27.08.2009 | Allgemein, Gesellschaft, Philosophie, Sex und Erotik
Unter diesem generationstypischen Titel ist im aktuellen SPIEGEL (Nr. 35) ab Seite 106 ein wunderbares Doppelinterview mit dem Altersforscher Hartmut Radebold und seiner Frau Hildegard veröffentlicht. Da es sich einer kurzen Zusammenstellung entzieht, kann ich nur für das selbst Lesen werben! Einen kleinen Eindruck bekommt man auch in der digitalen Ausgabe.
26.08.2009 | Allgemein, Gesundheit, Konsum, Reisen
Die Sterblichkeit von über 60-jährigen bei Hitzewellen liegt zwischen 82% bis 92% über der der Normalbevölkerung. Die Universität von Ottawa hat sich mit diesem Phänomen eingehender beschäftigt. Die Reaktionsfähigkeit des Körpers auf Temperaturänderungen nimmt im Alter drastisch ab. So kommen körgereigene Hilfsmassnahmen wie Schwitzen, Durstgefühl oder geänderte Blutverteilung im Körper erst verspätet und damit häufig zu spät zum Tragen. Pressetext nennt Schlaganfall, Erschöpfung oder Hitzekrämpfe als häufigste Folgen. Dies gilt auch für sonst gesunde Menschen höheren Alters. Zu trinken, wenn man eigentlich keinen Durst hat, scheint mir keine leichte Aufgabe zu sein. Mein Ferienverhalten aber darauf einzurichten, möglichst kein Opfer von Hitzewellen zu werden, erscheint mir leichter machbar. Die Gnade südlicher Wärme mag man in den klammen Wintermonaten bereisen. Ansonsten sollte ein mitteleuropäischer Sommer warm genug sein. Vielleicht gibt es ja demnächst Touristenschwärme von älteren Spaniern, Italienern und Griechen, die im Sommer unsere Städte belagern. Dann hätten wir das mediterrane Feeling auch hier bei uns.
15.08.2009 | Allgemein, Arbeitswelt, Design, Konsum
Die Werbung ist – so sagt man – den gesellschaftlichen Trends stets ein wenig voraus. Was die Verschiebung der Kaufkraft in immer ältere Hände in Deutschland angeht, so kann man zumindest bei dieser Agentur, die sich gänzlich auf die Zielgruppe 50 + spezialisiert hat, festhalten, dass sie tatsächlich up-to-date zu sein scheint. Aber: erkennen wir uns in den dortigen Bildern wieder? Wollen wir so angesprochen werden? Was fehlt uns? Dies ist natürlich für Werbetreibende, aber auch für den Einzelnen, eine ganz interessante Frage: „Für welche Werbung und welche Produkte kann ich bei mir noch eine gewisse Werbeaffinität zugestehen?“