16.01.2023 | Allgemein, Gesellschaft, Gesundheit, Seniorenheim, Vorsorge, Zukunft
Dass die Situation der Pflegeeinrichtungen in Deutschland zwischen problematisch und dramatisch zu verorten ist, ist nichts Neues. Anfang 2020 musste ein Pflegebedürftiger für einen Platz im Heim im Schnitt (nach Angaben des Verbandes der Ersatzkassen) pro Monat 1.940 Euro aus eigener Tasche bezahlen. Die Zahlen schwanken je nach Bundesland stark. Gefallen sind die Sätze seitdem mit Sicherheit nicht. Dass Covid19 für eine Übersterblichkeit – gerade in der Seniorengeneration – gesorgt hat, ist ebenso bekannt. Und wir wissen auch, dass praktisch jedes Seniorenheim dringend nach neuen Pflegekräften fahndet.
Dieses abstrakte Wissen wird dann relevant, wenn wir selbst oder ein Angehöriger Pflege benötigen. Das Statistische Bundesamt meldet: Ende 2021 stehen 5 Millionen Pflegebedürftige im Wettbewerb um 15.400 ambulante Pflegedienste und 16.100 Pflegeheime. 2005 waren es erst gut 2 Millionen.
Um das Durchschnittsalter in Deutschland auf dem heutigen Stand stabil zu halten, bräuchten wir eine Zuwanderung von gut 800.000 Menschen. Jedes Jahr. Dies dürfte organisatorisch fast unmöglich sein. Und die gesellschaftliche Akzeptanz für eine solche Masseneinwanderung ist wohl auch bei Menschen, die gemeinhin nichts mit der AfD zu tun haben, kaum gegeben. Hinzu kommt, dass wir immer länger leben.
In Summe bedeutet das: die Zahl der Pflegebedürftigen in unserem Land geht weiter steil nach oben. Die Pflegequalität ist aber – vor allem wegen Personalmangels – schon jetzt an vielen Stellen kaum mehr vertretbar. Der Staat hat nicht das Geld, um im notwendigen Maße Heime zu errichten. Internationale Investoren, die schon jetzt den deutschen Krankenhausmarkt für sich entdeckt haben, werden „menschenwürdige Pflege“ nicht so weit oben in ihrer Zielkaskade haben wie return on investment. Das liegt in der Logik des Systems.
Und nun? Was kann man tun? Der Zyniker würde sagen: „Rechtzeitig zum selbst gewollten Lebensabschied in die Schweiz reisen“.

Was ist die richtige Entscheidung? Bild von Alexa auf Pixabay
Nein, so schnell sollte man nicht aufgeben. Vielleicht werden wir uns doch in absehbarer Zeit mit den japanischen Pflegerobotern anfreunden? Oder wir hoffen auf innovative Ideen hierzulande. Fest steht: Volkswirtschaftlich betrachtet ist die Pflege im eigenen Zuhause günstiger als die in einem Heim. Auch ist es der Wunsch der allermeisten Senioren, die letzte Lebensphase in den eigenen vier Wänden zu verbringen.
Das heißt, dass die schon fast sprichwörtliche „Polin“ oder „Slowenin“ etc. die am wenigsten problematische Lösung sein könnte. Könnte, wenn der Markt der Vermittler nicht so intransparent wäre und man nicht oft das Gefühl hätte, an Abzocker zu geraten, denen die Vermittlungsgebühr weit wichtiger ist als Wohl und Wehe der Pflegebedürftigen und der Pflegekräfte. Das ist natürlich sehr pauschal. Aber man sollte sich wirklich so früh wie möglich schlau machen, mit welcher Organisation man zusammenarbeiten möchte und welche ethischen Gesichtspunkte dort wie glaubhaft vertreten werden.
Auch bei Seniorenheimen kann man natürlich Glück haben und einen freien Platz ergattern. Aber auch hier gilt – wie bei der Anmeldung für Kita-Plätze: Je früher, desto höher die Chance auf einen Platz in einer „guten“ (und bezahlbaren) Einrichtung. Was „gut“ bedeutet, sollte man sich im Vorfeld selbst bewusst machen. Zumindest als Handreichung kann eine in der FAZ veröffentlichte Qualitätsliste von Seniorenheimen hilfreich sein.
09.01.2023 | Allgemein, Forschung, Gesundheit, Medizin, Psychologie, Wissenschaft
Laut dpa liegen jetzt die ersten Konzepte für ein neues Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft für Alternsforschung vor.
In Mainz soll aus unterschiedlichen Ansätzen (Biochemie, Medizin und Psychologie) die letzte Lebensphase in den Blick genommen werden. Nach früheren Angaben des für das Projekt federführenden Bundesforschungsministeriums geht es darum, wie die bereits vorhandene vielfältige Expertise in diesem Bereich sinnvoll ergänzt werden kann.
In Mainz gibt es bereits ein Krebsforschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschschaft und natürlich Biontech, dessen Hauptforschungsinteresse ebenfalls der Krebsbehandlung gilt. Diese Forschungsdichte wird für das Forschungsvorhaben sicherlich hilfreich sein.

Es geht voran in Mainz – Bild von Grrregorrr auf Pixabay
«Resilientes Altern ist wichtig für eine Gesellschaft, die immer komplexere Aufgaben zu lösen hat», sagte Klaus Lieb – Mainzer Resilienzforscher und Psychiater – im Gespräch mit dpa zur Bedeutung dieser Forschung. Manche Menschen hätten mit 85 oder 90 Jahren ähnliche kognitive Fähigkeiten wie junge Menschen. «Die Alten sind zwar insgesamt eher langsamer als Jüngere. Aber sie können dies ausgleichen, indem sie auf mehr Erfahrungswissen zurückgreifen. Sie sind komplexer verdrahtet.» Ein vielversprechender Forschungsansatz will erkunden, welche biochemischen Mechanismen es gibt, die resilientes Altern befördern.
15.12.2022 | Allgemein, Beerdigung, Kultur, Sterben, Tod
Innovation in der Grablegung
Auch wenn in Deutschland das jeweilige Bestattungswesen durch die Bundesländer bestimmt wird, kennen wir alle die üblichen Bestattungsarten: die Erdbestattung im Sarg oder die Feuerbestattung in der Urne mit anschließender Beisetzung auf dem Friedhof. Letzteres ist nicht in allen Bundesländern Pflicht. In Bremen beispielsweise kann man sich die Urne des geliebten Verblichenen auch auf den Fernseher stellen. Als Exotica gibt es noch die Seebestattung. Hier werden die sterblichen Überreste nach dem Weg durchs Krematorium dem Wasser anvertraut.
Das Ganze läuft ökonomisch nicht zum Schaden der Bestatter ab. Und es gibt wohl kaum einen Wirtschaftszweig in unserem Lande, der sich durch so wenig Bewegung oder auch Innovation auszeichnet. Am Ende bleibt halt alles wie es war.
Nun schickt sich aber ein neuer Player an, den Markt abzuräumen. „Ab 2023 werden wir sukzessive in Deutschland die Reerdigung anbieten können“. Der Titel „Reerdigung“ wirft das schöne Kreislaufmoment (Staub zu Staub) – bekannt aus Religion und ökologischem Mainstream – neu auf. Wobei auch bei den noch üblichen Methoden unsere Reste letztlich nach ein paar Jahren im Grab oder direkt mit der Urnenabfüllung substantiell wieder sehr erdähnlich werden.

Herkunft und Zukunft: Erde Bild von Markus Baumeler auf Pixabay
Aber bei der Reerdigung passiert die Umwandlung ganz ohne Feuereinfluss und störende Behältnisse wie Sarg oder Urne. Eben nachhaltig. Die Rede ist von einem Kokon, in dem der Leichnam für 40 Tage „geborgen“ wird. Es folgt eine natürliche Umwandlung durch Mikroorganismen und dann, wie durch Zauberhand, ist „weiche, fruchtbare Erde“ aus uns entstanden. Allein, meine Resterinnerungen an den Chemieunterricht nehmen mir hier den rechten Glauben: um menschliche Knochen in kurzer Zeit erdähnlich werden zu lassen, muss man schon tief in den Chemikalienschrank greifen. Vielleicht geht das auch mit Schredder und Walze, aber auch dies ist nicht so ökologisch wie sich das ganze Kreismodell gerne vorstellt. Eigentlich. Es gibt also in diesem Kreislaufmodell eine Leerstelle, für die man wohl besser um Aufklärung bitten sollte. Abgesehen davon ist vielleicht auch nicht jeder von diesem Komposthaufenmodell begeistert.
Was die Kosten angeht, so ist vom marktüblichen Aufwand zu lesen. Wobei allerdings auch eine rechtzeitige Versicherung – der Anbieter ist gleich von der Website aus kontaktierbar – das Ganze womöglich noch angenehmer macht.
Ich vermute, dass es auf deutschen Friedhöfen und in den Amtsstuben der Beerdigungsinstitute in den kommenden Jahren etwas aufgeregter zugehen wird als bislang. Innovatoren haben es nie leicht. Erst recht nicht, wenn sie auf kartellartige Strukturen stoßen. Insofern lohnt es sich bestimmt, den Webauftritt der circulum vitae GmbH zu besuchen und vielleicht einmal Fachleute aus dem Bestattungswesen auf den neuen Marktteilnehmer anzusprechen. Interessant ist das bestimmt.
14.11.2022 | Allgemein, Forschung, Gesundheit, Wissenschaft, Wohlbefinden
Am 16. November 2022 findet der Geriatrietag des Landes Baden-Württemberg in der Aula der Alten Universität Heidelberg statt. Die Zusammenkunft steht
unter dem Titel:
„Altersmedizin im Aufbruch ins digitalisierte Zeitalter“
Verschiedene medizinische Institutionen widmen sich vier ernsthaften Themen der aktuellen Altersmedizin:
Zukunftsperspektiven der Altersmedizin
Geriatrische Tests am Smartphone
„Exergaming“ für den spielenden Funktionserhalt
Die Pille gegen das Altern

Das Heidelberger Schloß von oben
Nachdem man im Netz deutlich mehr über die Fragen der Lebenszeitverlängerung bis in die Ewigkeit oder Einspritz-, Einschmier- und Einnahmetipps bekommt, um ja nicht so alt auszusehen wie man tatsächlich ist, freut es mich, auch mal wieder von einer ernsthaften Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten eines angenehmeren vierten Lebensabschnittes lesen bzw. hören zu können.
Wer in der Gegend wohnt und irgendwie journalistisch tätig ist, kann sich noch zu der Veranstaltung anmelden. Vielleicht ist ja auch eine Zusammenfassung der Ergebnisse zu bekommen. Jedenfalls lohnt es sich, die o.g. Seite einmal zu besuchen. Die Tatsache, dass die oft verteufelten Videospiele der Kinder und Jugendlichen in geänderter Form durchaus mobilisierende Folgen für Senioren haben können, ist ein angenehmer Bruch mit etablierten Wahrheiten – meine ich.
21.09.2022 | Allgemein, Assistenz
Alltags- und Senioren-ASSISTENZ benötigt? Sie brauchen professionelle Unterstützung beim Schriftverkehr, Behördengängen etc.?
Sie wohnen im Westen Hamburgs? – dann kontaktieren Sie mich unter: getschmann (at) gmx.net oder linkworker (at) women-at-work.org oder rufen Sie mich einfach an: 040 50692137.
Wahlhamburgerin, Organisationstalent, gute Zuhörerin, zuverlässig, pünktlich, mobil und begeisterte Spaziergängerin
Geboren 1960 in Essen, glücklich verheiratet, drei Kinder, hauptberuflich seit vielen Jahren teilzeit in einer Bank tätig (Diplom Ökonomin).
Mein Angebot für Sie
- Begleitung zu Spaziergängen, Terminen, Einkäufen etc.
- Unterstützung bei Behördengängen, Pflegeanträgen und -abrechnungen
- Beratung und Entlastung Angehöriger
- Hilfe bei der Suche nach geeigneten Pflegern
- Hilfe im Haushalt und bei der Suche von Dienstleistern wie z.B. Handwerker oder Gartenhilfen
- Erledigung Ihrer Korrespondenz und alle Büroangelegenheiten wie Versicherungen, etc.
Meine Erfahrungen und Kompetenzen
Ich habe die letzten Jahre meinen Vater unterstützt, der in vieler Hinsicht auf Hilfe angewiesen war. Neben der professionellen Unterstützung im assistierenden (nicht pflegerischen!) Bereich bin ich ehrenamtlich in mehreren Seniorenheimen aktiv.
Form der Beschäftigung
Auf Stundenbasis nach Vereinbarung im Hamburger Westen (und Wedel, Pinneberg)

Alice Getschmann auf der Elbe
Herzlichst
Alice Getschmann
14.09.2022 | Allgemein, Gesellschaft, Sterben, Tod, Vorsorge
DG: Das ist schön, liebe Frau Arndt, dass Sie sich nochmals die Zeit nehmen konnten, mir ein paar weitergehende, eher pragmatische Fragen zu Ihrer Berufsausübung zu beantworten. Machen wir also gleich weiter:

Symbol für das Entschwinden eines geliebten Menschen
DG: Den zuständigen örtlichen Pastor kann ich ja schnell ermitteln. Wie aber kann ich mit Ihnen Kontakt aufnehmen?
UA: Die meisten Trauerredner/innen arbeiten selbstständig und sind mit ihren Websites im Internet leicht zu finden. Viele von uns kooperieren eng mit einigen Bestattern und werden über diese den Angehörigen empfohlen. Wer sich also noch nicht an ein Beerdigungsunternehmen gewandt hat, kann jederzeit eines anrufen, das ihm/ihr zusagt und vertrauenswürdig erscheint, und dieses um eine Empfehlung bitten. Wichtig ist das Gefühl, dass die Chemie stimmt. Wenn das nicht der Fall ist, unbedingt die Dienstleisterin, also mich oder das Institut, wechseln, auch wenn der Kontakt schon fortgeschritten sein sollte. Niemandem ist geholfen, in dieser sehr wichtigen Lebens- und Übergangssituation nur etwas aushalten zu müssen und sich nicht gut versorgt zu fühlen.
DG: Mit welchem Hauptanliegen wenden sich die Angehörigen an Sie?
UA: Sie möchten, dass die Individualität der/des Verstorbenen aufleuchtet und die Erinnerungen an gemeinsame Zeiten geweckt werden und diese sie im Moment des Zuhörens trösten. Sie fühlen, dass sie sich weiterhin verbunden fühlen und dies ein natürliches Bedürfnis ist, das sie sich nicht abschneiden müssen. Sie möchten lachen, traurig sein, den Abschiedsschmerz fühlen und sich in Gemeinschaft wissen. All diese Momente spreche ich in meiner Rede an, all diese Bedürfnisse haben Platz. Sie möchten nicht – wie bei vielen konservativen und konfessionellen Bestattungen – mit der Enttäuschung nach Hause gehen, dass von der einzigartigen, geliebten Person gar nicht die Rede war, und sie stattdessen nur mit Bibelpassagen oder nichtssagenden Biografieabrissen bedacht wurden. Unsere Elterngeneration noch fühlte sich zwar nicht gesehen und ernst genommen, traute sich aber nicht, dies zu kritisieren. Das ist heute anders.
DG: Was muss ich als Kunde tun, wenn ich Sie engagiere? Worauf muss ich gefasst sein?
UA: Meine Praxis ist genau anders herum als im kirchlichen Kontext. Ich mache keinerlei Vorgaben, sondern biete Ihnen Zeit und Raum, mir all Ihre Wünsche, Ängste und Vorstellungen, auch ganz neue Ideen, mitzuteilen. In unserem Gespräch können Sie sich einfach nur erinnern, und wer in der Lage ist, sammelt zuvor ein bisschen Material, das beim Schreiben hilfreich sein könnte. Aber das pure Erzählen reicht völlig. Die französische Rabbinerin Delphine Horvilleur hat das Treffen mit den Angehörigen und die gemeinsame Vorbereitung der Trauerfeier als „heilige Augenblicke“ beschrieben – und genauso empfinde ich es auch.
DG: Wie sehen Sie sich selbst im Gespräch mit Ihren Kunden um Trauer und Abschied?
UA: Ich verstehe mich als eine Membran für die Trauernden, die von all ihren Erinnerungen, ihrem Abschiedsschmerz und ihren Hoffnungen bewegt wird und diese anschließend der gesamten Gemeinde in der Trauerfeier selbst zurückgeben darf. Ich erfinde ja nichts, um den Trauernden Neues zu erzählen. Es ist eher ein Übersetzen dessen, was sie gesagt haben, sodass sie es anders hören können. Den Angehörigen kommt der eigene Bericht zu Ohren, aber über eine andere Stimme, meine Stimme. Manchmal lassen sich danach die Leben der Verstorbenen in einem ganz anderen Licht betrachten, werden plötzlich verständlicher.
DG: Für die Begleitung durch einen Pastor bezahlte die Verstorbene ihre Kirchensteuer. Wieviel muss ich für eine Trauerrednerin einkalkulieren?
UA: Von Kolleginnen und aus dem Internet weiß ich, dass die Trauerrede zwischen 190 und 650 Euro netto betragen kann. Die Unterschiede ergeben sich durch die Region, in der Sie tätig sind, durch die Zusammenarbeit mit den Bestattungsinstituten und durch die Qualität beziehungsweise das jeweilige Alleinstellungsmerkmal der Rednerin.Meine Arbeitsweise und meine Ansprüche an die Textqualität sowie meine Aufgabe als Trauerbegleiterin (der ersten Schritte auf dem Trauerweg der Angehörigen) unterscheiden sich von denen der Kolleginnen. So ergibt sich ein anderer Zeitaufwand als der dort publizierte von einer Handvoll Stunden pro Auftrag. Was bedeutet, dass ich im Durchschnitt eher drei bis vier Handvoll Stunden für die Angehörigen und die Rede aufbringe.
DG: Wann sind Sie erreichbar, und wieviel Vorlauf brauchen Sie für Ihre Reden?
UA: Wie wir leider wissen: Der Tod hält sich nicht an Pläne und kennt keine Sonntage. Also sind wir fast durchgehend erreichbar, besonders wenn sich Menschen in Not und hilflos fühlen. Erste Informationen und Beruhigen stehen dann an erster Stelle. Ich möchte das Gefühl vermitteln: Von nun an ist da jemand, der mich zuversichtlich und vertrauenswürdig auf diesem neuen Weg begleitet und beschützt. Jemand, dem ich meine Familiengeschichte für diesen Moment in die Hände legen darf.
DG: Herzlichen Dank für das Gespräch!
Ute Arndt I Trauerreden und Trauerbegleitung I www.ute-arndt.de