Der Verlag nennt es:Das Buch: Altern für Anfänger

Eine höchst vergnügliche Anleitung für das „Abenteur Altern“.

Darüber hinaus lässt sich noch sagen, dass es 185 Gramm wiegt, 140 Seiten aufweist und über folgende Aussenmasse verfügt: 18 x 11 x 1,5 cm. Der innere Buchdeckel ist in einem lustvollen Rot gehalten.

Am 26.2. listet Amazon das Buch auf Verkaufsrang #19.013 in Bücher. Ende Juni 2008 schaffen wir es auf Rang 1.945. Die Spannung steigt.


Leseprobe

Das Vorwort

Die ersten Jahrgänge der Babyboomer-Generation stehen kurz vor ihrem größten persönlichen Abenteuer: sie werden alt. Nach traditioneller Lesart treten sie demnächst in ihren dritten Lebensabschnitt ein – das Alter. Diese auf den ersten Blick banale Erkenntnis, die einen den Begriff „Abenteuer“ hier ganz unpassend finden läßt, wird erst beim näheren Hinschauen so spannungsgeladen: Für die Babyboomer ist das Altern eben nicht mit dem Altern von Generationen vor ihnen vergleichbar. Oder wenigstens wird beim Vergleich deutlich, dass wider Er­warten das Trennende von voran gegangenen Generationen bei weitem schwerer wiegt als das Gemeinsame mit ihnen.

Der Übergang dieser geburtenstarken Jahrgänge, deren schiere Masse sie schon nachhaltig von den vorhergegangenen und den nachfolgenden Generationen trennt, wird nicht nur diese Generation, sondern ganz Deutschland nachhaltiger erschüttern und zur Veränderung zwingen als die Einführung von Computer, Internet und Email. Eine steile These, nicht wahr? Dennoch: wir wollen sie hier gerne belegen. Das Heran­branden eines demographischen Tsunamis ist in Fachkreisen längst ausgemachte Sache. Mögen auch einige Stimmen lauter werden, die behaupten, dass keine Suppe so heiß gegessen wie gekocht wird und dass sich alles mehr oder weniger von selbst regeln wird. Wir dagegen sagen: Mit Frank Schirrmachers Buch „Der Methulsalemkomplex“ wurde zwar schon eine weitere Öffent­lichkeit mit dem Phänomen konfrontiert. Aber gemessen an der Bedeutung hat die Allgemeinheit besten Falls die Beinkleider hochge­krempelt, befindet sich aber keinesfalls auf dem eiligen Weg in die rettenden, höheren Gestade. Das zeigen die Vorträge der Reisenden in Sachen demographischer Katastrophe wie zum Beispiel von Prof. James W. Vaupel vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock und anderer ebenso wie die meisten Titel, die sich aus mathematisch-statistisch-volkswirtschaftlich Sicht damit seit einigen Jahren befassen. Die demographische Entwicklung hat sich seit den Sechziger Jahren, da die ersten Mahner des Rentensystems ihre Stimme erhoben, dramatisch verschlechtert: Selbst wenn ein Millionenheer immer älter werdender Menschen plötzlich von der Bildfläche verschwinden würde: Es würden immer noch genügend bleiben, die immer gesünder immer älter werden, ohne dass diesen eine genügende Anzahl Arbeitnehmer gegenüberstünde, die das Rentensystem finanziell stützen könnte. Dass sich unsere Gesellschaft endlich auch öffentlich langsam mit dem Massenaltern auseinanderzusetzen beginnt, werden nicht nur die honorieren, die bereits alt sind, sondern auch die, die heute noch naiv darüber lachen. Weil sie irrational, wie wir Menschen eben denken, irgendwie hoffen, dass sie selbst nicht dazu gehören werden.

Wir möchten in diesem Buch also das „neue Altern“ mit einigen seiner Begleiterscheinungen skizzieren. Wir wollen dabei gar nicht mit Ungehörtem oder frisch Entdecktem glänzen. Das Meiste ist bekannt. Aber eben nur im Kreis der Eingeweihten. Die Politik, die von Regierung zu Regierung die thematische Beschäftigung mit dem demographischen Faktor wie eine zu heiße Kartoffel weiter durchreicht, trägt eine hohe Mitverantwortung für den so erschreckend kleinen Echoraum, in dem das Thema bislang diskutiert wird.

Neben dem gesellschaftlichen Aspekt treibt uns aber bei diesem Buch die Frage um, wie denn das Abenteuer des „neuen Alterns“ individuell am Besten zu bestehen sein könnte. Denn das ist im Übrigen auch unsere Passion und Mission in unserem alltäglichen Berufsleben: Wir fühlen uns tatsächlich berufen, andern Menschen zu etwas zu verhelfen, was das jeweils eigene Leben nachhaltig angenehmer, reizvoller, ja lebenswerter macht. Dies tun wir Autoren in unserer täglichen Beratungsarbeit als „Coaches“, als Trainer und Seminarleiter – in den letzten Jahren auch verstärkt für Gruppe sogenannter „älterer Mitarbeiter“. Zum Thema „Altern“ haben viele schlaue und fleißige Forschergruppen Erstaunliches aufgetan, das aber bislang nur marginal in Jedermanns Kopf Beachtung gefunden hat. Gewinnend altern? Ja, das geht. Besser als vielleicht jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Ein Gutteil zu diesem „besser“ liegt in den Umständen, in denen wir dankenswerter Weise leben dürfen: seit 60 Jahren kein Krieg in Europa (wenn man vom Balkan einmal absieht), der Fortschritt der Medizintechnik, gewohnheitsmäßig drastisch hygienischere Verhältnisse als noch vor wenigen Jahrzehnten und gesündere Kost, die übers ganze Jahr einfach zu haben ist, tragen dazu bei, dass die Lebenserwartung von Mädchen seit Beginn des 19. Jahrhunderts pro Jahr um drei Monate zunimmt.

Die Entwicklung unserer Lebenserwartung trotzt den Unkenrufen grüner Fundamentalisten. Seit einigen Jahrzehnten lernen wir standardmäßig von ihnen, dass unsere industriell hergestellten Lebensmittel immer mehr vergiftet werden und wir selbst eigentlich auf einer Sondermülldeponie enden müßten: So viel Gifte haben wir im Laufe unseres Lebens im Körper angesammelt. Das mag ja sein, trotzdem steigt dauernd die Lebenserwartung. Und eine der besten Freundinnen eines Autors dieses Büchleins, die mittlerweile 89 Jahre alt ist, sieht nicht aus wie eine Sondermülldeponie. Und sie hat noch mehr Hirn zwischen den Ohren als so mancher 28jähriger „High Potential“. Das heißt nicht, dass alles rosarot zu sehen sei, aber wir wollen doch den Tatsachen ins Auge sehen. Und das heißt in Summe, dass die Lebenserwartung eines im Jahr 2000 geborenen Mädchens statistisch 25 Jahre höher ist als die eines im Jahre 1900 geborenen. Für die Männer gelten ähnlich dramatische Zahlen.

Zu diesen lebensverlängernden Rahmenbedingungen kommt aber die innere Einstellung des Einzelnen zum Leben selbst hinzu. Die persönliche Idee, die Vorstellung vom eigenen Altsein prägt das tatsächliche Befinden im Alter ganz maßgeblich mit. Wir können „Gott oder Natur“, wie Goethe so schön offen formulierte, nicht ins Handwerk pfuschen, aber wir können mit unserem Verhalten viel dazu beitragen, um für uns ein langes und gewinnendes Leben zu realisieren. Die Betriebswirtschaft würde vielleicht von „einem Optimum in Quantität und Qualität“ sprechen.

Wir wildern also im Rahmen dieses Büchleins in vielen Forschungsergebnissen aus ganz verschiedenen Wissens-bereichen; wir kompilieren und verkürzen. Das Ergebnis ist nicht ein klassischer Ratgeber, der das Individuum zum Laien im eigenen Leben stempelt, sondern eher etwas wie eine Vorschlagstüte, ein großer Blumenstrauß von fast fertigen Ideen. Sie selber, liebe LeserInnen, können sich bedienen, um sich mehr und für Sie selbst erfolgreicher mit dem Thema Altern auseinanderzusetzen. Ein Rezeptbuch mit Kalorienangaben und Kochzeit nur für Sie. Der individuellen Kreativität setzen wir keine Grenze. Und Sie sollten das auch nicht voreilig tun. Ein jeder koche sich sein Lebenssüppchen! Aber wenn die Entscheidung des einzelnen Lesers – so subjektiv sie auch sein mag – auf Fakten und Erkenntnissen aufbaut, so freuen wir uns.


Pressespiegel

ulis-rezension-i.jpg

Fokus Beratung, November 2007

ulis-rezension-ii.jpg

Fokus Beratung, November 2007

 

Ostfriesen-Zeitung, Literaturseite, 30.09.2007

speakers-corner-altern-1.jpg

ManagerSeminare, August 2007 (Klick aufs Bild: Einzelansicht)

speakers-corner-altern-2.jpg

Kurier Wien, 16.03.2007

 

fur-sie-060307.jpg

Für Sie, 06.03.2007

 

kurier-wien-160307.JPG

Lokale Presse Blankenese, Frühjahr 2007

 

altern-im-klonschnack1.jpg

Lokale Presse Blankenese, Frühjahr 2007

lokale-presse.jpg