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	<title>Altern für Anfänger &#187; Werbung</title>
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	<description>Babyboomers Reifeprüfung</description>
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		<title>Anti-Aging als Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 11:56:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wussten Sie, dass es bereits eine Anti-Aging-Gesellschaft in Deutschland gibt? Ich habe sie heute entdeckt. Sie heisst &#8220;German Society of Anti-Aging Medicine e.V.&#8221;. Die Ahnung liegt nahe, dass es wohl einen grossen Bruder in den USA geben mag&#8230; Freundlich wird zu Beginn erläutert, dass man gegen die klassischen altersbegleitenden Krankheiten wie Demenz, Osteoporose und Herz-/Kreislaufkrankheiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wussten Sie, dass es bereits eine Anti-Aging-Gesellschaft in Deutschland gibt? Ich habe sie heute entdeckt. Sie heisst &#8220;German Society of Anti-Aging Medicine e.V.&#8221;. Die Ahnung liegt nahe, dass es wohl einen grossen Bruder in den USA geben mag&#8230;</p>
<p>Freundlich wird zu Beginn erläutert, dass man gegen die klassischen altersbegleitenden Krankheiten wie Demenz, Osteoporose und Herz-/Kreislaufkrankheiten aufklärend und proaktiv zu Felde ziehen möchte. Soweit so schön. Liest man dann aber, dass zu den sieben Säulen der Anti-Aging-Bewegung auch ästhetische Chirurgie und Hormongaben gehören, wird man &#8211; werde jendenfalls ich &#8211; misstrauisch. Ein sogleich kostenlos angebotener Schnelltest macht einem &#8211; wenn man nicht als Heiliger lebt &#8211; sofort deutlich, dass man sich mit seinem Lebensstil im roten Bereich bewegt und sich möglichst sofort zu einem &#8211; ach, welch netter Zufall! &#8211; durch die Gesellschaft genannten Anti-Aging-Arzt oder -Apotheker begeben möge, um dort eine Tiefen-Anamnese erstellen zu lassen. &#8220;Nachtigall, ich hör´Dir trapsen..&#8221; sagt dazu der Berliner. Um es mal ganz schnöde auf den Punkt zu bringen: das Ganze macht den Eindruck als handele es sich um eine Vertriebsplattform all jener, die mit der Angst vor dem Alter Geschäfte zu machen gedenken.<br />
Älter werden wir so oder so. Das kann auch ein massiver Botox-Eingriff nicht verhindern. Daher ist schon der Begriff &#8220;Anti-Aging&#8221; dummes Zeug. Auch wenn es auf Englisch &#8211; wie die Texte der meisten Pop-Songs &#8211; nicht sofort so entwaffnend-dämlich klingt wie auf Deutsch. Ich denke, man findet auch ohne diesen Verein zu konsultieren eine Vielzahl von positiven Anregungen, um achtsam und bewusst das eigene Altern nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern aktiv zu gestalten. Aber nichts geht über das eigene Urteil: Interessierte finden <a href="http://www.gsaam.de/">HIER</a> zur GSAAM&#8230;und nicht die Werbeeinblendungen am Seitenfuss übersehen!</p>
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		<title>Postbank hilft gegen Altersangst</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 08:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann das ganze Drama des Alterns ja auch positiv sehen. Auch die Werber erkennen das in zunehmendem Maße. Hier kann man einen durch aus witzigen <a href="http://www.horizont.net/kreation/tv/pages/protected/Postbank-Altersvorsorge_173096.html">Spot der Postbank</a> zum Thema betrachten&#8230;.</p>
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		<title>Kaufen leicht gemacht</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 10:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Da die Nutzerfrequenz des Internets bei Älteren und Alten ständig steigt, ist es nur konsequent, Einkaufsplattformen gezielt für diese Zielgruppe zu schaffen. Im <a href="http://www.seniorenland.com/">Seniorenland</a> überzeugt vielleicht nicht gerade der betuliche Titel oder die wenig übersichtliche Angebotsstruktur, aber  via Suchfunktion gibt es dort wirklich fast alles, was man kosnumtechnisch mit Altenbedarf assoziieren kann. Immerhin signalisiert der Bayerische Versandhändler über einen Feedbackknopf, dass er Interesse anm Dialog mit den Kunden bzw. deren Verbesserungsvorschlägen hat. Rom ward auch nicht an einem Tag gebaut. Also ruhig mal vorbeischauen.</p>
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		<title>Seniorentage &#8211; immer hipper!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 14:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seniorentage sind auch nicht mehr das was sie mal waren. Schaut man in das Programm des 9. Deutschen Seniorentages, so stoesst man auf ein unglaublich reichhaltiges Ausstellerprogramm (über 200) und auf eine offensichtlich um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe buhlende Politikerschaft. Die Kanzlerin selber hat die Schirmherrschaft übernommen und wird eine Rede halten. Mit Muff und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seniorentage sind auch nicht mehr das was sie mal waren. Schaut man in das Programm des <a href="http://www.deutscher-seniorentag.de/">9. Deutschen Seniorentages</a>, so stoesst man auf ein unglaublich reichhaltiges Ausstellerprogramm (über 200) und auf eine offensichtlich um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe buhlende Politikerschaft. Die Kanzlerin selber hat die Schirmherrschaft übernommen und wird eine Rede halten. Mit Muff und Staub hat das alles nichts mehr zu tun. Mehr mit der Konsumkraft der hier auch offiziell als &#8220;50+&#8221;getauften Zielgruppe. Neben Institutionen wie DGB-Reisen, dem AWO-Bundesverband oder der Deutschen Parkinson Vereinigung gibt es illustre Firmennamen, die man auf den ersten Blick nicht mit dieser Zielgruppe zusammen sehen würde: Nintendo Deutschland, AXA oder Düsseldorfer Versicherung oder Lidl-Dienstleistung. Natürlich sind Altersheime, Wohnprojekte undandere übliche Verdächtige auch vor Ort. Aber eben nicht nur. Es macht den Eindruck, als würde sich der Besuch wirklich lohnen. 8.-10 Juni in Leipzig.</p>
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		<title>Alter wird elektronikmessefähig</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 14:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Printausgabe 03/09 über die amerikanische Elektronikmesse CES in Las Vegas. Neben dem Trend zu Touchscreens auch im stationären Bereich zeigt die Industrie eine ganze Reihe neuer Produkte für die &#8220;Silbersurfer&#8221;. Auch in Amerika bilden sie mittlerweile 20% der Gesamtbevölkerung, besitzen aber 40% des Volksvermögens. Der ältere Nutzer ist als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Printausgabe 03/09 über die amerikanische Elektronikmesse CES in Las Vegas. Neben dem Trend zu Touchscreens auch im stationären Bereich zeigt die Industrie eine ganze Reihe neuer Produkte für die &#8220;Silbersurfer&#8221;. Auch in Amerika bilden sie mittlerweile 20% der Gesamtbevölkerung, besitzen aber 40% des Volksvermögens. Der ältere Nutzer ist als Zielgrupper erkannt, unter der Leitidee &#8220;get less&#8221; (weniger Knöpfchen und Tiefenmenüoptionen) umworben un in den Marketingfokus gebracht. Was nach Ansicht des SPIEGEL-Redakteurs noch fehlt, ist das coole Moment: die Produkte sind funktional, aber noch unsexy. Mal sehen, wann die Apple-Ästheten sich gezielt dieses Themas annehmen.</p>
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		<title>Und noch ein Blatt mehr</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 14:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie schön: wieder eine neue Zeitschrift mehr, die die Angebotsvielfalt für älterer Leser angenehm erweitert! &#8220;TENGO &#8211; Lust auf später&#8221; hält, was der originelle Titel verspricht: ein bunter Kessel Themen- und Meinungsvielfalt, liebevoll bebildert und modern layoutet. Also kein Blatt für´s Nähstübchen. Nach einigen aktuellen Häppchen &#8211; oft auch durch Promi-Befragung angereichert &#8211; geht es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schön: wieder eine neue Zeitschrift mehr, die die Angebotsvielfalt für älterer Leser angenehm erweitert!  &#8220;TENGO &#8211; Lust auf später&#8221; hält, was der originelle Titel verspricht: ein bunter Kessel Themen- und Meinungsvielfalt, liebevoll bebildert und modern layoutet. Also kein Blatt für´s Nähstübchen. Nach einigen aktuellen Häppchen &#8211; oft auch durch Promi-Befragung angereichert &#8211; geht es inhaltlich u.a. um Altersteilzeit, Sex, Nervkram, Flow und eine BILD-Sichtung. Der Themen-Reigen macht deutlich, dass hier kein feinsinnig gegliedertes Marketingjournal möglichst viele Werbeseiten unterzubringen versucht, sondern dass man dem eigenen Anspruch durchaus gerecht wird, &#8220;ein Autorenheft, das keine Ratschläge erteilt, sondern einer mündigen Leserschaft gedankliche Angebote macht, die sich mit der Freiheit verbinden, sie weiterzudenken oder zu verwerfen&#8230;&#8221;.</p>
<p>Herausgeber ist der PARITÄTISCHE Gesamtverband. Mutig für eine Sozialinstitution, erfreulich, dass damit wohl nicht ganz kurzfristig über das Bleiben oder Gehen vom Zeitschriftenmarkt entschieden werden wird. Ein Manko: TENGO erscheint nur zweimal pro Jahr und ist auch in den größeren Kiosken nur drei Monate nach Erscheinen gegen 6,50 Euro zu erwerben. Es gibt auch einen &#8211; leider noch etwas bieder geratenen &#8211; <a href="http://www.tengo-online.de/">Online-Ableger</a>, bei dem man die Printausgabe direkt beim Verlag ordern kann. Lassen Sie sich aber nicht verdriessen, die Analogausgabe hat durchaus das Potential zum Lieblingsjournal &#8211; wenn sie denn öfter erschiene.</p>
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		<title>Neue Zielgruppenzeitschrift</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 08:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frisch auf dem Markt ist jetzt &#8220;invivo&#8221;. Eine weitere Zeitschrift, die es gezielt auf die Leserschaft der 50 bis 65-Jährigen abgesehen hat. Erstaunlich an dem Projekt ist, dass sich das Magazin zunächst rein aus der Webung finanziert. Ledglich 20.000 der angegebenen Auflage von 100.000 wird an Bahnhofs- oder Flughafenkiosken für 6 € verkauft. Der Rest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frisch auf dem Markt ist jetzt &#8220;invivo&#8221;. Eine weitere Zeitschrift, die es gezielt auf die Leserschaft der 50 bis 65-Jährigen abgesehen hat. Erstaunlich an dem Projekt ist, dass sich das Magazin  zunächst rein aus der Webung finanziert. Ledglich 20.000 der angegebenen Auflage von 100.000 wird an  Bahnhofs- oder  Flughafenkiosken  für 6 € verkauft. Der Rest geht  als Schnupperabonnement  direkt an Interessierte. Ist das waghalsig?  Interesant scheint mir, dass die Werbewirtschaft offensichtlich einen Paradigmenwechsel vollzieht: bislang galt das Alterssegment der 14- bis 49-Jährigen als einzige Zielgruppe. Jenseits der 50 herrschte werbliches Brachland &#8211; wenn man von ein paar Gehhilfen, Bandagen und Treppenliften absah. Und jetzt finanziert die Werbng ein ganzes Zeitungsprojekt. &#8220;Da brate mir einer einen Storch!&#8221; könnte man dazu sagen. Oder mit Befriedigung feststellen, dass die trendsetzende Werbewirtschaft der Generation 50+ den Ritterschlag als satisfaktionsfähige Zielgruppe erteilt hat. Ein Blick auf´s Neue kann man <a href="http://www.invivo-magazin.de/">hier</a> werfen.</p>
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		<title>Im Focus der Öffentlichkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 14:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tchibo hat unter dem Motto &#8220;Jede Woche eine neue Welt&#8221; das neue Jahr mit einem Generalblick auf vieles, was das Leben im Alter leichter und angenehmer macht, eröffnet. Nun finden sich in den Schaufenstern klappbare Duschhocker, Trolleywagen so wie Treppenlifte und Hüftbandagen. All diese kleinen und großen Helferlein waren bislang nur clandestin beim Arzt oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tchibo hat unter dem Motto &#8220;Jede Woche eine neue Welt&#8221; das neue Jahr mit einem Generalblick auf vieles, was das Leben im Alter leichter und angenehmer macht, eröffnet. Nun finden sich in den Schaufenstern klappbare Duschhocker, Trolleywagen  so wie Treppenlifte und Hüftbandagen. All diese kleinen und großen Helferlein waren bislang nur clandestin beim Arzt oder in verschrobenen Sanitätshäusern, Vitalcentern oder abgelegenen Orthopädiestützpunkten erwerbbar. Nun liegt die Unterstützung in tausenden von Discounterauslagen und erzählt aufs Bildhafteste die Geschichte einer älter werdenden Gesellschaft. Danke Tchibo! Jetzt wird vielen bewusst werden, <strong>dass der Wandel vom Jugend- zum Altenkult längst begonnen hat</strong>.</p>
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		<title>Alt? Wie fühlt sich das an?</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 08:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ob Gebrauchsanweisungen oder Tastaturen von technischen Geräten: allzuoft hat man das Gefühl, dass ältere Nutzer bei der Produktentwicklung überhaupt nicht im Focus stehen. Ganz aktuell freue ich mich einerseits über unsere neue Heizung, die eine weitaus höhere Energieeffizienz aufweist als ihre Vorgängerin. Aber um etwas einzustellen, muss ich mit dem Vergrößerungsglas in den Keller. Lästig! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Gebrauchsanweisungen oder Tastaturen von technischen Geräten: allzuoft hat man das Gefühl, dass ältere Nutzer bei der Produktentwicklung überhaupt nicht im Focus stehen. Ganz aktuell freue ich mich einerseits über unsere neue Heizung, die eine weitaus höhere Energieeffizienz aufweist als ihre Vorgängerin. Aber um etwas einzustellen, muss ich mit dem Vergrößerungsglas in den Keller. Lästig! Und es muss nicht sein: unter der &#8211; blöderweise wieder englischen &#8211; Adresse <a href="http://age-explorer.de" rel="external" target="_blank">http://age-explorer.de</a> findet man Hinweise, wie sich Produktentwickler spezielle Helme und Anzüge anpassen lassen könnten, um mit diesen die potentiellen Einschränkungen des älteren Konsumenten nachzuempfinden. Würden alle Entwicklungsabteilungen dies Angebot nutzen, wäre die Welt auch für die Alten deutlich &#8220;bedienungsfreundlicher&#8221;.</p>
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		<title>Umdenken geht</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Feb 2007 14:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch in der Industrie zeigen sich die ersten Lichter: Die Seifenfirma Dove will für die Einführung der neuen Produktserie &#8220;pro-age&#8221; (eben nicht das dämliche &#8220;anti-age&#8221;) auf &#8220;Models&#8221; jenseits der 50 und 60 bauen. Auch in Fernsehspots. Älterwerden soll nicht länger als negative Entwicklung wahrgenommen werden. &#8220;Besonders Frauen ab 50 sollen dazu inspiriert werden, sich schön [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in der Industrie zeigen sich die ersten Lichter: Die Seifenfirma <a target="_blank" href="http://www.dove.de/">Dove</a> will für die Einführung der neuen Produktserie &#8220;pro-age&#8221; (eben nicht das dämliche &#8220;anti-age&#8221;) auf &#8220;Models&#8221; jenseits der 50 und 60 bauen. Auch in Fernsehspots. Älterwerden soll nicht länger als negative Entwicklung wahrgenommen werden. &#8220;Besonders Frauen ab 50 sollen dazu inspiriert werden, sich schön zu fühlen.&#8221;<br />
Wenn man bedenkt, dass der Jugendwahn sich maßgeblich den Ambitionen der Werbeindustrie verdankt, kann es einen nur optimistisch stimmen, wenn die Werber nun auch ältere Menschen zu Modellcharacteren erheben.</p>
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