14.12.2007 | Allgemein, Gesellschaft, Kultur
Die Kette publikumsumstaunter Wiedervereinigungen von ehemaligen Starbands will nicht abreissen: Nur 20.000 bekamen Tickets für den umjubelten Erstauftritt ( wenn man es so nennen will) der Gruppe in London. Das mittlerweile doch „gesetzt“ zu nennende Alter spielt im Rock-Geschäft offensichtlich überhaupt keine Rolle mehr. Vielleicht beginnt auch hier wieder der Funke zu zünden, der eine gesellschaftshierarchische Neusortierung von Jung und Alt in Gang setzt – wie es Rock ´n Roll und die Beatles in den 60er Jahren geschafft haben. Im Grunde kann man nur festhalten: die Rolling Stones hatten Recht. Sie sind als einzige Großband zusammengeblieben. Bei den anderen wird sich zeigen, ob es zu mehr als einer Revivaltour reicht. Und: wird Tokyo Hotel daraus lernen?
23.11.2007 | Allgemein, Gesellschaft
Endlich in einer großen Zeitung ein „Heft über das Altwerden“. Die Redaktion weiß worüber sie berichtet, wovon sie erzählt: Das jüngste Mitglied des Stabes ist Jahrgang 1938, das älteste nochmals 16 Jahre älter. Die auf der Titelseite gelieferte Erklärung für dies Heft ist ebenso wahr wie simpel: „Bald wird es in Deutschland mehr alte als junge Menschen geben“. Tja, nicht nur uns ist das bekannt, aber noch immer muss man eine Verweigerungshaltung dem Thema gegenüber feststellen. Leider. Aber zurück zum Heft: Grundfragen des Alterns werden in kurzen Beiträgen beleuchtet: Ruhestand und Nutzlosigkeit, die Bedeutung des Aussehens, das Gebot der Mäßigung (mit dem Dirigenten Monteux illustriert, der auch mit 85 Jahren noch auf einem Zehnjahresvertrag bestand) und andere. Der Ton dieser Beiträge bleibt nüchtern, neigt weder zu Weinerlichkeit noch zu alberner Alterskomik. Hinzu kommen wunderbare Schwarz-Weiß-Portraits (bekannter) alter Menschen von Stefan Moses. Das Fazit dieser Lobeshymne: unbedingt kaufen und aufheben: Süddeutsche Zeitung Magazin, Nr. 47 vom 23. November 2007.
17.11.2007 | Allgemein, Arbeitswelt, Demographie
In der heutigen Süddeutschen Zeitung beschäftigt sich ein großer Artikel zu Beginn der Beilage „Beruf und Karriere“ mit den Chancen älterer Mitarbeiter. Einerseits wird fest gehalten, ist die Zahl der Arbeitssuchenden über 55 Jahre um 173.000 gesunken, aber andererseits bestehen in vielen Unternehmen noch immer Vorurteile bezüglich des Einsatzes von Älteren. Bei aller Klarheit der demographischen Situation ist wohl das Leiden vieler Unternehmen noch nicht groß genug, um sich intensiver um die Älteren zu kümmern. Nun, das wird die Zeit mit Sicherheit richten.
29.10.2007 | Allgemein
Wer für sich oder einen Angehörigen Informationen rund um das Thema Pflege sucht, wird hier sachdienliche Informationen für viele Teilbereiche finden.
10.10.2007 | Allgemein
„Die Mensche hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sondern sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen.“
Oliver Wendell Holmes (1809 – 1894)