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	<title>Altern für Anfänger &#187; Allgemein</title>
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	<description>Babyboomers Reifeprüfung</description>
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		<title>Knabbern an der Grenze</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:27:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während es jetzt den ersten Jahrgag &#8220;erwischt&#8221; hat, der einen Monat später in Rente gehen darf, flammt die Diskussion erneut auf, ob die Rente mit 67 eine Zumutung darstellt (so einige Gewerkschaften) oder im Gegenteil noch  nicht weit genug gedacht ist (so z.B. Allianz-VV Michael Diekmann). Diese Diskussion wird es sich m. E. auf absehbare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während es jetzt den ersten Jahrgag &#8220;erwischt&#8221; hat, der einen Monat später in Rente gehen darf, flammt die Diskussion erneut auf, ob die Rente mit 67 eine Zumutung darstellt (so einige Gewerkschaften) oder im Gegenteil noch  nicht weit genug gedacht ist (so z.B. Allianz-VV Michael Diekmann). Diese Diskussion wird es sich m. E. auf absehbare Zeit im öffentlichen Raum bequem machen und &#8211; wie beispielsweise die Diskussion um Abgeordnetendiäten &#8211; immer wieder &#8220;hoch poppen&#8221;. Zuwandererrate, Rentenkassenstand etc. bieten immer wiederkehrende Möglichkeiten hierzu. Wesentlich origineller und auch beachtenswerter ist das Plädoyer von Hans Magnus Enzensberger in einer der letzten SPIEGEL-Ausgaben: er fordert das Ende des staatlichen Rentendiktats und die Vertragsfreiheit unter den Beteiligten. Angesichts der Buntheit der gesellschaftlichen Lebenswirklichkeit hat jede Abkehr von Generalnormen (vom Strafrecht einmal abgesehen) etwas wohlig realistisches an sich. Manch einer muss heute länger &#8220;buckeln&#8221; als er möchte; andere  müssen wider ihren eigenen Willen durch  staatliche Zwangsbeglückung ihren geschätzten oder gar geliebten Job (ja, das gibt es!) vorzeitig an den Nagel hängen. Wie demokratisch vernünftig wirkt da die Option einer selbstbestimmten Entscheidung! Und es scheint mir keineswegs ausgemachte Sache zu sein, dass die Rentenkasse unter einer solchen Individualisierung leiden müsste!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2012/01/IMG_5065.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-641" title="Unsichtbar" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2012/01/IMG_5065-682x1024.jpg" alt="Die definitive Rentengrenze wird weiterhin im Nebel bleiben" width="437" height="655" /></a><em></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Die definitive Rentengrenze bleibt bis auf weiteres im Nebel</em></p>
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		<title>Anti-Aging als Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 11:56:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wussten Sie, dass es bereits eine Anti-Aging-Gesellschaft in Deutschland gibt? Ich habe sie heute entdeckt. Sie heisst &#8220;German Society of Anti-Aging Medicine e.V.&#8221;. Die Ahnung liegt nahe, dass es wohl einen grossen Bruder in den USA geben mag&#8230; Freundlich wird zu Beginn erläutert, dass man gegen die klassischen altersbegleitenden Krankheiten wie Demenz, Osteoporose und Herz-/Kreislaufkrankheiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wussten Sie, dass es bereits eine Anti-Aging-Gesellschaft in Deutschland gibt? Ich habe sie heute entdeckt. Sie heisst &#8220;German Society of Anti-Aging Medicine e.V.&#8221;. Die Ahnung liegt nahe, dass es wohl einen grossen Bruder in den USA geben mag&#8230;</p>
<p>Freundlich wird zu Beginn erläutert, dass man gegen die klassischen altersbegleitenden Krankheiten wie Demenz, Osteoporose und Herz-/Kreislaufkrankheiten aufklärend und proaktiv zu Felde ziehen möchte. Soweit so schön. Liest man dann aber, dass zu den sieben Säulen der Anti-Aging-Bewegung auch ästhetische Chirurgie und Hormongaben gehören, wird man &#8211; werde jendenfalls ich &#8211; misstrauisch. Ein sogleich kostenlos angebotener Schnelltest macht einem &#8211; wenn man nicht als Heiliger lebt &#8211; sofort deutlich, dass man sich mit seinem Lebensstil im roten Bereich bewegt und sich möglichst sofort zu einem &#8211; ach, welch netter Zufall! &#8211; durch die Gesellschaft genannten Anti-Aging-Arzt oder -Apotheker begeben möge, um dort eine Tiefen-Anamnese erstellen zu lassen. &#8220;Nachtigall, ich hör´Dir trapsen..&#8221; sagt dazu der Berliner. Um es mal ganz schnöde auf den Punkt zu bringen: das Ganze macht den Eindruck als handele es sich um eine Vertriebsplattform all jener, die mit der Angst vor dem Alter Geschäfte zu machen gedenken.<br />
Älter werden wir so oder so. Das kann auch ein massiver Botox-Eingriff nicht verhindern. Daher ist schon der Begriff &#8220;Anti-Aging&#8221; dummes Zeug. Auch wenn es auf Englisch &#8211; wie die Texte der meisten Pop-Songs &#8211; nicht sofort so entwaffnend-dämlich klingt wie auf Deutsch. Ich denke, man findet auch ohne diesen Verein zu konsultieren eine Vielzahl von positiven Anregungen, um achtsam und bewusst das eigene Altern nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern aktiv zu gestalten. Aber nichts geht über das eigene Urteil: Interessierte finden <a href="http://www.gsaam.de/">HIER</a> zur GSAAM&#8230;und nicht die Werbeeinblendungen am Seitenfuss übersehen!</p>
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		<title>Europa versucht die geriatrische Forschung zu koordinieren</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 14:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist erstaunlich, welch Institutionen man findet, wenn man so durchs Internet streift. Mir war bislang die Existenz der &#8220;European Union Geriatric Medicine Society&#8221; vollständig unbekannt. Dabei hat sie sich das hehre Zeil gesetzt, die geriatrische Forschung in allen Ländern der EU zu unterstützen. Durch Wissens-Austausch zwischen den entsprechendenden Universitätsinstituten. Drei davon möchte die Organisation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erstaunlich, welch Institutionen man findet, wenn man so durchs Internet streift. Mir war bislang die Existenz der &#8220;<a href="http://eugms.org/index.php?pid=10">European Union Geriatric Medicine Society</a>&#8221; vollständig unbekannt. Dabei hat sie sich das hehre Zeil gesetzt, die geriatrische Forschung in allen Ländern der EU zu unterstützen. Durch Wissens-Austausch zwischen den entsprechendenden Universitätsinstituten. Drei davon möchte die Organisation mittelfristig aus jedem Land im Austauschzirkel vertreten sehen. Mit Sicherheit ist es kein Fehler, wenn auch hier Forschung effizient und arbeitsteilig organisiert wird. Noch &#8211; so mein Eindruck von den Seiten der EUGMS &#8211; ist das wohl nicht der Fall. Europa ist auch hier auf dem Weg, aber noch lange nicht angekommen.</p>
<p style="text-align: center;"><em><a href="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2011/10/Fischen-nach-Wissen.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-625" title="Fischen nach Wissen" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2011/10/Fischen-nach-Wissen-1024x682.jpg" alt="" width="502" height="334" /></a>EUGMS versucht das Fischen nach geriatrierelevantem Wissen europaweit zu koordinieren</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bilder, die Mut machen können</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 14:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Machen wir uns nichts vor: auf den Ruhestand freut sich der eine oder die andere. Und oft geschieht dies ja auch zu Recht, aber auf das Altern selbst freuen sich oft nur Menschen, die hoffen, mit einer quergestriegelten Meinung mal in die Medien zu kommen. Hat aber nun die Angst vor dem Alter im Lauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Machen wir uns nichts vor: auf den Ruhestand freut sich der eine oder die andere. Und oft geschieht dies ja auch zu Recht, aber auf das Altern selbst freuen sich oft nur Menschen, die hoffen, mit einer quergestriegelten Meinung mal in die Medien zu kommen. Hat aber nun die Angst vor dem Alter im Lauf der letzten Jahre zu- oder abgenommen? Mein Bauchgefühl sagt: &#8220;abgenommen&#8221;. Im Sinne der selbsterfüllenden Prophezeiung ist das bestimmt von Vorteil. Wissenschaftliche Fortschritte in vielen relevanten Bereichen (Gelenkprothesen, Herzschrittmacher, Selbstfahr-Rollstühle, Seniorenhandys etc.) liefern gute Begründungen. Was spricht gegen angstfreie Entspanntheit angesichts zunehmender Altersringe? Vielleicht die Aussicht, mit ganz vielen ähnlich alten Menschen zu tun zu haben? Nun, das Zuviel der ähnlich Alten hat den meisten Babyboomern weder die Kindheit noch das Erwerbsleben verdorben. Ausserdem kann man seinen Umgang mit anderen Generationen im fortgeschrittenen Alter freier bestimmen als je zuvor: in der Schule, Ausbildung und Uni ist man mit Gleichaltrigen zusammen; der Betrieb lässt einem meist keine Alterswahlchance zwischen verschiedenen alten KollegInnen. Aber danach hat man die statistisch grösste Wahlfreiheit bezüglich des eigenen Umgangs. Wer nun immer noch nicht überzeugt ist, dass das mit der Angst vor dem Alter eher eine unreife Maulwurfstaktik ist, schaue sich mal die wunderbaren Portraits von Über-Hundertjährigen an, die der Stern zu einem Buch zusammengestellt hat. Einen Blick kann man <a href="http://www.stern.de/fotografie/fotoband-ueber-das-altern-ein-jahrhundert-leben-1733595.html">hier</a> riskieren. Die Bilder sollten manche Ängstlichkeit zu neutralisieren helfen.</p>
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		<title>Internet &#8211; Chancen und Gefahren für Ältere</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 13:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren war die Personengruppe über 65 Jahre die schnellst wachsende &#8220;User-Gruppe&#8221; des Internets. Das ist gerade deshalb erfreulich, da dieses Medium erschwerte Mobilität &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; zu einem guten Teil kompensieren kann. Man muss sich wirklich nicht mehr auf die Reise mit Bus oder Bahn machen, um sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren war die Personengruppe über 65 Jahre die schnellst wachsende &#8220;User-Gruppe&#8221; des Internets. Das ist gerade deshalb erfreulich, da dieses Medium erschwerte Mobilität &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; zu einem guten Teil kompensieren kann. Man muss sich wirklich nicht mehr auf die Reise mit Bus oder Bahn machen, um sich einen besonderen Konsumwunsch erfüllen zu können. Was bei Jüngeren zu &#8220;Faulitis&#8221; ausarten kann, hilft Älteren, selbstständig in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben zu können &#8211; auch wenn diese weit ab &#8220;vom Schuß&#8221; sind. Aber: wo viel Licht, dort gibt es leider auch viel Schatten. So machen die Internetbetrügereien nicht an der Verrentungsgrenze halt. Aber anders als die Jungen, die wahlweise durch den Beruf oder durch Schule und Freunde internetkompetent geworden sind, fehlt vielen Alten der Sinn für das Gefährdungspotential. Einerseits helfen natürlich die Verbraucherzentralen, aber eine Sonderberatungsseite, wie sie billig-tarife.de anbietet (kostenfrei), kann hier einiges zum nötigen Naivitätsverlust beitragen. <a href="http://www.billig-tarife.de/internettarife/senioren-ratgeber.php">Hier</a> gibt es eine Reihe hilfreicher Hinweise, um sich wenigstens über einige der schlimmeren Machenschaften schlau zu machen. Daß die Hinweise in verständlichem Deutsch und nicht in Technochinesisch gehalten sind, macht die Empfehlung noch einfacher. Lesen Sie sich klug und internetsicher!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8220;Seniorenfreundliches Hamburg&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 14:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neben dem Konzept der &#8220;wachsenden Metropole&#8221; hat sich die Hansestadt und diesjährige &#8220;Umwelthauptstadt Europas&#8221; der Seiorenfreundlichkeit verschrieben. Dabei ist die Altersstruktur der Stadt im Verhältnis noch kommod: der Anteil der BürgerInnen über 60 liegt bei unter 25%. Das sieht in anderen Städten und Gemeinden schon deutlich anders aus. Und den Prognosen der Europäischen Statistikbehörde wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben dem Konzept der &#8220;wachsenden Metropole&#8221; hat sich die Hansestadt und diesjährige &#8220;Umwelthauptstadt Europas&#8221; der Seiorenfreundlichkeit verschrieben. Dabei ist die Altersstruktur der Stadt im Verhältnis noch kommod: der Anteil der BürgerInnen über 60 liegt bei unter 25%. Das sieht in anderen Städten und Gemeinden schon deutlich anders aus. Und den Prognosen der Europäischen Statistikbehörde wird sich dies aufgrund der Wachstumgsprognose für die Region kaum ändern.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2011/05/IMG_2496.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-593" title="IMG_2496" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2011/05/IMG_2496.jpg" alt="" width="512" height="342" /></a><em> Alt, dynamisch  und attraktiv &#8211; nicht nur diese Traditionssegler beim Hamburger Hafengeburtstag 2011</em></p>
<p>Dem Konzept sollte eine saubere Analyse vorangehen. Dies hat auch der Hamburger Senat so gesehen und die Studie &#8220;<a href="http://www.hamburg.de/gesundheitsberichte/2742680/bericht-gesundheit-aelterer-menschen-in-hamburg.html">Die Gesundheit älterer Menschen in Hamburg</a>&#8221; vorgelegt. Gewiss: eine lokale Befragung &#8211; noch dazu in einer der wohlhabensten Gemeinwesen Deutschlands. Aber auch wenn keine Repräsentativität gegeben ist, werden zwei Dinge deutlich: &#8220;Alter&#8221; ist heute ein Etikett unter dem sich mehr Individualität und jeweilige Einzigartigkeit entdecken lässt als unter seinem Pendant &#8220;Jugend&#8221;. Die entwickelte Persönlichkeit braucht nicht mehr auf die Ansichten und Verhaltensnormen ihrer Peergroup Rücksicht zu nehmen. Zum anderen geht es den Alten gut! Natürlich nicht allen, den Armen und den sehr alten Frauen am wenigsten. Aber es geht ihnen in einem emphatischen Sinne gut, der der kollektiven Assoziation von &#8220;Alter&#8221; eher entgegengesetzt ist: Mangel und Defizit an allem was einem früher reich gegeben war &#8211; genau diese Vorstellung haben die Hamburger Alten nicht. Und dass die Bilder im Kopf Wirklichkeit erzeugen bzw. Ziel und Richtung des eigenen Verhaltens nachhaltig beeinflussen, ist mittlerweile auch bei Alten oder Altersanfängern nachgewiesen. Auch hierzu nimmt der kluge Einleitungstext in der Hamburger Studie Stellung. Drei Fakten seien noch genannt:</p>
<p>78 Prozent der befragten 60-90-Jährigen bewerten ihre Lebensqualität mit sehr gut oder gut;</p>
<p>73 Prozent meinen, dass sie viel oder sehr viel für die eigene Gesundheit tun können.</p>
<p>Frauen kümmern sich (zumindest dem Selbstbild nach) erheblich mehr als Männer um gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung. Kein Wunder also, wenn sie älter als die Männer sterben.</p>
<p>Die Studie zeigt, wo das Individuum und wo der Staat, die Gemeinschaft Handlungsfelder haben, die sich positiv auf den weiteren Lebensverlauf auswirken. Auch das mach sie interessant!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auch Cannes wird älter</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 15:13:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 64. Filmfestspiele in Cannes sind just eröffnet worden. Präsident der Jury ist in diesem Jahr Robert de Niro, der in drei Monaten 68 wird. Und der Eröffnungsfilm stammt von Woody Allen. Diese Großmacht des Independant Kinos hat bereits 75 Jahre auf dem Buckel. Man sieht es ihm nicht an. Ob die Filme bei so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.festival-cannes.com/en.html">Die 64. Filmfestspiele in Cannes</a> sind just eröffnet worden. Präsident der Jury ist in diesem Jahr Robert de Niro, der in drei Monaten 68 wird. Und der Eröffnungsfilm stammt von Woody Allen. Diese Großmacht des Independant Kinos hat bereits 75 Jahre auf dem Buckel. Man sieht es ihm nicht an. Ob die Filme bei so viel Lebeserfahrung besser sind, sei dahin gestellt. In jedem Falle ist Alter kein Handycap, um auf dem roten Teppich ganz vorne mit dabei sein zu dürfen. Gut so!</p>
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		<title>Die komische Sache mit der Wahrnehmung</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 14:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Humor]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgender Witz wurde mir dieser Tage mal wieder erzählt: Ein Mann mit akuten Bauchschmerzen entschliesst sich nach langen Jahren mal wieder zum Arzt zu gehen. Unter Internisten findet er im Telefonbuch in seiner Nähe den Eintrag &#8220;Dr. Retzmann&#8220;. Retzmann? Ob das der alte Alfred aus meiner Parallelklasse ist? Neugierig begibt sich der Mann in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgender Witz wurde mir dieser Tage mal wieder erzählt:</p>
<p>Ein Mann mit akuten Bauchschmerzen entschliesst sich nach langen Jahren mal wieder zum Arzt zu gehen. Unter <em>Internisten</em> findet er im Telefonbuch in seiner Nähe den Eintrag &#8220;<em>Dr. Retzmann</em>&#8220;. Retzmann? Ob das der alte Alfred aus meiner Parallelklasse ist? Neugierig begibt sich der Mann in die Sprechstunde  von Dr. Retzmann. Tatächlich: der Arzt hat eine gewisse Ähnlichkeit mit seinem Bekannten aus der Schhulzeit. Aber mit den schlohweißen Haaren? Er ist gewiß einiges älter; vielleicht der große Bruder? denkt er sich. &#8220;<em>Sagen Sie, Doktor, kann es sein, dass Sie auf dem Heuß-Gymnasium waren?</em>&#8221; &#8220;<em>Ja, ja, da haben Sie Recht</em>&#8220;, antwortet der Arzt. &#8220;<em>Ich auch</em>&#8221; erwidert der Patient kopfnickend. &#8220;<em>So?</em>&#8221; antwortet der Arzt ihn fragend betrachtend: &#8220;<em>und was für Fächer haben Sie unterrichtet?</em>&#8221;</p>
<p>Wie ich finde, immer noch ein wunderbares Beispiel für den Satz &#8220;<strong><em>Alt werden nur die anderen!&#8221;</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Lebenslanges Lernen statt &#8220;Was Hänschen nicht&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 14:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die alte Gretchefrage, ob nun das Sein das Bewußtsein bestimmt oder ob das Gegenteil nicht doch treffender ist, soll hier nicht geklärt werden. Aber &#8220;Sprüche&#8221; und Volksweisheiten als Essenzen kolltektiver Annahmen oder Unterstellungen haben eine erstaunliche Lebensdauer. Und sie prägen mit Sicherheit Einstellungen zu verschiedenen Herausforderungen des Lebens. Die aktuelle Hochglanz-Formulierung vom &#8220;lebenslangen Lernen&#8221; steht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die alte Gretchefrage, ob nun das Sein das Bewußtsein bestimmt oder ob das Gegenteil nicht doch treffender ist, soll hier nicht geklärt werden. Aber &#8220;Sprüche&#8221; und Volksweisheiten als Essenzen kolltektiver Annahmen oder Unterstellungen haben eine erstaunliche Lebensdauer. Und sie prägen mit Sicherheit Einstellungen zu verschiedenen Herausforderungen des Lebens. Die aktuelle Hochglanz-Formulierung vom &#8220;lebenslangen Lernen&#8221; steht der noch immer tief in vielen Gemütern verankerte Annahme, Hans könne nicht mehr erlernen, was Hänschen nicht bereits gelernt hat, entgegen.</p>
<p><a href="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2011/03/fernstudium-net.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-573" title="fernstudium-net" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2011/03/fernstudium-net.jpg" alt="" width="436" height="100" /></a></p>
<p>Die zunehmenden Nachfragen älterer und alter  Bürger nach Fernstudiengängen sind ein Beleg für die Aufweichung des alten &#8220;Glaubensbekenntnisses&#8221;. Früher hatten die sogenannten &#8220;Seniorenstudiengänge&#8221; immer ein wenig den Beigeschmack der staatlich finanzierten Beschäftigungstherapie. Angesichts drohenden Fachkräftemangels und verlängerter Lebenszeiten sieht das heute ganz anders aus. Natürlich nicht für alle, aber die Zahl volkswirtschaftlich relevanter alter &#8220;Neustudenten&#8221;, die ihre Entscheidung mit Blick auf die Möglichkeiten des Arbeitsmarktes trifft, wird in den nächsten Jahren sicherlich erheblich zunehmen. Zwar ist die Studiengangswelt für diese Zielgruppe noch übersichtlicher als bei den Jungstudenten, aber das Angebot wird auch für die Alten immer größer. Womöglich kommen wir über kurz oder lang dahin, Seniorstudenten gar nicht mehr extra aufzuführen. Dann muesste sich niemeand mehr die Frage stellen, ob Seniorenstudiengängen nicht doch etwas Altersdiskriminierendes an sich haben. Aber gemach: die Zukunft braucht ihre Zeit. Im Bereich der Fernstudien gibt es jedenfalls heute eine beachtenswerte und hilfreiche Übersicht auf den Seiten der <a href="http://www.fernstudium-net.de/"><em>Initiative lebenslanges Lernen</em></a>. Unter dem Reiter &#8220;Weiterbildung&#8221;: &#8230;&#8221;für Senioren&#8221; finden sich hier ein paar wichtige Grundinformationen für all jene, die sich mit dem Gedanken tragen, der Hochglanzformulierung zumindest im eigenen Leben reale Bedeutung zu geben. Wobei auch die nicht-altenspezifischen Hinweise lesenswert erscheinen.</p>
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		<title>Haltung</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 07:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einem Interview mit dem ZEIT-MAGAZIn (Nr. 8 vom 17. 2. 2011) antwortet Armin Mueller-Stahl auf die Frage, was er denn machen werde, wenn er 80 ist, mit dem Satz: &#8220;Dann beschäftige ich mich mit meiner Zukunft.&#8221; Das nenne ich Haltung!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Interview mit dem ZEIT-MAGAZIn (Nr. 8 vom 17. 2. 2011) antwortet Armin Mueller-Stahl auf die Frage, was er denn machen werde, wenn er 80 ist, mit dem Satz: &#8220;<em>Dann beschäftige ich mich mit meiner Zukunft</em>.&#8221;<br />
Das nenne ich Haltung!</p>
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		<title>Schlaganfall &#8211; und dann?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 16:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schlaganfälle sind die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Das Spektrum an Folgeerscheinungen ist denkbar weit gefasst. Erläuterungen dazu bleiben fast zwangsläufig irgendwie abstrakt. Es ist für die Betroffenen selbst, aber auch für ihre Angehörigen nicht immer leicht, sich auf einen so unbekannten Gegner (die Krankheit) mit so unterschiedlichen Gesichtern einzulassen. Erfahrungen helfen, das eigene Vertändnis für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schlaganfälle sind die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Das Spektrum an Folgeerscheinungen ist denkbar weit gefasst. Erläuterungen dazu bleiben fast zwangsläufig irgendwie abstrakt. Es ist für die Betroffenen selbst, aber auch für ihre Angehörigen nicht immer leicht, sich auf einen so unbekannten Gegner (die Krankheit) mit so unterschiedlichen Gesichtern einzulassen. Erfahrungen helfen, das eigene Vertändnis für befremdliche Situationen oder Reaktionen wachsen zu lassen. Informationsblätter aus Praxen oder Kliniken springen hier meist zu kurz.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-556 aligncenter" title="absturz" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2011/02/absturz-180x300.jpg" alt="absturz" width="180" height="300" /></p>
<p>Das Buch <a href="http://www.shaker-media.de/de/content/bookshop/index.asp?ID=2&amp;ISBN=978-3-86858-402-8">&#8220;Absturz!?&#8221; von Helena Dindas</a> schafft hier tatsächlich Abhilfe. Es vermittelt Erfahrung. Die Autorin berichtet von dem Schlaganfall, der sie als 42jährige traf. Der Leser erfährt zwar nichts über die potentiellen Vorbelastungen, aber viel über den Aufenthalt im Krankenhaus, in der Reha-Klinik und die Fährnisse, mit denen sie sich im Umgang mit sich selber, aber eben auch mit Familie, Freunden und Arbeitswelt konfrontiert sieht. Das Buch erhebt keinen literarischen Anspruch; es ist vielmehr die Chronologie eines Kampfes. Das Schreiben mag hierbei durchaus Erleichterung verschafft haben. Aber der Anspruch der Autorin ist ein deutlich anderer: &#8220;<em>Ob mir die Veröffnetlichung meiner Erlebnisse gelingen wird, weiß ich nicht, aber es würde mich überaus freuen. Denn ich möchte anderen Mut machen und ihnen helfen, unverzagt und geduldig nach vorne zu schauen und niemals aufzugeben!</em> (S. 218) Neben diesem Appell zur dauernden Selbstaktivierung wird deutlich, wie wichtig eine intakte Partnerschaft für die Bewältigung einer solchen Langzeitschädigung ist. Allein &#8211; so drängt sich der Verdacht auf &#8211; hätte Helena sich nicht so weit ihrem gesundheitlichen status quo ante annähern können. Daher vermittelt dies Buch bewegende Momente; vielleicht auch gerade weil die Autorin von jeglicher Poetisierung Abstand genommen hat. Es bleiben Sprachschrullen (wie &#8220;Mopped&#8221; für &#8220;Motorrad&#8221;), die mal als ärgerlich empfinden mag. Aber als Vademecum für den Fall der Fälle (der allein im Jahre 2006 65.133 Todesfälle in Deutschland verursachte) ist es allemal eine Empfehlung wert!</p>
<p>Helena Dindas: Absturz!? Vom Schlaganfall und einem neuen Anfang. Aachen: Shaker media. ISBN 978-3-86858-402-8, 220  Seiten, 14,90 EUR, Deutsch, 							Paperback, 12,5 x 20,5 cm.</p>
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		<title>Wissenshungrige, auf nach Bonn!</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 13:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Becker-Stiftung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die rühmlich aktive Becker-Stiftung lädt für den 6. und 7. April zu einer Konferenz nach Bonn. Es geht um die Verbindung von Alter und Arbeit. Im Fokus steht hier zum einen die Frage, in wie weit das Selbstbild des Arbeitnehmers vom Alter seine Leistung und Motivation beeinflusst. Der zweite Fokus liegt auf der Frage nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die rühmlich aktive <a href="http://blog-becker-stiftung.de/?cat=7">Becker-Stiftung</a> lädt für den 6. und 7. April zu einer Konferenz nach Bonn. Es geht um die Verbindung von Alter und Arbeit. Im Fokus steht hier zum einen die Frage, in wie weit das Selbstbild des Arbeitnehmers vom Alter seine Leistung und Motivation beeinflusst. Der zweite Fokus liegt auf der Frage nach den geeigneten Mitteln, mit denen Unternehmen sich in die Lage versetzen können, Mitarbeiter länger produktiv und motiviert im Unternehmen halten zu können. Es wird hier auch um das heikle Thema Gehalt gehen. Einerseits weiß eigentlich jeder, dass das Senioritätsprinzip bei der Gehaltsfindung ein Relikt darstellt, andererseits ist es für viele eben ein lieb gewonnenes Relikt. Aber man wird die Quote der Beschäftigten über 65 Jahre kaum anheben können, solange dieses Überbleibsel bleischwer ganz oben auf dem Bedingungsstapel der Mitarbeiter liegt. Flexibilität und frisches Denken sind hier gefordert.</p>
<p>Also eine spannende Veranstaltung. Schade, dass sie sich nur an Unternehmen und Universität/Lehre/Studenten wendet. Gerade beim ersten Thema geht es doch um die Befindlichkeit von älteren Arbeitnehmern. Manch empirisches Forschungsergebnis bekommt erst durch begleitende &#8220;oral history&#8221; ein sprechendes Gesicht, eine Wirkung auch auf Kreise ausserhalb des Fachzirkels. Aber vielleicht ist bei der Becker-Stiftung dazu das letzte Wort auch noch nicht gesprochen.</p>
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		<title>Software als Helfer</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 09:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Kontext der Älteren wird immer gerne darauf verwiesen, dass &#8220;Computer und zu Zeug&#8221; eine Sache der Jüngeren wäre. Schaut man sich die WWW-Nutzungsraten an, dann stimmt das nur noch bedingt. Mit der neuen Welle von interaktiven Familienspielen, die das &#8220;Internetgaming&#8221; noch weiter aus der imaginären Ecke der vereinsamten Nerds herausholt, die ihre Zeit mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kontext der Älteren wird immer gerne darauf verwiesen, dass &#8220;Computer und zu Zeug&#8221; eine Sache der Jüngeren wäre. Schaut man sich die WWW-Nutzungsraten an, dann stimmt das nur noch bedingt. Mit der neuen Welle von interaktiven Familienspielen, die das &#8220;Internetgaming&#8221; noch weiter aus der imaginären Ecke der vereinsamten Nerds herausholt, die ihre Zeit mit Ego-Shooter-Spielen und Chips totschlagen,  wird sich auch das ändern.</p>
<p>Schaut man aber auf arbeitspraktische Entwicklungen, so zeigen sich hier Erleichterungen, die gerade die gern vorgehaltenen Defizite älterer White-Collar-Worker kompensieren. Erfahrung wird ihnen zugestanden, schnelle Reaktionsgabe weniger. Einfühlungsvermögen schon, Erinnerungsfähigkeit weniger. Wir wissen, dass schon dies nur statistisch richtig ist, aber es gibt Lösungen, die helfen, ältere Vertriebsmitarbeiter im Unternehmen halten zu können, da die zumindest potentiellen Schwächen via Software kompensiert werden können. Hierzu ein Beispiel:</p>
<p>Es geht um neue Methoden für den Erhalt und Transfer von Wissen in Unternehmen: von Abteilung zu Abteilung; von scheidendem zum neuen Mitarbeiter, vom Vertrieb zum Kunden. Das kommt den Unternehmen zugute, die ihr Wissen heute automatisiert sichern und schnell fokussiert auf dem Punkt verfügbar machen können, wie auch den Mitarbeitern, denen heute weit über Google &amp; Co hinaus Systeme zur schnellen Wissensaneignung zur Verfügung gestellt werden können. Ein Beispiel: Konfigurationssoftware, die nicht nur für Automobile, PC’s und Müsli für den Endverbraucher zur Verfügung steht, sondern auch für komplexe, erklärungsbedürftige Produkte der Industrie. Das deutsche Softwareunternehmen <a href="http://http://www.encoway.de/">encoway GmbH</a> zum Beispiel hat sich auf Systeme für Vertrieb &amp; Marketing solcher Produkte spezialisiert. Die Unternehmen bündeln in diesen Softwarelösungen das verkaufsrelevante Wissen: die Daten, Bilder und Preise und die Logik des Produktaufbaus. Der Vertriebsmitarbeiter bekommt eine Softwarelösung an die Hand, die ihn beim Finden und Zusammenstellen des passgenauen, maßgeschneiderten Angebots für seinen Kunden unterstützt. Dies ist nun gerade für Ältere ausgesprochen hilfreich! Sie verkaufen so sicher baubare und aus dem gesamten Sortiment geschöpfte Produkte. Das Angebot ist wesentlich schneller erstellt, es ist nicht mehr abhängig vom Wissen, dem Erinnerungsvermögen und den Vorlieben des einzelnen Vertriebsmitarbeiters. Und: das Wissen verbleibt nicht in den Köpfen, wird nicht fehlerhaft übertragen, sondern wird automatisiert verfügbar.</p>
<p>Allem Anschein nach eine lohnenswerte Entwicklung für die Unternehmen und ihre Kunden und eben auch für ältere Vertriebsmitarbeiter!</p>
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		<title>Höhere Arbeitslosigkeit bei Älteren</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 11:29:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer Wochenendausgabe unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit, dass die Arbeitslosigkeit der 60- 64-Jährigen drastisch gestiegen sei. Ein paar Einträge weiter unten sieht man hier im Weblog das Gegenteil: der Anteil der Erwerbspersonen in dieser Gruppe ist gestiegen. Wie passt das zusammen? Es liegt am Begriff &#8220;Erwerbspersonen&#8221;: das sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer Wochenendausgabe unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit, dass die Arbeitslosigkeit der 60- 64-Jährigen drastisch gestiegen sei. Ein paar Einträge weiter unten sieht man hier im Weblog das Gegenteil: der Anteil der Erwerbspersonen in dieser Gruppe ist gestiegen. Wie passt das zusammen? Es liegt am Begriff &#8220;Erwerbspersonen&#8221;: das sind alle die sich am Arbeitsmarktgmeldet haben, egal ob arbeitend oder arbeitslos. Das bedeutet, dass der Anteil der Älteren, die sich in Richtung Rente vom Arbeitsmarkt verabschiedet kleiner wird. Eine Teilerklärung für den Anstieg der Arbeitslosigkeit liegt in der im vergangenen Jahr ausgelaufenen staatlichen Unterstützung der Altersteilzeit. Den Rest teilt sich dann wohl in ein Segment Nicht-Vermittelbarer älterer Arbeitnehmer und Realitätsblindheit bei einigen Arbeitgebern, die die Zeichen der demografischen Entwicklung offensichtlich noch nicht zu lesen verstehen. In jedem Fall schadet diese Tatsache den Bemühungen ältere Arbeitehmer in der Generalwahrnehmung aufzuwerten &#8211; oder ihnen einfach den Platz zuzubilligen, den sie sich im Arbeitsleben verdient haben.</p>
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		<title>Die Männer holen auf</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 08:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wieder aufs Neue wird uns bestätigt, dass wir im statistischen Durchschnitt älter werden. Mit der selben Erkenntnis wartet die aktuell ausgegebene Sterbetafel des statistischen Bundesamtes auf: Binnen eines Jahres hat sich die statistische Lebenserwartung bei Frauen um einen, bei Männern um zwei Monate verlängert. Wie wir alle wissen, leben Frauen statistisch ein paar Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder aufs Neue wird uns bestätigt, dass wir im statistischen Durchschnitt älter werden. Mit der selben Erkenntnis wartet die aktuell ausgegebene Sterbetafel des statistischen Bundesamtes auf: Binnen eines Jahres hat sich die statistische Lebenserwartung bei Frauen um einen, bei Männern um zwei Monate verlängert. Wie wir alle wissen, leben Frauen statistisch ein paar Jahre länger, aber seit einigen Jahren schliesst sich dieser Geschlechterunterschied nach und nach. Wenn die Entwicklung anhält, könnten die Männer in rund 25 Jahren den weiblichen  Langlebigkeitsvorsprung eingeholt haben. Interessant wäre nun zu wissen, was jenseits von Krieg und körperlicher Arbeit die geschlechtsspezifische Lebenserwartung beeinflusst.</p>
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		<title>Die Erwerbstätigkeit der Älteren</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 14:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Statistik kann man gut nachvollziehen, welch geradezu rasanten Aufschwung die Erwerbsbeteiligung der 60 bis 65jährigen genommen hat. Die Zahlen der über 65jährigen steigen deutlich verhaltener an. Aber auch dies wird sich bald ändern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-509" title="Erwerbsbeteiligung der Älteren.001" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2010/10/Erwerbsbeteiligung-der-Älteren.0011.jpg" alt="Erwerbsbeteiligung der Älteren.001" width="517" height="387" /></p>
<p>In der Statistik kann man gut nachvollziehen, welch geradezu rasanten Aufschwung die Erwerbsbeteiligung der 60 bis 65jährigen genommen hat. Die Zahlen der über 65jährigen steigen deutlich verhaltener an. Aber auch dies wird sich bald ändern.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
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		<title>Nachklapp zur Buchempfehlung</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 16:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch wenn Bücher  &#8211; zumindest für mich &#8211; ab einem gewissen Komplexitätsgrad noch immer das Medium der Wahl sind, sollte man die schnellen Infohappen, die das Netz bereit hält, nicht einfach verschmähen. So gibt es zur Buchempfehlung im voran gegangenen Artikel auch einen mehr als nur passablen Internetableger. Der nähere Blick ist auch hier lohnenswert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn Bücher  &#8211; zumindest für mich &#8211; ab einem gewissen Komplexitätsgrad noch immer das Medium der Wahl sind, sollte man die schnellen Infohappen, die das Netz bereit hält, nicht einfach verschmähen. So gibt es zur Buchempfehlung im voran gegangenen Artikel auch einen mehr als nur passablen Internetableger. Der nähere Blick ist auch <a href="http://www.altern-in-deutschland.de/index.html">hier</a> lohnenswert.</p>
<img src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/?ak_action=api_record_view&id=479&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Buchempfehlung</title>
		<link>http://www.altern-fuer-anfaenger.de/2010/06/27/buchempfehlung.html</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 11:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn sich jemand tatsächlich sehr gründlich über die allermeisten Facetten dessen informieren möchte, was ich hier einmal &#8220;Neues Altern&#8221; nennen möchte, dann kann man ihr oder ihm nur das neunbändige Werk Altern in Deutschland (Hg.: Jürgen Kocka und Ursula M. Staudinger) ganz nachhaltig ans Herz legen. Interdisziplinäre Forschergruppen haben alles Denkbare zum Thema zusammengetragen, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich jemand tatsächlich sehr gründlich über die allermeisten Facetten dessen informieren möchte, was ich hier einmal &#8220;Neues Altern&#8221; nennen möchte, dann kann man ihr oder ihm nur das neunbändige Werk <em>Altern in Deutschland</em> (Hg.: Jürgen Kocka und Ursula M. Staudinger) ganz nachhaltig ans Herz legen. Interdisziplinäre Forschergruppen haben alles Denkbare zum Thema zusammengetragen, um der Politik Handlungsempfehlungen geben zu können. Die Bände sind in der Hallensichen Reihe &#8220;Abhandlungen der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina&#8221; 2009 erschienen und von der Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft zu Stuttgart veröffentlicht worden. Die Beiträge sind mehrheitlich trotz des wissenschaftlichen Herangehens gut lesbar und sensibilisieren einen für die ganze Breite von Handlungsfeldern, die mit  dem Thema in Kontakt stehen. Der neunte und letzte Band bildet die Quintessenz: Gewonnene Jahre &#8211; Empfehlungen der Akademiengruppe Altern in Deutschland. Wie schön wäre es, wenn die, die da zuhören und ableiten sollten, es auch tatsächlich täten&#8230;</p>
<p>Aber wenn  die zum Thema wohl inormierte Öffentlichkeit größer würde, wäre dies ja auch schon ein Gewinn. Die Erkenntnisbasis ist mit dieser Veröffentlichung jedenfalls gegeben!</p>
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		<title>Einfach ausprobieren</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 14:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Kleine motorische Änderungen bzw. Experimente, Brüche mit dem Gewohnten führen nachweislich zu neuen Verschaltungen in unserem Gehirn und bauen auf diese Weise der Demenz vor. Nicht immer, aber doch so oft, dass sich ein Nach- und vor allem Ausdenken in diesem Bereich durchaus lohnt. In unserem Büchlein hatten wir das Zähneputzen mit der anderen Hand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine motorische Änderungen bzw. Experimente, Brüche mit dem Gewohnten führen nachweislich zu neuen Verschaltungen in unserem Gehirn und bauen auf diese Weise der Demenz vor. Nicht immer, aber doch so oft, dass sich ein Nach- und vor allem Ausdenken in diesem Bereich durchaus lohnt. In unserem Büchlein hatten wir das Zähneputzen mit der anderen Hand vorgeschlagen. Wer dies mittlerweile aus dem FF beherrscht, wird sich vielleicht fragen, was er denn noch ändern könnte. Wo können wir gefahrlos die &#8220;Standardhand&#8221; gegen die &#8220;Kürhand&#8221; tauschen? Wie wäre es beim Flaschenöffnen? Egal ob, Drehverschluß, Kron- oder Weinkorken, alles ist uns geläufig und geht meist locker von der Hand &#8211; so lange wir die immergleiche benutzen. Testen Sie mal, was passiert, wenn Sie die andere Hand beauftragen! Und nicht gleich aufgeben. Ein paar Wiederholungen sollte man sich schon zumuten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-472" title="P1012268" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2010/06/P10122681.jpg" alt="P1012268" width="393" height="282" /> <em></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Irgendwann schafft´s auch diese! </em></p>
<p>Aber man sollte es mit den Experimentieren auch nicht zu weit treiben: sowohl bei Naßrasur als auch bei der Nagelpflege sollte man zunächst besser nur die sichere Gewohnheitshand ran lassen.</p>
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		<title>Zitat des Tages</title>
		<link>http://www.altern-fuer-anfaenger.de/2010/05/28/zitat-des-tages-2.html</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 19:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Man wird ein Greis, wenn man sich zu nichts mehr verpflichtet fühlt.&#8221; Max Frisch: Entwürfe zu einem dritten Tagebuch Konsequenterweise müsste nun hier ein Lob der Selbstverpflichtung folgen. Aber letztlich ist jeder seines Glückes, also seiner Verpflichtungen Schmied.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Man wird ein Greis, wenn man sich zu nichts mehr verpflichtet fühlt.&#8221;</p>
<p><em> Max Frisch: Entwürfe zu einem dritten Tagebuch</em></p>
<p>Konsequenterweise müsste nun hier ein Lob der Selbstverpflichtung folgen.<br />
Aber letztlich ist jeder seines Glückes, also seiner Verpflichtungen Schmied.</p>
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		<title>Lieber selbst heilen?</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 10:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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		<description><![CDATA[Natürlich möchte ich der deutschen Ärzteschaft und ihren besorgten Besuchern nichts ans Zeug flicken. Aber es fällt schon auf, dass der Durchschnittsdeutsche ca. dreimal mehr Besuche bei Tante oder Onkel Doktor absolviert als beispielsweise der Durchschnittsschwede. Liegt das an den weiteren Wegen oder an dem höheren schwedischen Selbstvertrauen, schon zu wissen, was für einen selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich möchte ich der deutschen Ärzteschaft und ihren besorgten Besuchern nichts ans Zeug flicken. Aber es fällt schon auf, dass der Durchschnittsdeutsche ca. dreimal mehr Besuche bei Tante oder Onkel Doktor absolviert als beispielsweise der Durchschnittsschwede. Liegt das an den weiteren Wegen oder an dem höheren schwedischen Selbstvertrauen, schon zu wissen, was für einen selbst gut ist? Nun, ich weiss es auch nicht, aber es lohnt vielleicht, vor dem nächsten Arztbesuch diesen selbst einmal probeweise in Frage zu stellen. Ein Gedicht aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts kann hier unterstützen:</p>
<p><strong>Der wider die Gesätze der Arzneykunst genesene Bauer</strong></p>
<p>Ein Bauer machte sich vom Fieber<br />
Mit Wein und Pfeffer glücklich frey.<br />
Ein junger Doctor lachte drüber,<br />
Und sprach, daß das unmöglich sey.<br />
Ja sagte Jener, der genesen,<br />
An diesem liegt mir nicht ein Haar,<br />
Obs möglich oder nicht gewesen;<br />
Genug für mich: Es ist doch wahr.</p>
<p><em>Carl Friedrich Drollinger</em></p>
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		<title>Tja, die Alten sind einfach nicht mehr brav</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 13:09:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zeiten, da im gediegenen Alter Anzüglichkeiten und politisch unkorrekte Späßchen gar nicht gingen, sind glücklicher Weise vorbei. Dass es mit der Jugend abwärts geht, ist ja nun  ein 3000 Jahre alter Topos. Und seit 3000 Jahren ist er falsch. Aber dass es mit den Alten immer langweiliger wurde, stimmte leider doch. Dies scheint sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeiten, da im gediegenen Alter Anzüglichkeiten und politisch unkorrekte Späßchen gar nicht gingen, sind glücklicher Weise vorbei. Dass es mit der Jugend abwärts geht, ist ja nun  ein 3000 Jahre alter Topos. Und seit 3000 Jahren ist er falsch. Aber dass es mit den Alten immer langweiliger wurde, stimmte leider doch. Dies scheint sich aber nun auch langsam zu ändern. In summe: die Jungen sind nicht mehr ganz so aufmüpfig, die Alten nicht mehr ganz so bieder. Das erhöht die Chance, dass der Gesprächsfaden zwischen den Generationen nicht abreißt. Und davon haben ja eigentlich alle etwas.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-454" title="opaimlab" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2010/04/opaimlab.jpg" alt="opaimlab" width="472" height="403" /></p>
<p><em>Copyright: Matthias Henrici,Web Arts AG 2010</em></p>
<img src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/?ak_action=api_record_view&id=453&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Immer mehr kümmern sich</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 14:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch vor Jahresfrist stiess man eher zufällig im Internet auf Initiativen, die sich irgendwie mit dem Thema Älterwerden beschäftigten; heutzutage wird man auch in der analogen Welt immer mal wieder mit einem Flyer oder einer Werbeanzeige zum Thema konfrontiert. Das heisst: langsam sickert die Erkenntnis des demografischen Wandels und der älteren bundesrepublikanischen Arbeitsplatzbelegschaft auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch vor Jahresfrist stiess man eher zufällig im Internet auf Initiativen, die sich irgendwie mit dem Thema Älterwerden beschäftigten; heutzutage wird man auch in der analogen Welt immer mal wieder mit einem Flyer oder einer Werbeanzeige zum Thema konfrontiert. Das heisst: langsam sickert die Erkenntnis des demografischen Wandels und der älteren bundesrepublikanischen Arbeitsplatzbelegschaft auch in die Allgemeinheit durch. Diesmal wurde ich auf die Inqa (Initiative Neue Qualität der Arbeit) aufmerksam. Eine Initiative, die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin unter Einbezug des politisch korrekten Umfeldes (Gewerkschaften, Ortskrankenkasse, Länderministerien etc.)begründet wurde. Wenn ich es recht verstehe, geht es um die Bekämpfung von Vorurteilen gegenüber älteren Arbeitnehmern und die Unterstützung von Unternehmen, um mit ihrer alternden Belegschaft medizinisch wie psychologisch richtig umzugehen. Eine ganze Reihe von Flyern stehen zum kostenfreien Download bereit. Lokale Netzwerkpartner werden genannt. Arbeitgeber, die das Gefühl haben, sie muessten etwas tun, da sich auch in ihrem Haus das Durchschnittsalter der Belegschaft immer weiter gen 50 fortentwickelt, bekommen hier Anknüpfungspunkte en gros. Nur machen muss man selber. Jedenfalls schadet es nicht, auch den eigenen Arbeitgeber auf <a href="http://www.inqa.de/">diesen Verbund</a> hinzuweisen.</p>
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		<title>Alte denken voran</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 12:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In allen Leitmedien ist heute eine Kritik der gestrigen Beckmann-Sendung zu lesen. Grund: Alt-Kanzler Helmut Schmidt (91) und der deutsch-amerikanische Historiker Fritz Stern (85) waren als Gäste im Studio. Dort, wo gemeinhin nur lauwarme Unterhaltungsbrühe serviert wird, gab es nun heisse Bewunderung für das barrierefreie Gespräch zweier Politintellektueller, denen von der Enkelgeneration höchstens&#8230;ja, wer eigentlich? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In allen Leitmedien ist heute eine Kritik der gestrigen Beckmann-Sendung zu lesen. Grund: Alt-Kanzler Helmut Schmidt (91) und der deutsch-amerikanische Historiker Fritz Stern (85) waren als Gäste im Studio. Dort, wo gemeinhin nur lauwarme Unterhaltungsbrühe serviert wird, gab es nun heisse Bewunderung für das barrierefreie Gespräch zweier Politintellektueller, denen von der Enkelgeneration höchstens&#8230;ja, wer eigentlich? das Wasser reichen könnte. Einerseits liesse sich nun trefflich über die Untiefen der Tagespolitik zwischen Westerwelle und Rüttgers lamentieren, aber man kann auch &#8211; themengemäß &#8211; &#8220;Chapeau&#8221; sagen. Das Denken &#8211; soweit es nicht frühzeitig in einem Rentenkoma versenkt wird &#8211; ist auch im sehr hohen Alter zu einer Themen- und Anekdotenverschränkung fähig, die mit ihrer schieren Lust an Wissen und Argumentieren auch viel, viel Jüngere zu infiszieren vermag. Danke, Ihr Vorbilder!</p>
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		<title>Emotionale Stabilität</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 12:26:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[positive Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[positive Selbstkonditionierung]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Freu Dich an dem was Du hast, denn Glück ist ein seltener Gast&#8221; &#8211; Eine Kachel mit diesem Merkspruch hängt in der Küche meiner Mutter. Lange Zeit kam er mir bitter bescheiden vor. Nun zeigt sich: die meisten Alten brauchen solcherlei Aufrüttler gar nicht. Das Online-Wissensmagazin Scinexx berichtet über eine Studie, die belegt, dass ältere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Freu Dich an dem was Du hast, denn Glück ist ein seltener Gast&#8221; &#8211; Eine Kachel mit diesem Merkspruch hängt in der Küche meiner Mutter. Lange Zeit kam er mir bitter bescheiden vor. Nun zeigt sich: die meisten Alten brauchen solcherlei Aufrüttler gar nicht. Das Online-Wissensmagazin <a href="http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11006-2009-12-23.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+scinexx+%28scinexx+%7C+Das+Wissensmagazin%29" mce_href="http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11006-2009-12-23.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+scinexx+%28scinexx+|+Das+Wissensmagazin%29">Scinexx</a> berichtet über eine Studie, die belegt, dass ältere Menschen deutlich mehr in der Lage sind, sich positive Gefühle zu erhalten und zu verstärken als jüngere Menschen dies vermögen. Genau umgekehrt verhält es sich bei Pubertierenden: Sie scheinen sogar bemüht, ihre häufig auftretende &#8220;miese Stimmung&#8221; zu verlängern. Beachtet man nun, dass im Zuge eines Umbaus der Gehirnarchitektur während der Pubertät die neuronalen Verbindung zwischen dem kognitiven Steueraggregat im frontalen Kopfbereich und der &#8220;Gemütsküche&#8221; tief im Hirninneren sehr deutlich herabgesetzt werden, so kann&nbsp; man sich einmal mehr darüber freuen, die &#8220;Flegeljahre&#8221; hinter sich zu haben.</p>
<p>Warum die Fähigkeit zur positiven Selbstkonditionierung nicht gleich nach der Pubertät beginnt, sondern erst im dritten Lebensabschnitt richtig deutlich wahrnehmbar wird, ist noch unbekannt. Aber auf ein emotional lichteres Alter darf man sich ja auch ohne wissenschaftliche Begründung&nbsp; freuen.</p>
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