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	<title>Altern für Anfänger &#187; Wissenschaft</title>
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	<description>Babyboomers Reifeprüfung</description>
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		<title>Europa versucht die geriatrische Forschung zu koordinieren</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 14:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist erstaunlich, welch Institutionen man findet, wenn man so durchs Internet streift. Mir war bislang die Existenz der &#8220;European Union Geriatric Medicine Society&#8221; vollständig unbekannt. Dabei hat sie sich das hehre Zeil gesetzt, die geriatrische Forschung in allen Ländern der EU zu unterstützen. Durch Wissens-Austausch zwischen den entsprechendenden Universitätsinstituten. Drei davon möchte die Organisation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erstaunlich, welch Institutionen man findet, wenn man so durchs Internet streift. Mir war bislang die Existenz der &#8220;<a href="http://eugms.org/index.php?pid=10">European Union Geriatric Medicine Society</a>&#8221; vollständig unbekannt. Dabei hat sie sich das hehre Zeil gesetzt, die geriatrische Forschung in allen Ländern der EU zu unterstützen. Durch Wissens-Austausch zwischen den entsprechendenden Universitätsinstituten. Drei davon möchte die Organisation mittelfristig aus jedem Land im Austauschzirkel vertreten sehen. Mit Sicherheit ist es kein Fehler, wenn auch hier Forschung effizient und arbeitsteilig organisiert wird. Noch &#8211; so mein Eindruck von den Seiten der EUGMS &#8211; ist das wohl nicht der Fall. Europa ist auch hier auf dem Weg, aber noch lange nicht angekommen.</p>
<p style="text-align: center;"><em><a href="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2011/10/Fischen-nach-Wissen.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-625" title="Fischen nach Wissen" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2011/10/Fischen-nach-Wissen-1024x682.jpg" alt="" width="502" height="334" /></a>EUGMS versucht das Fischen nach geriatrierelevantem Wissen europaweit zu koordinieren</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>67, 68, 69</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 13:58:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Salamitaktik könnte man es nennen: nach dem beschlossenen Renteneinstiegsalter 67 Jahre haben die  fünf Wirtschaftsweisen heute empfohlen, ab dem Jahre 2049 den Renteneintritt auf 68 oder 69 Jahre anzuheben. Der Proteststurm dürfte ihnen sicher sein. Wer sich an unser Anfänger-Büchlein erinnert, weiß, dass wir mit Blick auf die Rostocker Demographieforschung von einem Einstiegsalter von 72 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Salamitaktik könnte man es nennen: nach dem beschlossenen Renteneinstiegsalter 67 Jahre haben<a href="http://www.tagesschau.de/inland/rente224.html"> die  fünf Wirtschaftsweisen heute</a> empfohlen, ab dem Jahre 2049 den Renteneintritt auf 68 oder 69 Jahre anzuheben. Der Proteststurm dürfte ihnen sicher sein. Wer sich an unser Anfänger-Büchlein erinnert, weiß, dass wir mit Blick auf die Rostocker Demographieforschung von einem Einstiegsalter von 72 Jahren ausgegangen waren. Wer hier Recht hat, lässt sich nicht wirklich bestimmen, da die Faktoren Zuwanderung, Steigerung der Erwerbspersonen und Zuschuß zur Rentenkasse aus dem Bundeshaushalt Steuerungsgrößen der Poltik sind &#8211; wenn sie ihr Handwerk denn mit Blick auf die Notwendigkeiten ernst nimmt. Wir werden sehen&#8230;Unstrittig ist aber, dass das noch faktische Renteneintrittsalter von 62, 63 Jahren auf keinem Wege finanzierbar bleiben kann.</p>
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		<title>Wissenshungrige, auf nach Bonn!</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 13:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Becker-Stiftung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die rühmlich aktive Becker-Stiftung lädt für den 6. und 7. April zu einer Konferenz nach Bonn. Es geht um die Verbindung von Alter und Arbeit. Im Fokus steht hier zum einen die Frage, in wie weit das Selbstbild des Arbeitnehmers vom Alter seine Leistung und Motivation beeinflusst. Der zweite Fokus liegt auf der Frage nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die rühmlich aktive <a href="http://blog-becker-stiftung.de/?cat=7">Becker-Stiftung</a> lädt für den 6. und 7. April zu einer Konferenz nach Bonn. Es geht um die Verbindung von Alter und Arbeit. Im Fokus steht hier zum einen die Frage, in wie weit das Selbstbild des Arbeitnehmers vom Alter seine Leistung und Motivation beeinflusst. Der zweite Fokus liegt auf der Frage nach den geeigneten Mitteln, mit denen Unternehmen sich in die Lage versetzen können, Mitarbeiter länger produktiv und motiviert im Unternehmen halten zu können. Es wird hier auch um das heikle Thema Gehalt gehen. Einerseits weiß eigentlich jeder, dass das Senioritätsprinzip bei der Gehaltsfindung ein Relikt darstellt, andererseits ist es für viele eben ein lieb gewonnenes Relikt. Aber man wird die Quote der Beschäftigten über 65 Jahre kaum anheben können, solange dieses Überbleibsel bleischwer ganz oben auf dem Bedingungsstapel der Mitarbeiter liegt. Flexibilität und frisches Denken sind hier gefordert.</p>
<p>Also eine spannende Veranstaltung. Schade, dass sie sich nur an Unternehmen und Universität/Lehre/Studenten wendet. Gerade beim ersten Thema geht es doch um die Befindlichkeit von älteren Arbeitnehmern. Manch empirisches Forschungsergebnis bekommt erst durch begleitende &#8220;oral history&#8221; ein sprechendes Gesicht, eine Wirkung auch auf Kreise ausserhalb des Fachzirkels. Aber vielleicht ist bei der Becker-Stiftung dazu das letzte Wort auch noch nicht gesprochen.</p>
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		<title>Botschaft verstanden?</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 08:23:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie weit hat sich  in der Mittte der Bevölkerung das Bewußtsein für die demografische Herausforderung der kommenden Jahre entwickelt? Exakt wird das niemand sagen können; einschlägige Untersuchungen sind mir nicht bekannt. Das gestern im ZDF gezeigte Doku-Drama &#8220;2030 &#8211; Aufstand der Jungen&#8221; lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Wer wissen möchte, kann hier zumindest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie weit hat sich  in der Mittte der Bevölkerung das Bewußtsein für die demografische Herausforderung der kommenden Jahre entwickelt? Exakt wird das niemand sagen können; einschlägige Untersuchungen sind mir nicht bekannt. Das gestern im ZDF gezeigte Doku-Drama &#8220;2030 &#8211; Aufstand der Jungen&#8221; lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Wer wissen möchte, kann hier zumindest Hinweise auf die Verschiebung des deutschen Altersdurchschnitt und die daraus resultierenden Folgen wahrnehmen. Aber zum einen gibt es ja  noch Möglichkeiten für kluge Kompromisse zwischen den Generationen, zum anderen kann der Film auch als Science-Fiction konsumiert werden: &#8220;hat nix mit mir und meinem Leben zu tun!&#8221;</p>
<p>Erfrischend positiv dagegen ein Beispiel aus den USA, das DIW-Präsident Zimmermann am Wochenende in der Süddeutschen Zeitung im Kontext &#8220;Die Zukunft der Arbeit&#8221; brachte: &#8220;<em>Im amerikanischen Boston gibt es ein Familienunternehmen, das ausschließlich ehemalige Lehrerinnen, Ingenieure, Designer oder Kellnerinnen beschäftigt. Das Durchschnittsalter liegt dort bei 71 Jahren. Dank der Verlässlichkeit der Mitarbeiter stieg der Umsatz in den letzten Jahren um 20 Prozent. Es ist nicht nötig,  Angst davor zu haben, dass die Belegschaften auch bei uns älter werden &#8211; wenn dieser Prozess gut gemanagt wird.</em>&#8221; Der Absender dieser frohen Botschaft ist eigentlich prominent genug, um Verhaltensänderungen in den Köpfen der verantwortlichen Personaler und Geschäftsführer auf den Weg zu bringen. Ich halte ihm die Daumen dafür! Aber vielleicht folgt das Gros der Deutschen doch lieber passiv den ZDF-Alarmisten als dem zur Eigeninitiative aufrufenden Zukunftsgestalter?</p>
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		<title>Noch schnell nach München</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 15:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die hier schon mehrfach positiv erwähnte Arbeitsgruppe der Leopoldina (&#8220;Altern in Deutschland&#8221;) lädt morgen um 10.00 Uhr zu einem Symposion zum Thema Altern und Arbeitswelt ein. Der Arbeitstitel Strategien zur Bewältigung des demografischen Wandels lässt Platz für das Andocken verschiedenster Themen. Spannend wird es bestimmt. Zufall oder Vorsatz: Die Veranstaltung findet in der BMW-Welt statt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die hier schon mehrfach positiv erwähnte Arbeitsgruppe der Leopoldina (&#8220;Altern in Deutschland&#8221;) lädt morgen um 10.00 Uhr zu einem Symposion zum Thema <em>Altern und Arbeitswelt</em> ein. Der Arbeitstitel</p>
<h3>Strategien zur Bewältigung des demografischen Wandels</h3>
<p>lässt Platz für das Andocken verschiedenster Themen. Spannend wird es bestimmt. Zufall oder Vorsatz: Die Veranstaltung findet in der BMW-Welt statt. BMW hat sich unter den DAX-Unternehmen als DAS Unternehmen positioniert, dass am offensivsten und innovativsten mit der Herausforderung einer alternden Arbeitnehmerschaft umgeht. Also auch noch ein symbolisch aufgeladener Tagungsort. Näheres kann man <a href="http://www.leopoldina-halle.de/cms/de/veranstaltungen/veranstaltungsdetails/article/32/symposium-a.html">hier</a> nachsehen.</p>
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		<title>Software als Helfer</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 09:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Kontext der Älteren wird immer gerne darauf verwiesen, dass &#8220;Computer und zu Zeug&#8221; eine Sache der Jüngeren wäre. Schaut man sich die WWW-Nutzungsraten an, dann stimmt das nur noch bedingt. Mit der neuen Welle von interaktiven Familienspielen, die das &#8220;Internetgaming&#8221; noch weiter aus der imaginären Ecke der vereinsamten Nerds herausholt, die ihre Zeit mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kontext der Älteren wird immer gerne darauf verwiesen, dass &#8220;Computer und zu Zeug&#8221; eine Sache der Jüngeren wäre. Schaut man sich die WWW-Nutzungsraten an, dann stimmt das nur noch bedingt. Mit der neuen Welle von interaktiven Familienspielen, die das &#8220;Internetgaming&#8221; noch weiter aus der imaginären Ecke der vereinsamten Nerds herausholt, die ihre Zeit mit Ego-Shooter-Spielen und Chips totschlagen,  wird sich auch das ändern.</p>
<p>Schaut man aber auf arbeitspraktische Entwicklungen, so zeigen sich hier Erleichterungen, die gerade die gern vorgehaltenen Defizite älterer White-Collar-Worker kompensieren. Erfahrung wird ihnen zugestanden, schnelle Reaktionsgabe weniger. Einfühlungsvermögen schon, Erinnerungsfähigkeit weniger. Wir wissen, dass schon dies nur statistisch richtig ist, aber es gibt Lösungen, die helfen, ältere Vertriebsmitarbeiter im Unternehmen halten zu können, da die zumindest potentiellen Schwächen via Software kompensiert werden können. Hierzu ein Beispiel:</p>
<p>Es geht um neue Methoden für den Erhalt und Transfer von Wissen in Unternehmen: von Abteilung zu Abteilung; von scheidendem zum neuen Mitarbeiter, vom Vertrieb zum Kunden. Das kommt den Unternehmen zugute, die ihr Wissen heute automatisiert sichern und schnell fokussiert auf dem Punkt verfügbar machen können, wie auch den Mitarbeitern, denen heute weit über Google &amp; Co hinaus Systeme zur schnellen Wissensaneignung zur Verfügung gestellt werden können. Ein Beispiel: Konfigurationssoftware, die nicht nur für Automobile, PC’s und Müsli für den Endverbraucher zur Verfügung steht, sondern auch für komplexe, erklärungsbedürftige Produkte der Industrie. Das deutsche Softwareunternehmen <a href="http://http://www.encoway.de/">encoway GmbH</a> zum Beispiel hat sich auf Systeme für Vertrieb &amp; Marketing solcher Produkte spezialisiert. Die Unternehmen bündeln in diesen Softwarelösungen das verkaufsrelevante Wissen: die Daten, Bilder und Preise und die Logik des Produktaufbaus. Der Vertriebsmitarbeiter bekommt eine Softwarelösung an die Hand, die ihn beim Finden und Zusammenstellen des passgenauen, maßgeschneiderten Angebots für seinen Kunden unterstützt. Dies ist nun gerade für Ältere ausgesprochen hilfreich! Sie verkaufen so sicher baubare und aus dem gesamten Sortiment geschöpfte Produkte. Das Angebot ist wesentlich schneller erstellt, es ist nicht mehr abhängig vom Wissen, dem Erinnerungsvermögen und den Vorlieben des einzelnen Vertriebsmitarbeiters. Und: das Wissen verbleibt nicht in den Köpfen, wird nicht fehlerhaft übertragen, sondern wird automatisiert verfügbar.</p>
<p>Allem Anschein nach eine lohnenswerte Entwicklung für die Unternehmen und ihre Kunden und eben auch für ältere Vertriebsmitarbeiter!</p>
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		<title>Die Männer holen auf</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 08:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wieder aufs Neue wird uns bestätigt, dass wir im statistischen Durchschnitt älter werden. Mit der selben Erkenntnis wartet die aktuell ausgegebene Sterbetafel des statistischen Bundesamtes auf: Binnen eines Jahres hat sich die statistische Lebenserwartung bei Frauen um einen, bei Männern um zwei Monate verlängert. Wie wir alle wissen, leben Frauen statistisch ein paar Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder aufs Neue wird uns bestätigt, dass wir im statistischen Durchschnitt älter werden. Mit der selben Erkenntnis wartet die aktuell ausgegebene Sterbetafel des statistischen Bundesamtes auf: Binnen eines Jahres hat sich die statistische Lebenserwartung bei Frauen um einen, bei Männern um zwei Monate verlängert. Wie wir alle wissen, leben Frauen statistisch ein paar Jahre länger, aber seit einigen Jahren schliesst sich dieser Geschlechterunterschied nach und nach. Wenn die Entwicklung anhält, könnten die Männer in rund 25 Jahren den weiblichen  Langlebigkeitsvorsprung eingeholt haben. Interessant wäre nun zu wissen, was jenseits von Krieg und körperlicher Arbeit die geschlechtsspezifische Lebenserwartung beeinflusst.</p>
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		<title>Die Erwerbstätigkeit der Älteren</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 14:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Statistik kann man gut nachvollziehen, welch geradezu rasanten Aufschwung die Erwerbsbeteiligung der 60 bis 65jährigen genommen hat. Die Zahlen der über 65jährigen steigen deutlich verhaltener an. Aber auch dies wird sich bald ändern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-509" title="Erwerbsbeteiligung der Älteren.001" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2010/10/Erwerbsbeteiligung-der-Älteren.0011.jpg" alt="Erwerbsbeteiligung der Älteren.001" width="517" height="387" /></p>
<p>In der Statistik kann man gut nachvollziehen, welch geradezu rasanten Aufschwung die Erwerbsbeteiligung der 60 bis 65jährigen genommen hat. Die Zahlen der über 65jährigen steigen deutlich verhaltener an. Aber auch dies wird sich bald ändern.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
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		<title>21. September: Welt-Alzheimer-Tag</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 13:24:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was nach einem blöden Gag klingt, ist der Versuch Aufmerksamkeit zu erzeugen. Aufmerksamkeit für eine Krankheit von der einige Wissenschaftler meinen sie wäre schon heute &#8211; zumindest in England &#8211; die Krankheit mit den höchsten Folgekosten für die Volkswirtschaft. Die Dachorganisation der nationalen Alzheimer-Aktivitäten nutzt den Tag, um eine Vorschau zu veröffentlichen, die von einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was nach einem blöden Gag klingt, ist der Versuch Aufmerksamkeit zu erzeugen. Aufmerksamkeit für eine Krankheit von der einige Wissenschaftler meinen sie wäre schon heute &#8211; zumindest in England &#8211; die Krankheit mit den höchsten Folgekosten für die Volkswirtschaft. <a href="http://www.alz.co.uk/adi/wad/">Die Dachorganisation der nationalen Alzheimer-Aktivitäten</a> nutzt den Tag, um eine Vorschau zu veröffentlichen, die von einer Verdoppelung der heute ca. 36 Millionen Alzheimer-Kranken bis 2030 ausgeht. Bis 2050 soll sich diese Zahl sogar verdreifacht haben. Aber auch hier gilt: die Zukunft ist keine einfache Fortschreibung der Vergangenheit über die Gegenwart ins Unbekannte! Die steigende Lebenserwartung spricht für eine parallel dazu ansteigende Alzheimer-Kurve. Aber was bringt der medizinisch-pharmazeutische Fortschritt? Und wie weit werden sich die Erkenntnisse über die individuelle Vorsorge des Einzelnen gegen Alzheimer entwickeln bzw. in die Tat umgesetzt? Genügend Unbekannte, um sicherer Prognosen für gewagt zu halten. Aber die gebotene Aufmerksamkeit, die dieser Tag erregen will, sollte als willkommenes &#8220;Achtung-Schild&#8221; verstanden werden.</p>
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		<item>
		<title>&#8220;Wer stets übend sich bemüht&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 16:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine weitere Bastion des Mythos vom nur noch &#8220;defizitären Alter&#8221; ist gefallen! Auch alte Gehirne sind in der Lage, ihre kognitiven Leistungen zu verbessern. Bislang hiess es immer, dass man mit verschiedenen Arten des &#8220;Gehirn-Joggings&#8221; bestenfalls spezielle Anforderungen wie z. B. Kreuzworträtselraten verbessern könne.  Diese Mär ist wohl zu einem guten Teil ein Vorurteilsprodukt (s. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine weitere Bastion des Mythos vom nur noch &#8220;defizitären Alter&#8221; ist gefallen! Auch alte Gehirne sind in der Lage, ihre kognitiven Leistungen zu verbessern. Bislang hiess es immer, dass man mit verschiedenen Arten des &#8220;Gehirn-Joggings&#8221; bestenfalls spezielle Anforderungen wie z. B. Kreuzworträtselraten verbessern könne.  Diese Mär ist wohl zu einem guten Teil ein Vorurteilsprodukt (s. defizitäres Alter). Zum anderen waren die wissenschaftlichen Studien zum Thema bislang nicht in die Forschungstiefe (umfangreiche Aufgaben) und -Breite  (Probandenzahl und Zeitintensität) gegangen, die nun die &#8220;Cogito-Studie&#8221; des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung für sich reklamieren darf. Die Forschungsteilnehmer mussten Aufgaben aus zwölf  kognitive Feldern bearbeiten.  Wahrnehmungsgeschwindigkeit, episodisches und Arbeitsgedächtnis wurden kontinuierlich gefordert. Die Aufgaben beschäftigten  verbales , numerisches und räumliches Denken der Probanten. Entscheidend war wohl auch die Dauer: 100 Tage Training! Und da man auf 100 Teilnehmer zurückgreifen konnte, liessen sich statistische Fragezeichen, die der Tagesform oder Sondereinflüssen geschuldet waren durch die relativ grosse Teilnehmerzahl erkennen und bereinigen. Die <a href="http://www.mpib-berlin.mpg.de/de/forschung/lip/projekte/dynamics.htm">wissenschaftliche Erläuterung</a> läuft leider nicht gerade Gefahl übermässig populär zu werden. Eine detailliertere, besser verständliche Darstellung des Settings, kann man <a href="http://www.altern-in-deutschland.de/de/aktuelles/studie_gehirnjogging.html">hier</a> nachlesen. Entscheidend wird aber sein, wie schnell sich diese Erkenntnis verbreitet und damit die einschägige Vorurteilslandschaft eingeebnet werden kann. Jedenfalls kann keiner mehr behaupten, sich zu bemühen &#8220;<em>würde eh nichts bringen</em>&#8220;!</p>
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		<title>Pflegenoten revisited</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 10:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einem Jahr ist in einem Feld, das immerhin für ein Prozent der Wertschöpfung im deutschen Bruttoinlandsprodukt steht, Licht am Ende der informativen Nacht erkennbar: der ambulanten und stationären Pflege! Dieser Tage hatte ich Gelegenheit, im Kontext einer Konferenz den Stand der Diskussion aus Sicht des Gesamtverbandes der Krankenversicherungen einmal etwas näher beleuchtet zu bekommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einem Jahr ist in einem Feld, das immerhin für ein Prozent der Wertschöpfung im deutschen Bruttoinlandsprodukt steht, Licht am Ende der informativen Nacht erkennbar: der ambulanten und stationären Pflege!</p>
<p>Dieser Tage hatte ich Gelegenheit, im Kontext einer Konferenz den Stand der Diskussion aus Sicht des Gesamtverbandes der Krankenversicherungen einmal etwas näher beleuchtet zu bekommen. Es besteht offensichtlich Einigkeit, dass an der einen und anderen Stelle die Kriterien noch präziser fomuliert werden müssen, dass Sondersituationen entsprechend gewürdigt werden müssen, dass es aber keinen Weg zurück in die informationelle Unwissenheit des Verbrauchers geben darf. Bei jedem Spülmittel oder jeder Waschmaschiene liegen umfangreiche Test- und Kundenzufriedenheitsinformationen vor. Bis vor Kurzem aber mussten sich alte Menschen und ihre Angehörigen zum Thema Pflege auf ihre Intuition oder nachbarschaftlichen Rat verlassen. Vergleichende Informationen gab es nicht. Das hat sich nun dankenswerter Weise geändert. Näheres können Sie <a href="http://www.pflegenoten.de/Home.gkvnet">hier</a> nachlesen. Natürlich hat sich manch Anbieter, der in der Erstbeurteilung schlecht weggekommen ist, in guter deutscher Manier gleich mal an die Gerichtsbarkeit gewendet. Aber immerhin: die angerufenen Landessozialgerichte haben in sieben von neun Fällen die Beschwerden der Pflegeanbieter zurückgewiesen. Das stärkt den Wunsch nach Transparenz auch in diesem Gebiet. Angeblich wollen nun zwei Verbände aus dem Pflegebereich aus dem Projekt aussteigen. Ein Unding! Und das, obwohl die durchschnittlichen Ergebnisse im stationären wie im ambulanten Pflegebereich durchaus Mut machen. Möge die &#8220;wissenschaftliche Evaluation zur Beurteilung der Pflegetransparenzvereinbarungen&#8221; (es leben die Sprachmonster der Bürokratie!) schnell zu Potte kommen! Dann werden die Beurteilungsstandards noch ein bisschen treffender und gerechter. Und möge die interessierte Verbraucheröffentlichkeit nicht in ihrem Begehren nach Transparenz nachlassen! Auch die Pflege hat das Recht, im Informationszeitalter anzukommen.</p>
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		<title>Nachklapp zur Buchempfehlung</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 16:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn Bücher  &#8211; zumindest für mich &#8211; ab einem gewissen Komplexitätsgrad noch immer das Medium der Wahl sind, sollte man die schnellen Infohappen, die das Netz bereit hält, nicht einfach verschmähen. So gibt es zur Buchempfehlung im voran gegangenen Artikel auch einen mehr als nur passablen Internetableger. Der nähere Blick ist auch hier lohnenswert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn Bücher  &#8211; zumindest für mich &#8211; ab einem gewissen Komplexitätsgrad noch immer das Medium der Wahl sind, sollte man die schnellen Infohappen, die das Netz bereit hält, nicht einfach verschmähen. So gibt es zur Buchempfehlung im voran gegangenen Artikel auch einen mehr als nur passablen Internetableger. Der nähere Blick ist auch <a href="http://www.altern-in-deutschland.de/index.html">hier</a> lohnenswert.</p>
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		<title>Buchempfehlung</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 11:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn sich jemand tatsächlich sehr gründlich über die allermeisten Facetten dessen informieren möchte, was ich hier einmal &#8220;Neues Altern&#8221; nennen möchte, dann kann man ihr oder ihm nur das neunbändige Werk Altern in Deutschland (Hg.: Jürgen Kocka und Ursula M. Staudinger) ganz nachhaltig ans Herz legen. Interdisziplinäre Forschergruppen haben alles Denkbare zum Thema zusammengetragen, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich jemand tatsächlich sehr gründlich über die allermeisten Facetten dessen informieren möchte, was ich hier einmal &#8220;Neues Altern&#8221; nennen möchte, dann kann man ihr oder ihm nur das neunbändige Werk <em>Altern in Deutschland</em> (Hg.: Jürgen Kocka und Ursula M. Staudinger) ganz nachhaltig ans Herz legen. Interdisziplinäre Forschergruppen haben alles Denkbare zum Thema zusammengetragen, um der Politik Handlungsempfehlungen geben zu können. Die Bände sind in der Hallensichen Reihe &#8220;Abhandlungen der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina&#8221; 2009 erschienen und von der Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft zu Stuttgart veröffentlicht worden. Die Beiträge sind mehrheitlich trotz des wissenschaftlichen Herangehens gut lesbar und sensibilisieren einen für die ganze Breite von Handlungsfeldern, die mit  dem Thema in Kontakt stehen. Der neunte und letzte Band bildet die Quintessenz: Gewonnene Jahre &#8211; Empfehlungen der Akademiengruppe Altern in Deutschland. Wie schön wäre es, wenn die, die da zuhören und ableiten sollten, es auch tatsächlich täten&#8230;</p>
<p>Aber wenn  die zum Thema wohl inormierte Öffentlichkeit größer würde, wäre dies ja auch schon ein Gewinn. Die Erkenntnisbasis ist mit dieser Veröffentlichung jedenfalls gegeben!</p>
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		<title>Immer mehr kümmern sich</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 14:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch vor Jahresfrist stiess man eher zufällig im Internet auf Initiativen, die sich irgendwie mit dem Thema Älterwerden beschäftigten; heutzutage wird man auch in der analogen Welt immer mal wieder mit einem Flyer oder einer Werbeanzeige zum Thema konfrontiert. Das heisst: langsam sickert die Erkenntnis des demografischen Wandels und der älteren bundesrepublikanischen Arbeitsplatzbelegschaft auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch vor Jahresfrist stiess man eher zufällig im Internet auf Initiativen, die sich irgendwie mit dem Thema Älterwerden beschäftigten; heutzutage wird man auch in der analogen Welt immer mal wieder mit einem Flyer oder einer Werbeanzeige zum Thema konfrontiert. Das heisst: langsam sickert die Erkenntnis des demografischen Wandels und der älteren bundesrepublikanischen Arbeitsplatzbelegschaft auch in die Allgemeinheit durch. Diesmal wurde ich auf die Inqa (Initiative Neue Qualität der Arbeit) aufmerksam. Eine Initiative, die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin unter Einbezug des politisch korrekten Umfeldes (Gewerkschaften, Ortskrankenkasse, Länderministerien etc.)begründet wurde. Wenn ich es recht verstehe, geht es um die Bekämpfung von Vorurteilen gegenüber älteren Arbeitnehmern und die Unterstützung von Unternehmen, um mit ihrer alternden Belegschaft medizinisch wie psychologisch richtig umzugehen. Eine ganze Reihe von Flyern stehen zum kostenfreien Download bereit. Lokale Netzwerkpartner werden genannt. Arbeitgeber, die das Gefühl haben, sie muessten etwas tun, da sich auch in ihrem Haus das Durchschnittsalter der Belegschaft immer weiter gen 50 fortentwickelt, bekommen hier Anknüpfungspunkte en gros. Nur machen muss man selber. Jedenfalls schadet es nicht, auch den eigenen Arbeitgeber auf <a href="http://www.inqa.de/">diesen Verbund</a> hinzuweisen.</p>
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		<title>Emotionale Stabilität</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 12:26:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Freu Dich an dem was Du hast, denn Glück ist ein seltener Gast&#8221; &#8211; Eine Kachel mit diesem Merkspruch hängt in der Küche meiner Mutter. Lange Zeit kam er mir bitter bescheiden vor. Nun zeigt sich: die meisten Alten brauchen solcherlei Aufrüttler gar nicht. Das Online-Wissensmagazin Scinexx berichtet über eine Studie, die belegt, dass ältere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Freu Dich an dem was Du hast, denn Glück ist ein seltener Gast&#8221; &#8211; Eine Kachel mit diesem Merkspruch hängt in der Küche meiner Mutter. Lange Zeit kam er mir bitter bescheiden vor. Nun zeigt sich: die meisten Alten brauchen solcherlei Aufrüttler gar nicht. Das Online-Wissensmagazin <a href="http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11006-2009-12-23.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+scinexx+%28scinexx+%7C+Das+Wissensmagazin%29" mce_href="http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11006-2009-12-23.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+scinexx+%28scinexx+|+Das+Wissensmagazin%29">Scinexx</a> berichtet über eine Studie, die belegt, dass ältere Menschen deutlich mehr in der Lage sind, sich positive Gefühle zu erhalten und zu verstärken als jüngere Menschen dies vermögen. Genau umgekehrt verhält es sich bei Pubertierenden: Sie scheinen sogar bemüht, ihre häufig auftretende &#8220;miese Stimmung&#8221; zu verlängern. Beachtet man nun, dass im Zuge eines Umbaus der Gehirnarchitektur während der Pubertät die neuronalen Verbindung zwischen dem kognitiven Steueraggregat im frontalen Kopfbereich und der &#8220;Gemütsküche&#8221; tief im Hirninneren sehr deutlich herabgesetzt werden, so kann&nbsp; man sich einmal mehr darüber freuen, die &#8220;Flegeljahre&#8221; hinter sich zu haben.</p>
<p>Warum die Fähigkeit zur positiven Selbstkonditionierung nicht gleich nach der Pubertät beginnt, sondern erst im dritten Lebensabschnitt richtig deutlich wahrnehmbar wird, ist noch unbekannt. Aber auf ein emotional lichteres Alter darf man sich ja auch ohne wissenschaftliche Begründung&nbsp; freuen.</p>
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		<title>Der zweite Blick auf die Statistik</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 15:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die demografische Entwicklung wird landauf, landab bedauert, begrüßt, besprochen &#8211; je nach Standpunkt und Marktinteresse. Ein zweites Hinschauen nutzt aber auch bei den gemeinhin als Standards gesehenen &#8220;Vor-Urteilen&#8221;: Immer mehr Menschen werden in diesem Land immer älter, also werden auch immer mehr Menschen pflegebedürftig. Nein, das ist so plan nicht richtig. Dankenswerter Weise räumt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die demografische Entwicklung wird landauf, landab bedauert, begrüßt, besprochen &#8211; je nach Standpunkt und Marktinteresse. Ein zweites Hinschauen nutzt aber auch bei den gemeinhin als Standards gesehenen &#8220;Vor-Urteilen&#8221;: Immer mehr Menschen werden in diesem Land immer älter, also werden auch immer mehr Menschen pflegebedürftig. Nein, das ist so plan nicht richtig. Dankenswerter Weise räumt der <a href="https://www.gek.de/presse/meldungen/pm/archiv-2009/2009-11-18.html">Pflegereport der GEK</a> mit diesem Ammenmärchen auf: &#8220;&#8230;.das altersspezifische Risiko, pflegebedürftig zu werden, (ist) zwischen 2000 und 2008 bei Männern jährlich um ein Prozent und bei Frauen um 3,6 Prozent gesunken.&#8221; Wir altern also gesünder. Der Report fasst noch eine ganze Reihe von interessanten Daten zur Pflegesituation in Deutschland, besonders aber zu ihren regionalen Unterschieden in den einzelnen Bundesländern zusammen. Jeder hat die Freiheit, sich desinteressiert zu diesem Thema zu verhalten, aber es kann keiner mehr behaupten, diese oder jene Entwicklung habe er nicht ahnen können. Die Transparenz  im gesamten Pflegebereich nimmt dankenswerter Weise schnell zu.</p>
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		<title>Und wieder ein Jährchen drauf</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 13:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit schöner Regelmaessigkeit gibt das Statistische Bundesamt bekannt, dass an Hand der Sterbetafeln neue Altersrekorde (statistisch) ins Haus stehen. Dies ist so wiet Routine, dass man darüber eigentlich nicht zu reden bräuchte. Die Tagesschau hat noch etwas tiefer gblickt, und bei ihr liest man, dass die Lebenserwartung der Jungen den Angaben zufolge um fünf Monate, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit schöner Regelmaessigkeit gibt das<a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/09/PD09__364__12621,templateId=renderPrint.psml"> Statistische Bundesamt</a> bekannt, dass an Hand der Sterbetafeln neue Altersrekorde (statistisch) ins Haus stehen. Dies ist so wiet Routine, dass man darüber eigentlich nicht zu reden bräuchte.<a href="http://www.tagesschau.de/inland/lebenserwartung100.html"> Die Tagesschau</a> hat noch etwas tiefer gblickt, und bei ihr liest man, dass  die Lebenserwartung der Jungen den Angaben zufolge um fünf Monate, die der Mädchen um einen Monat gestiegen sei. Dies ist nun tatsächlich sehr interessant, da sich bei der Fortschreibung einer solchen Diskrepanz das Sterbealter von Mann und Frau bald angenähert haben könnte. Wo liegen die Gründe? Was hat sich am Setting geändert, dass die Männer auf einmal zulegen können. Ob die Wissenschaft eine Anwort versuchen wird?</p>
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		<title>Kommunen und demografischer Wandel</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 07:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was tun eigentlich die Kommunen für Ihre älter werdenden Bürger? Nur die gute Hälfte aller deutschen Bürgermeister gibt an, sich überhaupt planerisch mit dem Thema auseinander zu setzen. Immerhin ist der kümmernde Anteil unter ihnen aber wahrscheinlich größer als der Anteil von Personalentscheidern in Unternehmen, die sich bezüglich ihrer älter werdenden Mitarbeiterschaft Gedanken machen. Nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was tun eigentlich die Kommunen für Ihre älter werdenden Bürger? Nur die gute Hälfte aller deutschen Bürgermeister gibt an, sich überhaupt planerisch mit dem Thema auseinander zu setzen. Immerhin ist der kümmernde Anteil unter ihnen aber wahrscheinlich größer als der Anteil von Personalentscheidern in Unternehmen, die sich bezüglich ihrer älter werdenden Mitarbeiterschaft Gedanken machen. Nun gut. Die <a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-0A000F0A-EE68C5DB/bst/hs.xsl/prj_73032_87997.htm">Bertelsmann-Stiftung</a> hat mit NAIS (Neues Altern in der Stadt) vor ein paar Jahren eine unterstützende Initiative auf den Weg gebracht. Nun kann man die ersten Ergebnisse betrachten. Offensichtlich vorbildlich läuft nicht nur das Planen, sondern auch das Umsetzen im schwäbischen <a href="http://www.neues-altern.de/bruchsal/nais-in-bruchsal/nais-in-bruchsal.html">Bruchsaal</a>. Schaut man sich die detaillierten Ziele der Stadt an, so hat man das Gefühl, dort herrsche tatsächlich ein verstehender Geist. &#8220;Zusammenarbeit von Ehrenamt und Stadterwaltung weiter ausbauen&#8221; ist dort zu lesen, oder auch &#8220;Selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen&#8221;. Allein diese Zielliste sollten sich andere Kommumnen als Anregung in ihren Sitzungssaal hängen. Wenig ist bei den Bruchsaaler Zielen zu lesen, was nicht sinnvoll zu transferieren wäre. Fragen Sie doch mal bei ihrer eigenen Gemeinde nach.</p>
<p><strong><span style="color: #333333;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-379" title="ortsschild_ewigkeit" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2009/07/ortsschild_ewigkeit-300x122.jpg" alt="ortsschild_ewigkeit" width="300" height="122" /><br />
</span></strong></p>
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		<title>Neues aus dem Gral der Altersforschung</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 13:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn es so etwas wie einen Gral der Altersforschung gibt, dann befindet er sich in Baltmore, USA. Dort ist das National Institute on Aging Amerikas beheimatet. Die Besonderheit liegt in seiner seit 50 Jahren andauernden Massenstudie. Seit 1958 werden alljährlich die selben 3000 Freiwilligen (die alle jung, fit und bei bester Gesundheit waren, als sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es so etwas wie einen Gral der Altersforschung gibt, dann befindet er sich in Baltmore, USA. Dort ist das <a href="http://www.grc.nia.nih.gov/branches/irp/lferrucci.htm">National Institute on Aging</a> Amerikas beheimatet. Die Besonderheit liegt in seiner seit 50 Jahren andauernden Massenstudie. Seit 1958 werden alljährlich die selben 3000 Freiwilligen (die alle jung, fit und bei bester Gesundheit waren, als sie für die Studie ausgewählt wurden) für drei Tage in das dortige Harbor Hospital zur Datenerhebung bgebeten. Pro Aufenthalt werden je Person 15.000 Daten erhoben. Es wird gemessen, gescannt und erhoben was die Medizin messen, scannen und erheben kann. Der über die Zeit entstandene Datenschatz dürfte  Gerontologen für Jahrzehnte interpretative Schwerstarbeit erlauben. Der aus Italien stammende Leiter, Luigi Ferrucci, zieht in einem <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/impuls/-/id=1853902/nid=1853902/did=4903004/1t5eayo/index.html">Radiointerview </a>eine Quintessenz zum Thema Langlebigkeit.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-347" title="luigiferrucci" src="http://www.altern-fuer-anfaenger.de/res/2009/07/luigiferrucci.gif" alt="luigiferrucci" width="143" height="188" /><em></em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Grau aber gut gelaunt: <a href="http://www.grc.nia.nih.gov/branches/irp/lferrucci.htm">Altersforscher Luigi Ferrucci aus Baltimore</a></em></p>
<p>Drei Dinge scheinen besonders relevant zu sein:</p>
<p>1.  Täglich Bewegung. Ok, das wussten wir schon, aber: der positive Unterschied zwischen zehn Minuten Spaziergang und Nichtstun ist größer als der zwischen 10 Minuten Spaziergang und einer Stunde Joggen. Mehr hilft hier also offensichtlich nicht im erwarteten Maße mehr.</p>
<p>2. Täglich Obst, Gemüse, Fisch. Und nur ein Nahrungsergänzungsmittel: Omega 3-Fettsäuren.</p>
<p>3. Genügend Schlaf. Was &#8220;genügend&#8221; ist, muss individuell definiert werden. Schlafmangel ist jedenfalls ein Positiv-Indiz für frühere Sterblichkeit.</p>
<p>Übrigens hält er augenblicklich 140 Jahre für ein realsistisch erreichbares Lebensalter.</p>
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		<title>Der Stress an der Partnerfront lohnt sich</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 11:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach vielen Jahren gemeinsamen Zusammenlebens wird gern überlegt, ob sich die Beziehung denn noch &#8220;lohnt&#8221;. Das ökonomische Kalkül macht auch bei Herzensdingen nicht überall eine Ausnahme. Nun gibt es einen Grund mehr &#8220;dran&#8221; zu bleiben, auch wenn es manchmal schwerfällt: Eine Schwedische Studie weist darauf hin, dass Menschen, die in ihrem mittleren Alter (um das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach vielen Jahren gemeinsamen Zusammenlebens wird gern überlegt, ob sich die Beziehung denn noch &#8220;lohnt&#8221;. Das ökonomische Kalkül macht auch bei Herzensdingen nicht überall eine Ausnahme. Nun gibt es einen Grund mehr &#8220;dran&#8221; zu bleiben, auch wenn es manchmal schwerfällt: Eine <a href="http://www.bmj.com/cgi/content/abstract/339/jul02_2/b2462">Schwedische Studie</a> weist darauf hin, dass Menschen, die in ihrem mittleren Alter (um das 50. Lebensjahr herum) alleine leben, signifikant häufiger an Altersdemenz erkranken. Jenseits von gentechnischer Prädisposition macht dies deutlich, dass auch &#8211; oder vielleicht gerade? &#8211; eine anstrengende Partnerschaft unseren Kopf aktiver und unter mehr Strom hält als dies bei der bequemen, selbstzentrierten Lebensweise des Singles der Fall ist.  Wie gesagt: im statistischen Regelfall. Es gibt mit Sicherheit viele Singles, die ein entscheidend demenzverhütenderes (vulgo: aufreibenderes) Leben führen als viele fortgeschrittene Paare.</p>
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		<title>Raus aus der Vollversicherungsmentalität!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 11:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hält in seinem aktuellen Bericht fest, dass Deutschland alles andere als eine Gründernation ist. Lediglich Belgien kann unter den Industrieländern noch weniger Esistenzgründungen vorweisen. Experten bestätigen aber, dass die staatliche Förderungspolitik durchaus so genannt werden darf. Woran liegt es dann? Sind wir zu satt? Zu sicherheitsfixiert? Wohl schon, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hält in seinem<a href="http://www.iab.de/194/section.aspx/Publikation/k090618n02"> aktuellen Bericht</a> fest, dass Deutschland alles andere als eine Gründernation ist. Lediglich Belgien kann unter den Industrieländern noch weniger Esistenzgründungen vorweisen. Experten bestätigen aber, dass die staatliche Förderungspolitik durchaus so genannt werden darf. Woran liegt es dann? Sind wir zu satt? Zu sicherheitsfixiert? Wohl schon, denn als Manki werden von den Experten erwähnt, dass es in den Schulen keinerlei thematische Beschäftigung mit Selbstständigkeit und Gründergeist gibt. Und unsere Kultur spräche dagegen.  Nun wissen wir eigentlich alle, dass Ideen und damit Produkte von Morgen es in Großunternehmen nicht so leicht haben, zur Realisierung gebracht zu werden. Andererseits sind wir elementar von innovativen Produkten abhängig. Vielleicht sollte sich die eine oder der andere grauhaarige/r Tüftler/in doch allen Mut zusammen nehmen und ein Unternehmen gründen! Soviel Zeit und soviel Geld wie die Babyboomer hatte keine Alterskohorte zuvor &#8211; und aller Wahrscheinlichkeit auch keine nachfolgende mehr. Senioren, Deutschland braucht Euren Wagemut!</p>
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		<title>Was Hänschen nicht lernen konnte, lernt nun Hans</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 10:58:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manches geht etwas langsamer, das gilt auch für bestimmte Lernthemen wie beispielsweise den Fremdsprachenerwerb, aber dass Hans &#8211; auch wenn er über 70 ist &#8211; noch immer prima lernen kann, ist mittlerweile unbestritten. Als Trittbrettfahrer auf den klassischen Universitäten kennt man die Rentnerstudenten schon eine ganze Weile. Aber mehr und mehr Universitäten eröffnen eigene Departements [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manches geht etwas langsamer, das gilt auch für bestimmte Lernthemen wie beispielsweise den Fremdsprachenerwerb, aber dass Hans &#8211; auch wenn er über 70 ist &#8211; noch immer prima lernen kann, ist mittlerweile unbestritten. Als Trittbrettfahrer auf den klassischen Universitäten kennt man die Rentnerstudenten schon eine ganze Weile. Aber mehr und mehr Universitäten eröffnen eigene Departements (z.B. F.a.M. oder die TU Cottbus) extra für die ihre älteren Studenten. Mit Unterstützung der Uni Bielefeld gibt es seit gut zwei Jahren in Bad Meinberg sogar eine <a href="http://www.hornbadmeinberg.de/kultur-veranstaltungen/kultur-entdecken/seniorenuniversitaet.html">Nur-Senioren-Uni</a>. Allerdings kommt man hier nur zu Zertifikaten und nicht zu offiziellen Hochschulabschluessen, aber der Studiengang &#8220;Bürgerschaftliches Engagement&#8221; ist offensichtlich so gut konzipiert, dass ehrenamtliche Insitutionen nur so auf diese Absolventen warten. Dennoch bleibt der Nachteil, sich nicht mit jüngeren Studenten austauschen zu können, und der Teutoburger Wald liegt nicht eben für jeden um die Ecke. Aber: Jedes Bildungsangebot mehr ist zu begrüßen!</p>
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		<title>Sozialisation, Realität und Wahrnehmung</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 08:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Begriff &#8220;Sozialisierung&#8221; verbinden wir in erster Linie mit Kindheit und Jugend: Sozialinstanzen wie die Schule sollen die jungen Mitbürger gesellschaftsfähig machen. In den verschiedensten Richtungen. Sozialisierung hört aber nicht mit dem Schulabschluss auf. Ältere Menschen verhalten sich  &#8211; in einem individuell unterschiedlichem Ausmaß &#8211; so, wie die Gesellschaft es von ihren älteren Mitmenschen eben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Begriff &#8220;Sozialisierung&#8221; verbinden wir in erster Linie mit Kindheit und Jugend: Sozialinstanzen wie die Schule sollen die jungen Mitbürger gesellschaftsfähig machen. In den verschiedensten Richtungen. Sozialisierung hört aber nicht mit dem Schulabschluss auf. Ältere Menschen verhalten sich  &#8211; in einem individuell unterschiedlichem Ausmaß &#8211; so, wie die Gesellschaft es von ihren älteren Mitmenschen eben erwartet. Exzentrik beispielsweise ist hier weniger gern gesehen als Bedachtsamkeit. Nun kommt die Frage nach Ei und Huhn: wird sich in den nächsten Jahren zunächst die Wahrnehmung alter Menschen, die Prägestöcke wie sie sich zu benehmen haben, ändern oder das Verhalten älterer Menschen selbst? Schaut man auf <a href="http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/24772.asp">die jüngste Studie der Robert-Bosch-Stiftung</a>, so sieht man, dass Journalisten mehr als die Restbevölkerung einen Wandel des Altersbildes für notwendig erachten. Dass deutet darauf hin, dass zunächst der gesellschaftliche Prägestock nachjustiert wird, dann erst die älteren Individuen sich anders als tradiert verhalten werden. Ich glaube hingegen, dass der Wandel längst begonnen hat. Nur viele sind zu engsichtig, um ihn wahr zu nehmen. Das Alter gewinnt fulminant an Selbstbewusstsein!</p>
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		<title>Das Altern stoppen?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 11:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unwillkürlich,  ja automatisch bewegt man sich in eine Grauzone hinein, sobald man darüber nachdenkt, ob und wie man den eigenen Alterungsprozess verlangsamen, anhalten oder gar zurückdrehen kann. Bewegung, Ernährung, innere Einstellung: an den drei Hebeln kann man guten Gewissens zum eigenen Vorteil zu drehen versuchen. Und wie sieht es mit medizinischer Unterstützung aus? Hier ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unwillkürlich,  ja automatisch bewegt man sich in eine Grauzone hinein, sobald man darüber nachdenkt, ob und wie man den eigenen Alterungsprozess verlangsamen, anhalten oder gar zurückdrehen kann. Bewegung, Ernährung, innere Einstellung: an den drei Hebeln kann man guten Gewissens zum eigenen Vorteil zu drehen versuchen. Und wie sieht es mit medizinischer Unterstützung aus? Hier ein wenig Botox in die Lippen, dort ein wenig Fett absaugen, hier eine Hormonkur: wo liegen die Grenzen? Jüngst hat eine Untersuchung ergeben, dass die so genannten Anti-Faltencremes allesamt &#8211; egal ob für drei Euronen beim Discounter oder für 300 in Paris erstanden wurden -  ihre Versprechen nicht halten können. Schade, aber es gibt ja immer mehr Mediziner, die es den Wunderheilern, Quacksalbern, Demiurgen oder Allchemisten früherer Zeiten nachmachen und dem Alter nachhaltige Schnippchen schlagen bzw. spritzen, schneiden oder injizieren wollen. Ein Beispiel? Bitte sehr, klicken Sie mal <a href="http://www.hormonalregeneration.com/">hier</a>. Diese Angebote nehmen zu. Der nachfragende Markt wahrscheinlich auch. Aber der Tod ist uns gewiß. Vielleicht lernen wir ihn leichter zu nehmen, wenn wir selbstbewusst sein Kommen erwarten und nicht wegzulaufen versuchen. Er hot uns ja doch ein. Benjamin Button bleibt eine Hollywoodfabel. Am Ende hat es bei allem medizinischen Fortschritt wohl vor allem mit dem je eigenen Verständnis von Würde zu tun, was wir medizinisch mit uns machen lassen.</p>
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		<title>Wer rastet der rostet</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 14:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Getschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein so alter Spruch! Und doch hat nun eine Forschergruppe vom Institut für Psychatrie am King´s College zu London seine Richtigkeit erneut belegen können. Demenz und Alzheimer verschieben sich weiter nach &#8220;hinten&#8221;, wenn sich die Lebensarbeitszeit ebenfalls weiter nach &#8220;hinten&#8221;, also ins höhere Alter hinein erstreckt. Die Auswertung der Akten von 1320 Demenzkranken legt diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein so alter Spruch! Und doch hat nun eine Forschergruppe vom Institut für Psychatrie am King´s College zu London seine Richtigkeit erneut belegen können. Demenz und Alzheimer verschieben sich weiter nach &#8220;hinten&#8221;, wenn sich die Lebensarbeitszeit ebenfalls weiter nach &#8220;hinten&#8221;, also ins höhere Alter hinein erstreckt. Die Auswertung der Akten von 1320 Demenzkranken legt diesen Schluß nahe. Genaueres kann man <a href="http://www.iop.kcl.ac.uk/news/?id=297">hier</a> nachlesen. Generell gilt höhere Bildung, die ohne das gewisse mehr an geistiger Tätigkeit nun einmal nicht zuerwerben ist, als demenzlindernd bzw. verschiebend. In Summe lässt sich das Rostansetzen natürlich auch ohne berufliche Verpflichtungen erreichen.   Hier hängt vieles von dem Selbstbild ab, das man von sich als &#8220;Rentner&#8221; entwickelt. Nicht erst im &#8220;Ernstfall&#8221;, sondern planerisch in den Jahren davor.</p>
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