschnittsdeutsche ca. dreimal mehr Besuche bei Tante oder Onkel Doktor absolviert als beispielsweise der Durchschnittsschwede. Liegt das an den weiteren Wegen oder an dem höheren schwedischen Selbstvertrauen, schon zu wissen, was für einen selbst gut ist? Nun, ich weiss es auch nicht, aber es lohnt vielleicht, vor dem nächsten Arztbesuch diesen selbst einmal probeweise in Frage zu stellen. Ein Gedicht aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts kann hier unterstützen:</p>
<p><strong>Der wider die Gesätze der Arzneykunst genesene Bauer</strong></p>
<p>Ein Bauer machte sich vom Fieber<br />
Mit Wein und Pfeffer glücklich frey.<br />
Ein junger Doctor lachte drüber,<br />
Und sprach, daß das unmöglich sey.<br />
Ja sagte Jener, der genesen,<br />
An diesem liegt mir nicht ein Haar,<br />
Obs möglich oder nicht gewesen;<br />
Genug für mich: Es ist doch wahr.</p>
<p><em>Carl Friedrich Drollinger</em></p>
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		<title>Tja, die Alten sind einfach nicht mehr brav</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 13:09:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zeiten, da im gediegenen Alter Anzüglichkeiten und politisch unkorrekte Späßchen gar nicht gingen, sind glücklicher Weise vorbei. Dass es mit der Jugend abwärts geht, ist ja nun  ein 3000 Jahre alter Topos. Und seit 3000 Jahren ist er falsch. Aber dass es mit den Alten immer langweiliger wurde, stimmte leider doch. Dies scheint sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeiten, da im gediegenen Alter Anzüglichkeiten und politisch unkorrekte Späßchen gar nicht gingen, sind glücklicher Weise vorbei. Dass es mit der Jugend abwärts geht, ist ja nun  ein 3000 Jahre alter Topos. Und seit 3000 Jahren ist er falsch. Aber dass es mit den Alten immer langweiliger wurde, stimmte leider doch. Dies scheint sich aber nun auch langsam zu ändern. In summe: die Jungen sind nicht mehr ganz so aufmüpfig, die Alten nicht mehr ganz so bieder. Das erhöht die Chance, dass der Gesprächsfaden zwischen den Generationen nicht abreißt. Und davon haben ja eigentlich alle etwas.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-454" title="opaimlab" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2010/04/opaimlab.jpg" alt="opaimlab" width="472" height="403" /></p>
<p><em>Copyright: Matthias Henrici,Web Arts AG 2010</em></p>
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		<title>Immer mehr kümmern sich</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 14:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch vor Jahresfrist stiess man eher zufällig im Internet auf Initiativen, die sich irgendwie mit dem Thema Älterwerden beschäftigten; heutzutage wird man auch in der analogen Welt immer mal wieder mit einem Flyer oder einer Werbeanzeige zum Thema konfrontiert. Das heisst: langsam sickert die Erkenntnis des demografischen Wandels und der älteren bundesrepublikanischen Arbeitsplatzbelegschaft auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch vor Jahresfrist stiess man eher zufällig im Internet auf Initiativen, die sich irgendwie mit dem Thema Älterwerden beschäftigten; heutzutage wird man auch in der analogen Welt immer mal wieder mit einem Flyer oder einer Werbeanzeige zum Thema konfrontiert. Das heisst: langsam sickert die Erkenntnis des demografischen Wandels und der älteren bundesrepublikanischen Arbeitsplatzbelegschaft auch in die Allgemeinheit durch. Diesmal wurde ich auf die Inqa (Initiative Neue Qualität der Arbeit) aufmerksam. Eine Initiative, die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin unter Einbezug des politisch korrekten Umfeldes (Gewerkschaften, Ortskrankenkasse, Länderministerien etc.)begründet wurde. Wenn ich es recht verstehe, geht es um die Bekämpfung von Vorurteilen gegenüber älteren Arbeitnehmern und die Unterstützung von Unternehmen, um mit ihrer alternden Belegschaft medizinisch wie psychologisch richtig umzugehen. Eine ganze Reihe von Flyern stehen zum kostenfreien Download bereit. Lokale Netzwerkpartner werden genannt. Arbeitgeber, die das Gefühl haben, sie muessten etwas tun, da sich auch in ihrem Haus das Durchschnittsalter der Belegschaft immer weiter gen 50 fortentwickelt, bekommen hier Anknüpfungspunkte en gros. Nur machen muss man selber. Jedenfalls schadet es nicht, auch den eigenen Arbeitgeber auf <a href="http://www.inqa.de/">diesen Verbund</a> hinzuweisen.</p>
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		<title>Alte denken voran</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 12:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In allen Leitmedien ist heute eine Kritik der gestrigen Beckmann-Sendung zu lesen. Grund: Alt-Kanzler Helmut Schmidt (91) und der deutsch-amerikanische Historiker Fritz Stern (85) waren als Gäste im Studio. Dort, wo gemeinhin nur lauwarme Unterhaltungsbrühe serviert wird, gab es nun heisse Bewunderung für das barrierefreie Gespräch zweier Politintellektueller, denen von der Enkelgeneration höchstens&#8230;ja, wer eigentlich? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In allen Leitmedien ist heute eine Kritik der gestrigen Beckmann-Sendung zu lesen. Grund: Alt-Kanzler Helmut Schmidt (91) und der deutsch-amerikanische Historiker Fritz Stern (85) waren als Gäste im Studio. Dort, wo gemeinhin nur lauwarme Unterhaltungsbrühe serviert wird, gab es nun heisse Bewunderung für das barrierefreie Gespräch zweier Politintellektueller, denen von der Enkelgeneration höchstens&#8230;ja, wer eigentlich? das Wasser reichen könnte. Einerseits liesse sich nun trefflich über die Untiefen der Tagespolitik zwischen Westerwelle und Rüttgers lamentieren, aber man kann auch &#8211; themengemäß &#8211; &#8220;Chapeau&#8221; sagen. Das Denken &#8211; soweit es nicht frühzeitig in einem Rentenkoma versenkt wird &#8211; ist auch im sehr hohen Alter zu einer Themen- und Anekdotenverschränkung fähig, die mit ihrer schieren Lust an Wissen und Argumentieren auch viel, viel Jüngere zu infiszieren vermag. Danke, Ihr Vorbilder!</p>
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		<title>Silver Tsunami</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 14:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[demographischer Tsunami]]></category>

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		<description><![CDATA[Als wir in unserem Buche vom &#8220;demographischen Tsunami&#8221; sprachen, klang das in manchem Ohr zu alarmistisch. Nun stellt The Economist &#8211; ein für seine britische Unaufgeregtheit bekanntes Magazin &#8211; einen Beitrag über die alternde Arbeitnehmerschaft in vielen Ländern unter den Titel &#8220;The silver tsunami&#8221; (Vgl. The Economist, Feb.6th, 2010, S. 64). Die Zeitschrift beklagt, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="file:///Users/drdirkgetschmann/Library/Caches/TemporaryItems/moz-screenshot.png" alt="" />Als wir in unserem Buche vom &#8220;demographischen Tsunami&#8221; sprachen, klang das in manchem Ohr zu alarmistisch. Nun stellt <strong>The Economist</strong> &#8211; ein für seine britische Unaufgeregtheit bekanntes Magazin &#8211; einen Beitrag über die alternde Arbeitnehmerschaft in vielen Ländern unter den Titel &#8220;<em>The silver tsunami</em>&#8221; (Vgl. The Economist, Feb.6th, 2010, S. 64). Die Zeitschrift beklagt, dass sich nur die wenigsten Unternehmen mit der Herausforderung einer alternden Belegschaft kreativ auseinandergesetzt hätten. Es gibt auch Ausnahmen: Netto, die dänische Einzelhandelsgruppe, experimentiert mit Läden deren Belegschaft grundsätzlich 45 Jahre und älter ist. Schwedens Elmhults Konstruktions und das niederländische Unternehmen Hazenberg Brew haben Mentoring-Systeme eingeführt, um jungen Mitarbeitern die Chance zu geben, von ihren Vorgängern kompetent eingearbeitet zu werden. BMW wird als Vorreiter im Produktionssektor ausdrücklich erwähnt. Aber aufs Ganze gesehen muesste viel mehr passieren. Das Magazin geht so weit, dies zu einer Überlebensfrage für viele Unternehmen zu machen. Mal sehen, ob, wo und wann dies fruchtet.</p>
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		<title>Emotionale Stabilität</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 12:26:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category>
		<category><![CDATA[Flegeljahr]]></category>
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		<category><![CDATA[positive Selbstkonditionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Pubertierende]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Freu Dich an dem was Du hast, denn Glück ist ein seltener Gast&#8221; &#8211; Eine Kachel mit diesem Merkspruch hängt in der Küche meiner Mutter. Lange Zeit kam er mir bitter bescheiden vor. Nun zeigt sich: die meisten Alten brauchen solcherlei Aufrüttler gar nicht. Das Online-Wissensmagazin Scinexx berichtet über eine Studie, die belegt, dass ältere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Freu Dich an dem was Du hast, denn Glück ist ein seltener Gast&#8221; &#8211; Eine Kachel mit diesem Merkspruch hängt in der Küche meiner Mutter. Lange Zeit kam er mir bitter bescheiden vor. Nun zeigt sich: die meisten Alten brauchen solcherlei Aufrüttler gar nicht. Das Online-Wissensmagazin <a href="http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11006-2009-12-23.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+scinexx+%28scinexx+%7C+Das+Wissensmagazin%29" mce_href="http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11006-2009-12-23.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+scinexx+%28scinexx+|+Das+Wissensmagazin%29">Scinexx</a> berichtet über eine Studie, die belegt, dass ältere Menschen deutlich mehr in der Lage sind, sich positive Gefühle zu erhalten und zu verstärken als jüngere Menschen dies vermögen. Genau umgekehrt verhält es sich bei Pubertierenden: Sie scheinen sogar bemüht, ihre häufig auftretende &#8220;miese Stimmung&#8221; zu verlängern. Beachtet man nun, dass im Zuge eines Umbaus der Gehirnarchitektur während der Pubertät die neuronalen Verbindung zwischen dem kognitiven Steueraggregat im frontalen Kopfbereich und der &#8220;Gemütsküche&#8221; tief im Hirninneren sehr deutlich herabgesetzt werden, so kann&nbsp; man sich einmal mehr darüber freuen, die &#8220;Flegeljahre&#8221; hinter sich zu haben.</p>
<p>Warum die Fähigkeit zur positiven Selbstkonditionierung nicht gleich nach der Pubertät beginnt, sondern erst im dritten Lebensabschnitt richtig deutlich wahrnehmbar wird, ist noch unbekannt. Aber auf ein emotional lichteres Alter darf man sich ja auch ohne wissenschaftliche Begründung&nbsp; freuen.</p>
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		<title>Perlchen im Netz</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 08:38:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Angebotstransparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsangebote für Ältere]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Prinzip weiss das Internet mittlerweile fast alles, was der Menschheit an Wissen insgesamt bekannt ist. Aber man kann &#8211; Suchmaschienen hin oder her &#8211; stundenlang durchs Meer der Informationen eilen, ohne das zu finden, was einem wirklich wichtig ist. Dies macht vor keiner Altersgruppe halt. Sich Mühe geben, Geduld haben, alternative Suchworte versuchen: es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Prinzip weiss das Internet mittlerweile fast alles, was der Menschheit an Wissen insgesamt bekannt ist. Aber man kann &#8211; Suchmaschienen hin oder her &#8211; stundenlang durchs Meer der Informationen eilen, ohne das zu finden, was einem wirklich wichtig ist. Dies macht vor keiner Altersgruppe halt. Sich Mühe geben, Geduld haben, alternative Suchworte versuchen: es dauert seine Zeit. Per Zufall bin ich auf eine (wahrscheinlich neue) <a href="http://www.wissensdurstig.de/startseite.html">Seite</a> gestoßen, die sich offensichtlich die zentrale Erfassung und Information über/von Bildungsangeboten für Ältere zum Ziel gesetzt hat.  Noch sind nicht allzu viele Institutionen und damit auch Termine verzeichnet. Ist das überhaupt sinnvoll? Wer wird sich für einen Origamikurs oder ein Internetpraktikum in eine andere Stadt bewegen? Mir scheint hier eine Erhöhung der Angebotstransparenz im Kommunal- oder Bezirksbeeich sinnvoller. Aber: besser zu viel als zu wenig Informationen.</p>
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		<title>Der zweite Blick auf die Statistik</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 15:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
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		<description><![CDATA[Die demografische Entwicklung wird landauf, landab bedauert, begrüßt, besprochen &#8211; je nach Standpunkt und Marktinteresse. Ein zweites Hinschauen nutzt aber auch bei den gemeinhin als Standards gesehenen &#8220;Vor-Urteilen&#8221;: Immer mehr Menschen werden in diesem Land immer älter, also werden auch immer mehr Menschen pflegebedürftig. Nein, das ist so plan nicht richtig. Dankenswerter Weise räumt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die demografische Entwicklung wird landauf, landab bedauert, begrüßt, besprochen &#8211; je nach Standpunkt und Marktinteresse. Ein zweites Hinschauen nutzt aber auch bei den gemeinhin als Standards gesehenen &#8220;Vor-Urteilen&#8221;: Immer mehr Menschen werden in diesem Land immer älter, also werden auch immer mehr Menschen pflegebedürftig. Nein, das ist so plan nicht richtig. Dankenswerter Weise räumt der <a href="https://www.gek.de/presse/meldungen/pm/archiv-2009/2009-11-18.html">Pflegereport der GEK</a> mit diesem Ammenmärchen auf: &#8220;&#8230;.das altersspezifische Risiko, pflegebedürftig zu werden, (ist) zwischen 2000 und 2008 bei Männern jährlich um ein Prozent und bei Frauen um 3,6 Prozent gesunken.&#8221; Wir altern also gesünder. Der Report fasst noch eine ganze Reihe von interessanten Daten zur Pflegesituation in Deutschland, besonders aber zu ihren regionalen Unterschieden in den einzelnen Bundesländern zusammen. Jeder hat die Freiheit, sich desinteressiert zu diesem Thema zu verhalten, aber es kann keiner mehr behaupten, diese oder jene Entwicklung habe er nicht ahnen können. Die Transparenz  im gesamten Pflegebereich nimmt dankenswerter Weise schnell zu.</p>
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		<title>Zwischen Spendenaufrufen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 11:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaften]]></category>
		<category><![CDATA[geistige Heruasforderung]]></category>
		<category><![CDATA[soziale kontakte]]></category>

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		<description><![CDATA[Marzipan im Supermarkt, Weihnachtsschmuck in den Kram- und Resteläden, Spendenaufrufe im Briefkasten: wir müssen uns Weihnachten nähern. Jedes Jahr erlebe ich die packenden emotionalen Angriffe auf mein Konto. Kinderdörfer, Blinde, Taube, Gaumenspaltenleidende, Waisen und ach, so viel Elend auf dieser Welt. Zum ersten Mal und damit neu in meinem Briefkasten die Alzheimer Forschung Initiative e.V. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marzipan im Supermarkt, Weihnachtsschmuck in den Kram- und Resteläden, Spendenaufrufe im Briefkasten: wir müssen uns Weihnachten nähern. Jedes Jahr erlebe ich die packenden emotionalen Angriffe auf mein Konto. Kinderdörfer, Blinde, Taube, Gaumenspaltenleidende, Waisen und ach, so viel Elend auf dieser Welt. Zum ersten Mal und damit neu in meinem Briefkasten die <a href="http://www.alzheimer-forschung.de/">Alzheimer Forschung Initiative e.V.</a> Aber hier gibt es nicht nur den allfälligen Überweisungsvordruck, sondern auch ein paar sinnige Vorbeugungstips:</p>
<p>Regelmäßige körperliche Betätigung</p>
<p>Gesunde Ernährung (mediterrane Kost)</p>
<p>Stete geistige Herausforderung</p>
<p>soweit bekannt und auf verschiedensten Kanälen gehört und selbst gesendet. Aber für mich neu ist der letzte Punkt:</p>
<p>Soziale Kontakte.</p>
<p>&#8220;Alleinstehende haben ein doppelt so hohes Risiko, an Alzheimer zu erkranken, als Menschen in fester Bindung.&#8221; Das ist doch wirklich erstaunlich und sollte ein Weckruf sein, seine Freund- und Bekanntschaften intensiv(er)  zu pflegen. Sie haben wohl im wahrsten Sinne eine existentielle Bedeutung!</p>
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		<title>Bitte ins Kino gehen &#8211; unbedingt!</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 09:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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Zeichentrickfilme sind vor allem etwas für Kinder. Eine lieb gewonnene Erkenntnis, die bis vor einigen Jahren auch ihre Richtigkeit hatte. Bis sich die Disney-Studios der Unterstützung der Filmanimateure von Pixar versicherten. Schon bei „Findet Nemo“, „Ratatouille“  und „Wall-E“ &#8211; um nur drei frühere Produktionen zu nennen &#8211; waren viele der liebevollen Details nur Menschen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-419" title="151x210_plakat_4a4283060b92f" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2009/10/151x210_plakat_4a4283060b92f.jpg" alt="151x210_plakat_4a4283060b92f" width="151" height="210" /></p>
<p><img src="file:///Users/drdirkgetschmann/Library/Caches/TemporaryItems/moz-screenshot.png" alt="" /></p>
<p>Zeichentrickfilme sind vor allem etwas für Kinder. Eine lieb gewonnene Erkenntnis, die bis vor einigen Jahren auch ihre Richtigkeit hatte. Bis sich die Disney-Studios der Unterstützung der Filmanimateure von Pixar versicherten. Schon bei „Findet Nemo“, „Ratatouille“  und „Wall-E“ &#8211; um nur drei frühere Produktionen zu nennen &#8211; waren viele der liebevollen Details nur Menschen mit größerer Lebenserfahrung als sie der scheinbare Kernzielgruppe der 5 bis 15jährigen gegeben ist, zugänglich.<br />
Mit „Oben“ gehen die wunderbaren Pixarkünstler noch einen Schritt weiter: der Verlust des    Ehepartners und die Folgen soziale Vereinsamung bilden den in Moll gehaltenen Auftakt zu diesem großen Film. Natürlich gibt es bunte Gesichter und sogar eine beeindruckende 3D-Animation, aber die wahren Qualitäten dieses Streifens liegen in dem Mut, Altersprobleme und -herausforderungen unter der leuchtenden Firnis eines Animationsfilms zu thematisieren. Die Verknüpfung der fröhlichen, spannenden, von bunten und vielfältigen Charakteren bevölkerten Oberfläche mit der Tiefenschicht von Abschied, Neudefinition des eigenen Lebens oder der Kraft der Träume verdient den Titel „meisterlich“.<br />
Das Skelett der Geschichte ist schnell erzählt: Nach dem Tod seiner Frau und einer längeren Trauerphase reist ein alter Mann &#8211; unfreiwillig begleitet von einem Pfadfinderjungen &#8211; mit seinem Haus zu den Traumbergen seiner Kindheit. Dort trifft er&#8230; (nein, das sage ich jetzt nicht, sonst habe ich zu viel verraten). Mit Intelligenz, Zähigkeit und wiedergewonnener Energie (Dauer-Fernsehkucken im Sessel macht eben schlapp) rettet er schließlich sich, den Jungen und zwei Tiere aus der Bredoullie. Nebenbei findet er so für sein Leben einen neuen Sinn durch die gewonnene Nähe zu dem Pfadfinderjungen. Soweit die Handlung. Aber der Tiefgang von Motiven, Details und Einstellungen entfaltet sich zwischen all diesem. Auch ein geübtes Cineastenauge wird beim ersten Mal kaum die Fülle dieses Filmlebens auskosten können. Man sollte nie aufhören anzufangen. Dieser Film lehrt, dass dies nicht nur für die Neudefinition der Zielgruppe von Animationsfilmen gilt.</p>
<p>Große Kunst kann Leben ändern &#8211; auch dieser Film!</p>
<p>Einen Trailer kann man <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GiKIZghXy0M">hier</a> ansehen.</p>
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		<title>Seniorenportale</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 08:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch in diesem Weblog war schon häufiger zu lesen, dass die Älteren die am schnellsten wachsende Gruppe der Internetnutzer darstellen. Parallel dazu wächst das Angebot zielgruppenspezifischer Webseiten. Bei dem Begriff &#8220;Seniorenportal&#8221; weiss jeder was gemeint ist, werblich einfühlsam erscheint mir die Benennung aber dennoch nicht. So oder so: ob nun Geschäftsinteressen dahinter stehen oder der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Weblog war schon häufiger zu lesen, dass die Älteren die am schnellsten wachsende Gruppe der Internetnutzer darstellen. Parallel dazu wächst das Angebot zielgruppenspezifischer Webseiten. Bei dem Begriff &#8220;Seniorenportal&#8221; weiss jeder was gemeint ist, werblich einfühlsam erscheint mir die Benennung aber dennoch nicht. So oder so: ob nun Geschäftsinteressen dahinter stehen oder der Aufklärungs- und Informationswillen der öffentlichen Hand ist eigentlich egal. Für den Nutzer sind Qualität, Aktualität  und Vielfalt ausschlaggebend. Im Hinblick auf die kommunalen Informationsbedürfnisse scheinen mir Bremen und Bremerhaven eine wirklich gewinnende Plattform gebastelt zu haben. &#8220;Seniorenlotse Bremen&#8221; halte ich auch für gewinnender und aussagekräftiger als das immergleiche &#8220;Portal&#8221;. Schauen Sie sich das doch mal <a href="http://www.seniorenlotse.bremen.de">hier</a> an! Vielleicht fühlt sich der eine oder die andere durch ein solches Beispiel animiert, Ähnliches für den eigenen Sprengel auf den Weg zu bringen. Die Nutzer werden es danken.</p>
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		<title>Und wieder ein Jährchen drauf</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 13:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demographie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Alterserwartung]]></category>
		<category><![CDATA[demographischer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Männer und Frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit schöner Regelmaessigkeit gibt das Statistische Bundesamt bekannt, dass an Hand der Sterbetafeln neue Altersrekorde (statistisch) ins Haus stehen. Dies ist so wiet Routine, dass man darüber eigentlich nicht zu reden bräuchte. Die Tagesschau hat noch etwas tiefer gblickt, und bei ihr liest man, dass  die Lebenserwartung der Jungen den Angaben zufolge um fünf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit schöner Regelmaessigkeit gibt das<a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/09/PD09__364__12621,templateId=renderPrint.psml"> Statistische Bundesamt</a> bekannt, dass an Hand der Sterbetafeln neue Altersrekorde (statistisch) ins Haus stehen. Dies ist so wiet Routine, dass man darüber eigentlich nicht zu reden bräuchte.<a href="http://www.tagesschau.de/inland/lebenserwartung100.html"> Die Tagesschau</a> hat noch etwas tiefer gblickt, und bei ihr liest man, dass  die Lebenserwartung der Jungen den Angaben zufolge um fünf Monate, die der Mädchen um einen Monat gestiegen sei. Dies ist nun tatsächlich sehr interessant, da sich bei der Fortschreibung einer solchen Diskrepanz das Sterbealter von Mann und Frau bald angenähert haben könnte. Wo liegen die Gründe? Was hat sich am Setting geändert, dass die Männer auf einmal zulegen können. Ob die Wissenschaft eine Anwort versuchen wird?</p>
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		<item>
		<title>Zahl des Monats</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 14:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[65-Jährige]]></category>
		<category><![CDATA[Alterszahlen]]></category>
		<category><![CDATA[demographischer Wandel]]></category>

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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zdwa.de/">Das Rostocker Zentrum für demographischen Wandel</a> hat hoch interessante &#8220;Alterszahlen&#8221; veröffentlicht: &#8220;In Deutschland ist die Sterblichkeit der unter 65-Jährigen zwischen 1991 und 2006 bei den Männern um 35 Prozent und bei den Frauen und 30 Prozent gesunken.&#8221; Wenn das in dem Tempo so weitergeht&#8230;</p>
<img src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/?ak_action=api_record_view&id=411&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Alt, Älter, Parteimitglied</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 15:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Tage war &#8211; ich weiss nicht mehr wo &#8211; zu lesen, dass die Linke mit einem Durchschnittsalter ihres Parteivolkes von über 62 Jahren wenigstens hier eine Spitzenposition einnimmt. Ein Gutteil davon dürfte auch schon Mitglied der Vorläuferpartei PDS gewesen sein. Platz zwei geht an die SPD mit 58 Jahren Durchschnittsalter. Die Grünen bilden mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Tage war &#8211; ich weiss nicht mehr wo &#8211; zu lesen, dass die Linke mit einem Durchschnittsalter ihres Parteivolkes von über 62 Jahren wenigstens hier eine Spitzenposition einnimmt. Ein Gutteil davon dürfte auch schon Mitglied der Vorläuferpartei PDS gewesen sein. Platz zwei geht an die SPD mit 58 Jahren Durchschnittsalter. Die Grünen bilden mit 49 Jahren Altersdurchschnitt die &#8220;Yougster-Partei&#8221;. Tja, so ist die Jugend in die Jahre gekommen&#8230;</p>
<p>Nun könnte man einen beleidigten Diskurs über die Politikmüdigkeit der Jugend anfachen. Oder das Gegenteil: wenn die Jugend weder Zeit noch Engagement zu besitzen scheint, um sich parteipolitisch zu engagieren, dann macht dies doch das Feld für ältere Durchstarter frei. Das Thema &#8220;Was mache ich (nach den Ferien), wenn ich in Rente bin?&#8221;, bleibt eine aktuelle Frage. Nichts gegen Töpferkurse und Nordic-walking-Ausflüge, aber warum nicht die eigenen Erfahrungen und Ideen fruchtbar machen und die Parteienlandschaft von Innen heraus erneuern? Dass Innovation kein Jugendfach ist, ist auf diesen Seiten oft genug belegt worden. Also: auf in die Politik! Sie kann nur besser werden!</p>
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		<title>Arme Kopisten</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 11:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Einfallslosigkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Jedes Buch, das zum Thema Altern erscheint, erweitert den Echoraum, sorgt für Bewußtseinsbildung. Daher begrüsse ich jede vernünftige Veröffentlichung zum Thema. Aber wenn schon beim Titel eine so grosse  Einfallslosigkeit herrscht, dass es durchaus ein juristisches Gespräch wert wäre, ob &#8220;Älterwerden für Anfänger&#8221; nun wirklich noch als Eigeneinfall durchgehen kann, dann bin ich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Buch, das zum Thema Altern erscheint, erweitert den Echoraum, sorgt für Bewußtseinsbildung. Daher begrüsse ich jede vernünftige Veröffentlichung zum Thema. Aber wenn schon beim Titel eine so grosse  Einfallslosigkeit herrscht, dass es durchaus ein juristisches Gespräch wert wäre, ob &#8220;Älterwerden für Anfänger&#8221; nun wirklich noch als Eigeneinfall durchgehen kann, dann bin ich im Bezug auf den Inhalt doch auch eher skeptisch. Armer Rowohlt Verlag!</p>
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		<title>&#8220;Alt sind nur die anderen!&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 15:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter diesem generationstypischen Titel ist im aktuellen SPIEGEL (Nr. 35) ab Seite 106 ein wunderbares Doppelinterview mit dem Altersforscher Hartmut Radebold und seiner Frau Hildegard veröffentlicht. Da es sich einer kurzen Zusammenstellung entzieht, kann ich nur für das selbst Lesen werben! Einen kleinen Eindruck bekommt man auch in der digitalen Ausgabe.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter diesem generationstypischen Titel ist im aktuellen SPIEGEL (Nr. 35) ab Seite 106 ein wunderbares Doppelinterview mit dem Altersforscher Hartmut Radebold und seiner Frau Hildegard veröffentlicht. Da es sich einer kurzen Zusammenstellung entzieht, kann ich nur für das selbst Lesen werben! Einen kleinen Eindruck bekommt man auch in der <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/">digitalen Ausgabe</a>.</p>
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		<title>Mallorca ist keine gute Idee!</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 14:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sterblichkeit von über 60-jährigen bei Hitzewellen liegt zwischen 82% bis 92% über der der Normalbevölkerung. Die Universität von Ottawa hat sich mit diesem Phänomen eingehender beschäftigt. Die Reaktionsfähigkeit des Körpers auf  Temperaturänderungen nimmt im Alter drastisch ab. So kommen körgereigene Hilfsmassnahmen wie Schwitzen, Durstgefühl oder geänderte Blutverteilung im Körper erst verspätet und damit häufig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sterblichkeit von über 60-jährigen bei Hitzewellen liegt zwischen 82% bis 92% über der der Normalbevölkerung. <a href="http://www.uottawa.ca/welcome.html">Die Universität von Ottawa</a> hat sich mit diesem Phänomen eingehender beschäftigt. Die Reaktionsfähigkeit des Körpers auf  Temperaturänderungen nimmt im Alter drastisch ab. So kommen körgereigene Hilfsmassnahmen wie Schwitzen, Durstgefühl oder geänderte Blutverteilung im Körper erst verspätet und damit häufig zu spät zum Tragen. Pressetext nennt Schlaganfall, Erschöpfung oder Hitzekrämpfe als häufigste Folgen. Dies gilt auch für sonst gesunde Menschen höheren Alters. Zu trinken, wenn man eigentlich keinen Durst hat, scheint mir keine leichte Aufgabe zu sein. Mein Ferienverhalten aber darauf einzurichten, möglichst kein Opfer von Hitzewellen zu werden, erscheint mir leichter machbar. Die Gnade südlicher Wärme mag man in den klammen Wintermonaten bereisen. Ansonsten sollte ein mitteleuropäischer Sommer warm genug sein. Vielleicht gibt es ja demnächst Touristenschwärme von älteren Spaniern, Italienern und Griechen, die im Sommer unsere Städte belagern. Dann hätten wir das mediterrane Feeling auch hier bei uns.</p>
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		<title>Mit den Augen der Werber</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 10:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Werbung ist &#8211; so sagt man &#8211; den gesellschaftlichen Trends stets ein wenig voraus. Was die Verschiebung der Kaufkraft in immer ältere Hände in Deutschland angeht, so kann man zumindest bei dieser Agentur, die sich gänzlich auf die Zielgruppe 50 + spezialisiert hat, festhalten, dass sie tatsächlich up-to-date zu sein scheint. Aber: erkennen wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Werbung ist &#8211; so sagt man &#8211; den gesellschaftlichen Trends stets ein wenig voraus. Was die Verschiebung der Kaufkraft in immer ältere Hände in Deutschland angeht, so kann man zumindest bei dieser <a href="http://www.age-ncy.de/all/index.html">Agentur</a>, die sich gänzlich auf die Zielgruppe 50 + spezialisiert hat, festhalten, dass sie tatsächlich up-to-date zu sein scheint. Aber: erkennen wir uns in den dortigen Bildern wieder? Wollen wir so angesprochen werden? Was fehlt uns? Dies ist natürlich für Werbetreibende, aber auch für den Einzelnen, eine ganz interessante Frage: &#8220;Für welche Werbung und welche Produkte kann ich bei mir noch eine gewisse Werbeaffinität zugestehen?&#8221;</p>
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		<title>Die Handyfrage</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 08:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[asketische Strömung]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute hat sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung der Frage nach vernünftigen Handys für ältere Menschen angenommen. Neben einem Blick auf die wichtigsten Spieler auf diesem Markt, der gemessen an der Kaufkraft seiner Zielgruppe als kaum erschlossen gelten darf,   verweist die Zeitung darauf, dass es bereits eine asketische Strömung auch unter jüngeren Handynutzern gibt. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung der Frage nach <a href="http://www.faz.net/s/Rub36B71B0E8E5C46E9AFBAF4B7B12FC9C5/Doc~E8E3C2BC2D6714B5CBF5199471F9CF046~ATpl~Ecommon~Scontent.html">vernünftigen Handys für ältere Menschen</a> angenommen. Neben einem Blick auf die wichtigsten Spieler auf diesem Markt, der gemessen an der Kaufkraft seiner Zielgruppe als kaum erschlossen gelten darf,   verweist die Zeitung darauf, dass es bereits eine asketische Strömung auch unter jüngeren Handynutzern gibt. Sie wollen telefonieren und sonst gar nichts. Vielleicht wächst der Trend und führt zu einem Abschmelzen der Zahl hypernervöser Handyschüttler. Zu wünschen wäre es.</p>
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		<title>Kollektiver Reflex der Politik</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 14:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wahlzeit ist Vorweihnachtszeit: Geschenke für alle! Jeder, der in diesen Wochen zum Verzicht ermahnt oder Unbezahlbarkeit anmerkt, wird von der politischen Klasse geohrfeigt und abgekanzelt. Es ist die Zeit vollmundiger Wahlversprechen! Keine Steuererhöhung! Steuererleichterungen! Mehr Geld für diese oder jene Klientel. Und: &#8220;die Rente ist sicher&#8221;. In der aktualisierten Fassung heißt das dann in etwas: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wahlzeit ist Vorweihnachtszeit: Geschenke für alle! Jeder, der in diesen Wochen zum Verzicht ermahnt oder Unbezahlbarkeit anmerkt, wird von der politischen Klasse geohrfeigt und abgekanzelt. Es ist die Zeit vollmundiger Wahlversprechen! Keine Steuererhöhung! Steuererleichterungen! Mehr Geld für diese oder jene Klientel. Und: &#8220;die Rente ist sicher&#8221;. In der aktualisierten Fassung heißt das dann in etwas: An den Renten wird es keine Abstriche geben, was immer auch passiert. Kurz und gut: Es ist wieder Märchenzeit in Deutschland. Und das Wahlvolk scheint zwischen Sommerferien und Vorfreude auf die Wahlgeschnke den Bezug zur Realität zu verlieren. Selbst wenn eine ernst zu nehmende Institution wie die Bundesbank ihre Stimmer erhebt, um Warnendes zu sagen, bilden die Parteischwadroneure schnell eine Phalanx der vermeintlichen Gemeinwohlverteidiger. Konkret hat <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2009/07/21/rente-mit-69/bundesbank-forderung-loest-diskussionen-aus.html">die Bundesbank die Verschiebung des Renteneintrittsalters </a>auf 69 Jahre vorgeschlagen. Allerdings erst ab ca. 2060. Anstatt diesen Gedanken als Aufruf zu verstehen, in eine Diskussion über flexibilisierte Arbeitszeitmodelle &#8211; nicht fur für die Älteren, aber eben auch für sie &#8211; einzutreten, verwahren sich die Klientelschützer gegen jede Infragestellung des status quo. Und das bei einem Schuldenstand der öffentlichen Hand von ca. 1,7 Billionen Euro. Eine Sternstunde politischer Wahrhaftigkeit ist das heute gewiss nicht!</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-386" title="geld" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2009/07/geld-300x212.jpg" alt="geld" width="300" height="212" /><em>Natürlich: Die Rente war sicher, ist sicher und wird es immer bleiben. Ein Narr, wer hier zu diskutieren beginnt.</em></p>
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