Generation „Erfahrung” statt Generation „Sorge”

Wenn man sich mit dem Thema Altern beschäftigt, kann man nicht in Abrede stellen, dass auch die Politik die Brisanz des Themenkomplexes erkannt hat und vielfältige Initiativen fördert oder selbst ins Leben ruft. Da hier primär volkswirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen, muss man auch nicht gleich den Gedanken an Zielgruppenmarketing vertiefen – wobei das ja auch per se nicht schlimm wäre. Bei der Initiative Alter schafft Neues geht es um ehrenamtliche Arbeit. Natürlich muss der Staat, der im Zuge finanzieller Engpässe immer mehr Stellen gestrichen hat und damit wohl auch noch nicht zu Ende ist, Aufgaben möglichst kostengünstig auslagern. Aber das ist nur die halbe Wahrheit: Vielen Älteren (ich denke auch an meine eigene Familie) gehen mit dem Ende des Berufslebens Lebenssinn und Herausforderung verloren. Wer anderen hilft, hilft tatsächlich auch sich selbst. Insofern sind Freiwilligenbörsen, die Arbeits- und damit auch Sinnangebote machen, sehr zu begrüßen.

Dienstag, 24. Juni 2008
Keine Kommentare
Dirk Getschmann
Filed under: Arbeitswelt, Demographie und Gesellschaft

Hinterlasse einen Kommentar

(erforderlich)

(erforderlich)


Kurzanleitung
Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch eingefügt. Ihre E-Mail-Adresse wird niemals veröffentlicht.
Bitte überlegen Sie erst, bevor Sie schreiben.

Mit den Buttons können Sie Ihren Text formatieren
(fett, kursiv) oder einen Link einfügen.

RSS Feed mit Kommentaren zu diesem Artikel


 
Ranking-Hits