03.02.2009 | Allgemein, Wissenschaft
Die Online-Ausgabe der Tagesschau beschäftigt sich heute mit lebenslangem Lernen. Der Bremer Bildungsforscher Christian Roßnagel macht im Interview deutlich, dass 60-Jährige im Prinzip genau so lernen wie 25-Jährige. Statistisch betrachtet. Individuelle Unterschiede gibt es natürlich immer. Das einzige Handicap, mit dem die Jüngeren nicht zu kämpfen haben, ist das Selbstbewußtsein: die Älteren haben immer noch an der Botschaft zu knabbern, die man ihnen in der Jugend eingeflüstert hat: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Ganz schnell vergessen! Der einzige Lernwiderstand ist der im eigenen Kopf! Details kann man hier nachlesen.
02.02.2009 | Allgemein, Arbeitswelt, Kultur
Am Wchenende gaben Tina Turner (69) und Udo Jürgens (74) umjubelte Konzerte in Hamburg. Mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt, dass Menschen, die eindetig dem Rentenalter zugehören, auf den Bühnen generationsübergreifenden Applaus bekommen. Und nicht nur im Bereich der sogenannten E-Musik, wo schon lange die Ansicht herrschte, dass ein Dirigent mit den Jahren nur immer besser wird. Man erinnere sich nur an Karajan, Solti oder Celibidache. Bei den U-Musikern stellt sich die Frage, ob sie das Geld der frühen Erfolgsjahre ausgegeben haben und deshalb noch mal zurück in den Circus müssen oder ob ihnen einfach die Decke aufden Kopf fällt und sieder Droge Publikum bedürftig sind. Zumindest die beiden oben Gennanten haben so furiose Kritiken eingefahren, dass ich mir denke: für Geld allein tut man das nicht. Hier sind Überzeugungstäter am Werk. Wie schön, dass man sie auch im höhren Alter immer häufiger antreffen kann!
15.01.2009 | Allgemein, Design, Konsum, Kultur, Werbung
Der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Printausgabe 03/09 über die amerikanische Elektronikmesse CES in Las Vegas. Neben dem Trend zu Touchscreens auch im stationären Bereich zeigt die Industrie eine ganze Reihe neuer Produkte für die „Silbersurfer“. Auch in Amerika bilden sie mittlerweile 20% der Gesamtbevölkerung, besitzen aber 40% des Volksvermögens. Der ältere Nutzer ist als Zielgrupper erkannt, unter der Leitidee „get less“ (weniger Knöpfchen und Tiefenmenüoptionen) umworben un in den Marketingfokus gebracht. Was nach Ansicht des SPIEGEL-Redakteurs noch fehlt, ist das coole Moment: die Produkte sind funktional, aber noch unsexy. Mal sehen, wann die Apple-Ästheten sich gezielt dieses Themas annehmen.
05.12.2008 | Allgemein, Konsum, Testimonials
Bei aller Freude über immer älter werdende Akteuere im künstlerischen Bereich: die Art, mit der Herr Heesters jedes Jahr einmal auf die Fernsehbühnen der Nation geschoben und anschliessend wieder verpackt wird, hat mit selbstbestimmten Altern und einer Eigenentscheidung über Würde und Möglichkeiten des Alters nach meiner Einschätzung gar nichts zu tun. Leder. Dass man dann den Jubilar wie in manch schlecht geleiteten Altenheim auch noch als „Joopi“ tituliert, stellt weiten Teilen der yellow press wieder mal ein schlechtes Zeugnis aus.
15.11.2008 | Allgemein, Arbeitswelt, Wohnen
…kann wohl niemand exakt beschreiben. Dennoch bat mich jüngst die Redaktion von carestyle einen Versuch über das Alten- und Pflegeheim im Jahre 2038 zu wagen.
„Haus Utopos
Bericht aus der Zukunft
Josephine Kendrak fährt mit ihrem Rollstuhl einen Meter vor und dann wieder zurück, vor, zurück. In ihrer rechten Hand hält sie einen elektronischen Abzieher mit dem sie Meter für Meter Teile der Aussenglasfront des Westsalons reinigt. Sie hat Knotendienst.
Es ist ein noch fast spätsommerlich warmer Oktobertag im Jahre 2038. Der Westsalon gehört zum Haus Utopos, einem Alten- und Pflegeheim, das vor gut zehn Jahren auf dem Gelände eines aufgelassenen DB-Depots im Hamburger Westen eröffnet wurde…“
Der Artikel ist in carestyle 9.2008 zu finden.
Aber wen es interessiert, der kann auch hier weiterlesen:haus-utopos
05.11.2008 | Allgemein
Bei aller Bescheidenehit: ein bißchen Eigenwerbung sollte erlaubt sein. Seit ein paar Wochen können Sie unser Buch auch hören. Angenehm vorgetragen füllt die knapp 2,5 Stunden dauernde CD die Zug- oder Autofahrt von z.B. München nach Würburg. Der Verlag hat also den Trend zum Hörbuch mitgemacht. Jetzt hat man eine Konsummöglichkeit mehr. Das ist zu begrüßen! Gerade auch für die, die die analoge Fassung mehr als Augenpulver denn als Lektüremöglichkeit sehen.

Wer hier klickt, kommt zur Verlagsseite, auf der man schon einmal ins Vorwort hineinhören kann. Viel Spaß!