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	<title>Altern für Anfänger &#187; Sport</title>
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	<description>Babyboomers Reifeprüfung</description>
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		<title>Zwischen Spendenaufrufen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 11:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Marzipan im Supermarkt, Weihnachtsschmuck in den Kram- und Resteläden, Spendenaufrufe im Briefkasten: wir müssen uns Weihnachten nähern. Jedes Jahr erlebe ich die packenden emotionalen Angriffe auf mein Konto. Kinderdörfer, Blinde, Taube, Gaumenspaltenleidende, Waisen und ach, so viel Elend auf dieser Welt. Zum ersten Mal und damit neu in meinem Briefkasten die Alzheimer Forschung Initiative e.V. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marzipan im Supermarkt, Weihnachtsschmuck in den Kram- und Resteläden, Spendenaufrufe im Briefkasten: wir müssen uns Weihnachten nähern. Jedes Jahr erlebe ich die packenden emotionalen Angriffe auf mein Konto. Kinderdörfer, Blinde, Taube, Gaumenspaltenleidende, Waisen und ach, so viel Elend auf dieser Welt. Zum ersten Mal und damit neu in meinem Briefkasten die <a href="http://www.alzheimer-forschung.de/">Alzheimer Forschung Initiative e.V.</a> Aber hier gibt es nicht nur den allfälligen Überweisungsvordruck, sondern auch ein paar sinnige Vorbeugungstips:</p>
<p>Regelmäßige körperliche Betätigung</p>
<p>Gesunde Ernährung (mediterrane Kost)</p>
<p>Stete geistige Herausforderung</p>
<p>soweit bekannt und auf verschiedensten Kanälen gehört und selbst gesendet. Aber für mich neu ist der letzte Punkt:</p>
<p>Soziale Kontakte.</p>
<p>&#8220;Alleinstehende haben ein doppelt so hohes Risiko, an Alzheimer zu erkranken, als Menschen in fester Bindung.&#8221; Das ist doch wirklich erstaunlich und sollte ein Weckruf sein, seine Freund- und Bekanntschaften intensiv(er)  zu pflegen. Sie haben wohl im wahrsten Sinne eine existentielle Bedeutung!</p>
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		<title>Neues aus dem Gral der Altersforschung</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 13:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn es so etwas wie einen Gral der Altersforschung gibt, dann befindet er sich in Baltmore, USA. Dort ist das National Institute on Aging Amerikas beheimatet. Die Besonderheit liegt in seiner seit 50 Jahren andauernden Massenstudie. Seit 1958 werden alljährlich die selben 3000 Freiwilligen (die alle jung, fit und bei bester Gesundheit waren, als sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es so etwas wie einen Gral der Altersforschung gibt, dann befindet er sich in Baltmore, USA. Dort ist das <a href="http://www.grc.nia.nih.gov/branches/irp/lferrucci.htm">National Institute on Aging</a> Amerikas beheimatet. Die Besonderheit liegt in seiner seit 50 Jahren andauernden Massenstudie. Seit 1958 werden alljährlich die selben 3000 Freiwilligen (die alle jung, fit und bei bester Gesundheit waren, als sie für die Studie ausgewählt wurden) für drei Tage in das dortige Harbor Hospital zur Datenerhebung bgebeten. Pro Aufenthalt werden je Person 15.000 Daten erhoben. Es wird gemessen, gescannt und erhoben was die Medizin messen, scannen und erheben kann. Der über die Zeit entstandene Datenschatz dürfte  Gerontologen für Jahrzehnte interpretative Schwerstarbeit erlauben. Der aus Italien stammende Leiter, Luigi Ferrucci, zieht in einem <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/impuls/-/id=1853902/nid=1853902/did=4903004/1t5eayo/index.html">Radiointerview </a>eine Quintessenz zum Thema Langlebigkeit.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-347" title="luigiferrucci" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2009/07/luigiferrucci.gif" alt="luigiferrucci" width="143" height="188" /><em></em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Grau aber gut gelaunt: <a href="http://www.grc.nia.nih.gov/branches/irp/lferrucci.htm">Altersforscher Luigi Ferrucci aus Baltimore</a></em></p>
<p>Drei Dinge scheinen besonders relevant zu sein:</p>
<p>1.  Täglich Bewegung. Ok, das wussten wir schon, aber: der positive Unterschied zwischen zehn Minuten Spaziergang und Nichtstun ist größer als der zwischen 10 Minuten Spaziergang und einer Stunde Joggen. Mehr hilft hier also offensichtlich nicht im erwarteten Maße mehr.</p>
<p>2. Täglich Obst, Gemüse, Fisch. Und nur ein Nahrungsergänzungsmittel: Omega 3-Fettsäuren.</p>
<p>3. Genügend Schlaf. Was &#8220;genügend&#8221; ist, muss individuell definiert werden. Schlafmangel ist jedenfalls ein Positiv-Indiz für frühere Sterblichkeit.</p>
<p>Übrigens hält er augenblicklich 140 Jahre für ein realsistisch erreichbares Lebensalter.</p>
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		<title>&#8220;Ästhetische Gesinnungsgenossenschaft&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 13:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesen schönen Terminus prägte der Skateboard-Pionier Titus Dittmann in einem Interview mit dem Kultur SPIEGEL. Gefragt, ob er als 60-Jähriger in der Jugendszene noch glaubwürdig sein kann, antwortet er: &#8220;Na klar, ich bin doch kein Berufsjugendlicher: Ich verkleide mich nicht und tue nicht, als ob. Ich lebe meinen Lebensstil, das kommt von innen heraus. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen schönen Terminus prägte der Skateboard-Pionier Titus Dittmann in einem Interview mit dem Kultur SPIEGEL. Gefragt, ob er als 60-Jähriger in der Jugendszene noch glaubwürdig sein kann, antwortet er: &#8220;Na klar, ich bin doch kein Berufsjugendlicher: Ich verkleide mich nicht und tue nicht, als ob. Ich lebe meinen Lebensstil, das kommt von innen heraus. Und außerdem: Alters cluster sind in unserer Gesellschaft nicht mehr entscheidend, es geht um ästhetische Gesinnungsgenossenschaften. Bei Rockkonzerten etwa sieht man 15-Jährige und 50-Jährige, beide nebeneinander im Matsch, und sie verstehen sich super. Weil ihre Gesinnung sie verbindet&#8221; Wer sich das Interview durchlesen möchte: bitte <a href="http://service.spiegel.de/digas/servlet/epaper?Q=SPX&amp;JG=2009&amp;AG=4&amp;SE=54">hier</a> klicken.</p>
<p>Dies bringt das sich wandelnde Verhältnis der Generationen untereinander auf den Punkt.</p>
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		<title>Oldies in Peking</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 08:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>So desinteressert man an der Olympischen Popanzveranstaltung zu Peking sein mag: es gibt neben dem erwarteten Medaillensegen für das Gastgeberland und dem verunglückten Window Dressing eines undemokratischen und korrupten Regimes auch tatsächlich Interessantes zu vermelden. 25 Athleten dieser Spiele sind älter als 50 Jahre! Mehr denn je. Ruft man sich in Erinnerung, dass vor der Totalkommerzialisierung des Olympischen Gedankens ein Satz wie &#8220;es trifft sich die Jugend der Welt&#8221; als Generalthema der Olympischen Spiele galt, so darf man mit Befriedigung feststellen, dass &#8220;Jugend&#8221; ein ziemlich unbestimmter Begriff geworden ist.</p>
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		<title>Mit 101: lieber Arbeit als Langeweile</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 15:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der taz vom 6. März findet sich auf Seite 2 folgende Information: &#8220;&#8230;Als Vater von 17 Kindern hatte Martin seinen Ruhestand 99-jährig beendet, um wieder drei Tage die Woche in einer Klempnerei-Firma arbeiten zu gehen. Zu Hause langweilte sich der Rentner.&#8221; Dass er ausserdem bekannt gab, beim nächsten London Marathon mitlaufen zu wollen, schlägt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der taz vom 6. März findet sich auf Seite 2 folgende Information: &#8220;&#8230;Als Vater von 17 Kindern hatte Martin seinen Ruhestand 99-jährig beendet, um wieder drei Tage die Woche in einer Klempnerei-Firma arbeiten zu gehen. Zu Hause langweilte sich der Rentner.&#8221;  Dass er ausserdem bekannt gab, beim nächsten London Marathon mitlaufen zu wollen, schlägt dem Faß die Krone aus &#8211; oder eben auch nicht. Es geht eben viel mehr als so mancher denkt! Ach so: Bruster Martin ist nun 101 jahre alt.</p>
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		<title>Sitzen macht alt</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 15:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[OK: dass Bewegung besser ist als ewig den Hosenboden zu scheuern, ist uns allen längst bekannt. Nun hat aber eine Zwillingsstudie am Londoner King´s College gezeigt, in welchem Ausmass Bewegungsvermeidung den Menschen vor der Zeit genetisch altern lässt. Das Indiz dafür war nicht der schöne Schein, sondern die Anzahl bzw. die Länge der Telomere &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>OK: dass Bewegung besser ist als ewig den Hosenboden zu scheuern, ist uns allen längst bekannt. Nun hat aber eine Zwillingsstudie am <a href="http://www.kcl.ac.uk">Londoner King´s College</a> gezeigt, in welchem Ausmass Bewegungsvermeidung den Menschen vor der Zeit genetisch altern lässt. Das Indiz dafür war nicht der schöne Schein, sondern die Anzahl bzw. die Länge der <a href="http://home.claranet.de/falkev/telomere.htm">Telomere</a> &#8211; das sind die Endstücke der Chromosomen. Schon länger wird gemutmasst, dass hier der Schlüssel für den Alterungsprozess insgesamt verborgen liegt. Jedenfalls  weisen die bewegungsfreudigen Zwillinge in der genannten Studie im Vergleich mit ihren stubenhockerischen Ebenbildern  bis zu zehn Jahre Altersunterschied auf &#8211; im Hinblick auf die Länge ihrer Telomere. Sie wirken also nachhaltig jünger. Und jetzt? Vielleicht wenigstens mal einen Spaziergang machen?</p>
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		<title>Radfahren? Radfahren!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 11:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Mutter vermittelte mir als Kind, dass Fahrradfahren eine prima Sache wäre. Allerdings nur für Kinder, vielleicht auch noch für junge Leute (so hiess das damals) in der Ausbildung oder im Studium. Danach aber &#8211; so ging ihr Urteil mehr zwischen den Zeilen weiter &#8211; schickt sich diese Form der Fortbewegung nicht mehr. Auch wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Mutter vermittelte mir als Kind, dass Fahrradfahren eine prima Sache wäre. Allerdings nur für Kinder, vielleicht auch noch für junge Leute (so hiess das damals) in der Ausbildung oder im Studium. Danach aber &#8211; so ging ihr Urteil mehr zwischen den Zeilen weiter &#8211; schickt sich diese Form der Fortbewegung nicht mehr. Auch wenn ich meine Mutter ungern kritisiere, hier irrte sie geradezu fundamental. Das Fahrrad bietet eine ökologisch hoch erfreuliche Form der Weiterbewegung. Also günstige Mobilität auch für all jene, die PKWs nicht (mehr) fahren möchten, und dennoch in Bewegung bleiben wollen. Fahrradfahren ist gelenkschonend, stärkt das Herz-Kreislaufsystem und bringt via frische Luft und Bewegung automatisch rote Backen. Nun muss ich meiner Mutter in einer Sache aber doch Recht geben: richtig alte Menschen wirkten auf Fahrrädern früher eher unglücklich. Was zu einem Gutteil darin begründet lag, dass es keine altengerechten Fahrräder gab.</p>
<p>Dieser Tage spazierte ich an zwei Fahrradgeschäften vorbei, und siehe: die Dinge haben sich nachhaltig geändert: die Mehrzahl der ausgestellten Neufahrzeuge waren solche mit extratiefem Einstieg: bequem auch für diejenigen nutzbar, die ihre Knie nicht mehr ganz so hoch bekommen und/oder vor ausladenden Bewegungen Furcht verspüren. Also die Fahrradproduzenten haben verstanden, dass ihre Zukunft weniger in Kinder- oder Rennrädern liegt, sondern dass das wachsende Segment nun  jenes der &#8220;Bequemräder&#8221; ist. Jetzt braucht man dies Angebot nur weise zu nutzen!</p>
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		<title>Am Besten bei sich selbst anfangen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 May 2007 09:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz-Detlef Scheer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Runter vom Sofa, rauf auf´s Rad! Ich fahre die Weser runter von Kassel bis Minden. Mit drei netten Menschen zusammen. Ab Dienstag nach Pfingsten. Vergangenen Freitag war ich wieder einmal &#8211; wie so häufig in diesem Jahr &#8211; zu einem 50sten Geburtstag eingeladen. Mein eigener kommt ja auch noch auf mich zu in diesem Jahr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="left" id="image83" title="detlef-mit-rad-reduziert.jpg" style="width: 133px; height: 200px" alt="detlef-mit-rad-reduziert.jpg" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2007/05/detlef-mit-rad-reduziert.jpg" align="left" />Runter vom Sofa, rauf auf´s Rad!</strong> Ich fahre die Weser runter von Kassel bis Minden. Mit drei netten Menschen zusammen. Ab Dienstag nach Pfingsten. Vergangenen Freitag war ich wieder einmal &#8211; wie so häufig in diesem Jahr &#8211; zu einem 50sten Geburtstag eingeladen. Mein eigener kommt ja auch noch auf mich zu in diesem Jahr. Und wir sprachen wieder einmal über die Möglichkeit eine Alten-WG zu gründen. Vor Jahren noch war dieses Thema schwieriger in die Runde zu bringen, jetzt ging es ganz leicht. Die Sinne sind geschärft und nicht zuletzt dank unseres in ganz Deutschland beliebten Ex-Bürgermeisters Henning Scherf ist die &#8220;Alten-WG&#8221;, in der er immerhin seit 19 Jahren schon wohnt, nicht nur populärer, sondern auch &#8220;salonfähig&#8221; geworden. Wir werden die Weser-Radwander-Tour dazu nutzen Pläne zu schmieden. Schöne Aussichten, und das trotz des zu erwartenden Wetters! (Foto: Scheer)</p>
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		<title>Der Boxer als Wiedergänger</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2007 09:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist das ein Zufall? Im Kino ist just Rocki Balboa gelaufen, Sylvester Stallones Spätwerk, das auf ungeahnt sensible Weise das Thema des alten Boxers, der doch wieder in den Ring muss, thematisiert. Und nun zog es Henry Maske mit 43 Jahren nach zehn Jahren Boxabstinenz wie Balboa ebenfalls zurück zwischen die Seile. Balboa ist älter, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das ein Zufall? Im Kino ist just <a href="http://www.rockybalboa-derfilm.de/">Rocki Balboa</a> gelaufen, Sylvester Stallones Spätwerk, das auf ungeahnt sensible Weise das Thema des alten Boxers, der doch wieder in den Ring muss, thematisiert. Und nun zog es Henry Maske mit 43 Jahren nach zehn Jahren Boxabstinenz wie Balboa ebenfalls zurück zwischen die Seile. Balboa ist älter, aber immerhin lässt Stallone ihn den Kampf nicht gewinnen. Maske hat &#8211; wider alle Erwartungen &#8211; einstimmig nach Punkten gewonnen. Seiner Frau versprach er, dass dies der einzige Auftritt im Ring bleiben werde. Ging es ihm ums Geld? Um die Selbstdarstellung? Um die Gewissheit, nicht zum alten Boxeisen zu gehören? In jedem Fall kann man ihm zu der Selbstüberwindungsdisziplin gratulieren, die den Fight überhaupt erst möglich gemacht hat &#8211; egal, ob man nun für Boxästhetik schwärmt oder nicht. Eines aber sollte man aber nicht vergessen: sein Gegner Virgil Hill zählt ebenfalls bereits 43 Lenze.</p>
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		<title>Wer mit der Zeit geht&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2007 13:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit 90 anderen Skifahrern in einer Gondel. Nur ein Paar andere Skier ist länger als die meinen. Der Rest fährt mittlerweile Carver. &#8220;Ist viel einfacher&#8221; &#8220;Macht viel mehr Spaß!&#8221; Bin ich ein Fossil? Rückständig? Dem Neuen abgewandt? Nein! Auch gute Carver kommen an die Eleganz geübter Skifahrer nicht heran. Viele &#8211; nicht nur Jugendliche &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit 90 anderen Skifahrern in einer Gondel. Nur ein Paar andere Skier ist länger als die meinen. Der Rest fährt mittlerweile Carver. <em>&#8220;Ist viel einfacher&#8221;</em> <em>&#8220;Macht viel mehr Spaß!&#8221;</em> Bin ich ein Fossil? Rückständig? Dem Neuen abgewandt? Nein! Auch gute Carver kommen an die Eleganz geübter Skifahrer nicht heran. Viele &#8211; nicht nur Jugendliche &#8211; carven viel zu schnell über die Pisten und gefährden sich und andere mehr als dies angetrunkene Skifahrer früher taten. Rasen zu können ohne sich aufs Bremsen zu verstehen fällt dem Carver leichter als dem Skifahrer.<br />
Ich glaube, es macht Spaß und ist richtig, sich hin und wieder auf der Basis durchdachter Argumente einem Trend <strong>nicht</strong> anzuschliessen und schlichtweg beim Alten zu bleiben. Immer nur Mitzumachen hält nicht jung! Ausserdem: Irgendwann wird die Industrie fast jedem einen Carver angedreht haben und dann ohnehin die langen Latten wieder ins Programm hieven. Schließlich werden ja auch zunehmend wieder Vinylschallplatten gepreßt.</p>
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